Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2017.00378 • VG ZH VB.2017.00378 KI-generiert

Extension of Protective Measures Upheld in Domestic Violence Case

Geschäftsnummer VB.2017.00378
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Vorinstanz / Staat

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court dismissed an appeal challenging the extension of protective measures under the Protection against Violence Act, which included a contact ban against the former spouse and their child, affirming the initial judge's finding that the circumstances leading to the measures, based on credible allegations of domestic violence, justified the continued endangerment assessment. The court reasoned that although the shared son was only indirectly affected, the extension of the contact prohibition was not disproportionate and fell within the discretion of the initial judge, further granting the appellant free legal aid for the appeal proceedings.

Legislator-Regeste

Amtlich

Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz GS170064 | Gewaltschutz: Verlängerung der Schutzmassnahmen gegenüber der Ehefrau und dem Kind. Verzicht auf Zeugeneinvernahme (E. 2). Nachdem die Ausführungen der Beschwerdegegnerin hinsichtlich der Gewaltschutzmassnahmen auslösenden Vorfälle insgesamt glaubhaft erscheinen, ist nicht zu beanstanden, dass der Haftrichter von einem Fall häuslicher Gewalt ausging und den Fortbestand der Gefährdung als glaubhaft erachtete (E. 5). Der gemeinsame Sohn war zwar nicht direkt, jedoch mittelbar von der Gewalt betroffen. Die Verlängerung des Kontaktverbots gegenüber dem Sohn erscheint nicht gerade unverhältnismässig und liegt im Ermessen des Haftrichters (E. 6). Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren (E. 7.2). Abweisung der Beschwerde.

Schlagwörter

KI-generiert
Kindesschutzmassnahmen Häusliche Gewalt Gesetzlicher Schutz Ausdehnung des Verfahrens unentgeltliche Rechtspflege Notwehr

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 2 GSG

Cited in the legal norms section, though the specific role in the dispositive must be inferred from the context of upholding protective measures based on the law.

Art. 3 GSG

Cited in the legal norms section, though the specific role in the dispositive must be inferred from the context of upholding protective measures based on the law.

Art. 6 GSG

Cited in the legal norms section, though the specific role in the dispositive must be inferred from the context of upholding protective measures based on the law.

Art. 10 GSG

Cited in the legal norms section, though the specific role in the dispositive must be inferred from the context of upholding protective measures based on the law.

Art. 11a GSG

Cited in the legal norms section, though the specific role in the dispositive must be inferred from the context of upholding protective measures based on the law.

§ 16 VRG

Cited in the legal norms section, likely related to the cost or legal aid decision indicated in E. 7.2.

§ 50 VRG

Cited in the legal norms section, likely related to the cost or legal aid decision indicated in E. 7.2.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2017.00378

--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)

Druckansicht

--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2017.00378 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 09.08.2017 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz GS170064 · Gewaltschutz: Verlängerung der Schutzmassnahmen gegenüber der Ehefrau und dem Kind. Verzicht auf Zeugeneinvernahme (E. 2). Nachdem die Ausführungen der Beschwerdegegnerin hinsichtlich der Gewaltschutzmassnahmen auslösenden Vorfälle insgesamt glaubhaft erscheinen, ist nicht zu beanstanden, dass der Haftrichter von einem Fall häuslicher Gewalt ausging und den Fortbestand der Gefährdung als glaubhaft erachtete (E. 5). Der gemeinsame Sohn war zwar nicht direkt, jedoch mittelbar von der Gewalt betroffen. Die Verlängerung des Kontaktverbots gegenüber dem Sohn erscheint nicht gerade unverhältnismässig und liegt im Ermessen des Haftrichters (E. 6). Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren (E. 7.2).

Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · BEWEISMASS GEFÄHRDUNGSFORTBESTAND GEWALTSCHUTZ GEWALTSCHUTZGESETZ GEWALTSCHUTZMASSNAHMEN GLAUBHAFTIGKEIT GLAUBHAFTMACHUNG HÄUSLICHE GEWALT KONTAKTVERBOT RAYONVERBOT SCHUTZMASSNAHMEN VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT VERLÄNGERUNG ZEUGENEINVERNAHME · Rechtsnormen: · Art. 2 GSG Art. 3 GSG Art. 6 GSG Art. 10 GSG Art. 11a GSG § 16 VRG § 50 VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4