Dismissal of Deportee's Transfer Request Following Sham Marriage Finding
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA court dismissed a petition for reconsideration or a cantonal transfer permit filed by an individual who had a final deportation order against them, based on the prior finding by the highest court that the residency permit was obtained through a sham marriage, even though the petitioner was subsequently acquitted of the related criminal charge of deceiving authorities. The court reasoned that granting a cantonal transfer generally requires a valid residency permit from the canton of departure, and reconsideration warrants are only considered if circumstances have substantially changed, neither of which applied here, further noting that a criminal acquittal does not automatically override the administrative finding of a sham marriage, which would be a matter for a revision request to the federal court.
Legislator-Regeste
AmtlichAufenthaltsbewilligung | Gesuch um Wiedererwägung respektive Bewilligung des Kantonswechsels nach rechtskräftigem Wegweisungsentscheid. [Der Beschwerdeführer wurde bereits rechtskräftig aus der Schweiz weggewiesen und verfügt derzeit über keine gültige Aufenthaltsbewilligung. Das letztinstanzlich urteilende Bundesgericht ging hierbei davon aus, dass sich der Beschwerdeführer seine Aufenthaltsbewilligung durch eine Scheinehe erschlichen hat. Inzwischen ist der Beschwerdeführer vom strafrechtlichen Vorwurf der Täuschung der Behörden (durch Vortäuschen einer Scheinehe) erstinstanzlich freigesprochen worden.] Das vom Beschwerdeführer trotz seiner rechtskräftigen Wegweisung gestellte Gesuch um die Bewilligung eines Kantonswechsels respektive um Wiedererwägung ist in einzelrichterlicher Kompetenz abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann: So setzt die Bewilligung eines Kantonswechsels grundsätzlich eine gültige Aufenthaltsbewilligung des Wegzugskantons voraus und ist auf ein Wiedererwägungsgesuch nur einzutreten, soweit sich die Umstände seit dem letzten Entscheid wesentlich geändert haben. Beides ist vorliegend nicht der Fall. Über die erneut in Abrede gestellte Scheinehe hat allenfalls das Bundesgericht im Rahmen eines Revisionsgesuchs zu entscheiden, wobei die Verneinung einer Scheinehe durch den Strafrichter nicht zwangsläufig auch die ausländerrechtliche Beurteilung tangieren muss. Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird.
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This procedural provision is cited in the section listing the applicable legal norms, which grounds the court's decision regarding the inadmissibility/rejection of the request.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2017.00605
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2017.00605 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 21.09.2017 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 14.11.2017 nicht eingetreten. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung · Gesuch um Wiedererwägung respektive Bewilligung des Kantonswechsels nach rechtskräftigem Wegweisungsentscheid. [Der Beschwerdeführer wurde bereits rechtskräftig aus der Schweiz weggewiesen und verfügt derzeit über keine gültige Aufenthaltsbewilligung.
Das letztinstanzlich urteilende Bundesgericht ging hierbei davon aus, dass sich der Beschwerdeführer seine Aufenthaltsbewilligung durch eine Scheinehe erschlichen hat. Inzwischen ist der Beschwerdeführer vom strafrechtlichen Vorwurf der Täuschung der Behörden (durch Vortäuschen einer Scheinehe) erstinstanzlich freigesprochen worden.] Das vom Beschwerdeführer trotz seiner rechtskräftigen Wegweisung gestellte Gesuch um die Bewilligung eines Kantonswechsels respektive um Wiedererwägung ist in einzelrichterlicher Kompetenz abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann:
So setzt die Bewilligung eines Kantonswechsels grundsätzlich eine gültige Aufenthaltsbewilligung des Wegzugskantons voraus und ist auf ein Wiedererwägungsgesuch nur einzutreten, soweit sich die Umstände seit dem letzten Entscheid wesentlich geändert haben. Beides ist vorliegend nicht der Fall. Über die erneut in Abrede gestellte Scheinehe hat allenfalls das Bundesgericht im Rahmen eines Revisionsgesuchs zu entscheiden, wobei die Verneinung einer Scheinehe durch den Strafrichter nicht zwangsläufig auch die ausländerrechtliche Beurteilung tangieren muss.
Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird. · --- · Stichworte: · AUFSCHIEBENDE WIRKUNG BUNDESGERICHT EINZELRICHTER FREISPRUCH KANTONSWECHSEL LETZTINSTANZLICH RECHTSKRÄFTIGE WEGWEISUNG REVISION REVISION (BGER) SCHEINEHE TÄUSCHUNG TÜRKEI UNSCHULDSVERMUTUNG WIEDERERWÄGUNG WIEDERERWÄGUNGSGESUCH · Rechtsnormen: · Art. 17 Abs. II AuG Art. 37 Abs. I AuG Art. 118 AuG Art. 29 BV § 25 VRG § 38b Abs. I lit. a VRG § 55 VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3