Appeal Against Zoning Decision Regarding Forest Setback Exception
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court addressed an appeal against a preliminary zoning decision concerning the construction of a multi-family house that required an exception to the mandated forest setback line, where the lower authority had generally rejected exceptions in the setback area based on a statutory provision. The court reasoned that the lower authority's rigid stance, which implied the setback line in building zones must be strictly observed without exception, was contrary to practical case-by-case solutions; however, it ultimately denied the requested exception permit under the relevant statute because constructing the multi-family house was incompatible with any purposeful use of the setback area, and the property's relatively small adjacent forest area, the relocation of the setback line elsewhere, and its location at the southern edge of the forest did not constitute the special circumstances required to justify overriding the rule, especially since the argument for building density could be invoked in numerous cases.
Legislator-Regeste
Amtlichbaurechtlicher Vorentscheid | Unterschreitung der Waldabstandslinie; Ausnahmebewilligung. Die Auffassung der Vorinstanz, welche im Waldabstandsbereich Ausnahmen gestützt auf § 220 PBG generell ablehnt, läuft darauf hinaus, dass im Bauzonengebiet festgesetzte Waldabstandslinien ausnahmslos einzuhalten sind. Diese Ansicht steht sachgerechten Lösungen im Einzelfall entgegen. Ausnahmen gestützt auf § 220 PBG sind nicht grundsätzlich ausgeschlossen (E. 2.4 f.). Eine Ausnahmebewilligung gestützt auf § 220 PBG kommt nicht infrage. Die Errichtung eines Mehrfamilienhauses lässt sich mit einer zweckentsprechenden Nutzung des Waldabstandsbereichs nicht vereinbaren. Besondere Verhältnisse liegen nicht vor. Das Gebot der baulichen Verdichtung liesse sich in einer Vielzahl von Fällen anführen. Die eher kleine Waldfläche, die anderweitige Überstellung der Waldabstandslinie sowie die Lage des betroffenen Grundstückes am südlichen Waldrand stellen keine Gründe für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung dar (E. 2.6). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision was cited as the basis for refusing the requested exception permit, as the construction of an apartment building was deemed incompatible with the intended use of the forest clearance area.
This provision is cited in the list of legal norms referenced in the case, even though its application is not explicitly detailed in the final ruling orders mentioned in the extracted text snippet, which focuses on § 220 PBG.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2017.00692
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2017.00692 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 24.05.2018 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 15.11.2018 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · baurechtlicher Vorentscheid · Unterschreitung der Waldabstandslinie; Ausnahmebewilligung. Die Auffassung der Vorinstanz, welche im Waldabstandsbereich Ausnahmen gestützt auf § 220 PBG generell ablehnt, läuft darauf hinaus, dass im Bauzonengebiet festgesetzte Waldabstandslinien ausnahmslos einzuhalten sind.
Diese Ansicht steht sachgerechten Lösungen im Einzelfall entgegen. Ausnahmen gestützt auf § 220 PBG sind nicht grundsätzlich ausgeschlossen (E. 2.4 f.). Eine Ausnahmebewilligung gestützt auf § 220 PBG kommt nicht infrage. Die Errichtung eines Mehrfamilienhauses lässt sich mit einer zweckentsprechenden Nutzung des Waldabstandsbereichs nicht vereinbaren. Besondere Verhältnisse liegen nicht vor. Das Gebot der baulichen Verdichtung liesse sich in einer Vielzahl von Fällen anführen. Die eher kleine Waldfläche, die anderweitige Überstellung der Waldabstandslinie sowie die Lage des betroffenen Grundstückes am südlichen Waldrand stellen keine Gründe für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung dar (E. 2.6).
Abweisung. · --- · Stichworte: · AUSNAHMEBEWILLIGUNG AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN ÖRTLICHE VERHÄLTNISSE VORENTSCHEID WALDABSTAND WALDABSTANDSGEBIET WALDABSTANDSLINIE · Rechtsnormen: · § 66 PBG § 220 PBG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2