Terrain Alteration Permit Appeal: Operational Necessity Requirement
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court reviewed an appeal concerning a building permit for terrain alteration in an agricultural zone, where such alterations require resulting in a sustainable improvement of agricultural suitability without overriding public interest, and must be operationally necessary. Although the soil in question was generally suitable and the planned alteration would significantly improve agricultural usability, the permitting authority failed to substantiate the operational necessity of the terrain change in either the initial appeal or the subsequent court proceedings. The court reasoned that the criterion of operational necessity cannot be waived even when the terrain alteration solely aims at soil improvement, leading to the allowance of the appeal.
Legislator-Regeste
AmtlichBaubewilligung und Ausnahmebewilligung | Baubewilligung für eine Terrainveränderung in der Landwirtschaftszone. Terrainveränderungen in der Landwirtschaftszone sind zonenkonform, wenn nachhaltig eine Verbesserung der landwirtschaftlichen Nutzungseignung resultiert und keine überwiegenden Interessen entgegenstehen. Primär in Betracht kommen für Terrainveränderungen Standorte mit Böden, deren Aufbau bzw. Schichtung durch menschliche Eingriffe entstanden ist (sog. anthropogene Böden). Die Bewilligung darf nur erteilt werden, wenn die vorgesehene Terrainveränderung betrieblich notwendig ist (E. 3). Vorliegend kommt der im Projektperimeter liegende Boden für die geplante Terrainveränderung zwar grundsätzlich in Betracht (E. 4.1). Sodann führt die geplante Terrainveränderung zu einer massgeblichen Verbesserung der landwirtschaftlichen Nutzungseignung (E. 4.2). Indes äussert sich die Beschwerdegegnerin 3 weder im Rekurs- noch im Beschwerdeverfahren zur betrieblichen Notwendigkeit der Terrainveränderung. Diese ergibt sich auch nicht aus den vorliegenden Akten. Auf das Kriterium der betrieblichen Notwendigkeit kann auch bei Terrainveränderungen, die einzig auf eine Bodenverbesserung abzielen, nicht verzichtet werden (E. 4.3). Gutheissung der Beschwerde.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision sets the criteria for the conformity of terrain alterations in the agricultural zone, which is the central legal issue decided upon.
This provision is relevant to the overall context of land use planning decisions, including those concerning the agricultural zone.
This provision likely concerns the conditions for terrain alterations which were evaluated in the case.
This provision is cited, suggesting it relates to the conditions or scope of the decision regarding terrain alterations.
This specific subsection of Art. 22 RPG was cited in relation to the assessment of the terrain alteration.
This specific subsection of Art. 34 RPV was cited in relation to the assessment of the terrain alteration.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2017.00242
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2017.00242 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 28.11.2019 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Baubewilligung und Ausnahmebewilligung · Baubewilligung für eine Terrainveränderung in der Landwirtschaftszone. Terrainveränderungen in der Landwirtschaftszone sind zonenkonform, wenn nachhaltig eine Verbesserung der landwirtschaftlichen Nutzungseignung resultiert und keine überwiegenden Interessen entgegenstehen.
Primär in Betracht kommen für Terrainveränderungen Standorte mit Böden, deren Aufbau bzw. Schichtung durch menschliche Eingriffe entstanden ist (sog. anthropogene Böden). Die Bewilligung darf nur erteilt werden, wenn die vorgesehene Terrainveränderung betrieblich notwendig ist (E. 3). Vorliegend kommt der im Projektperimeter liegende Boden für die geplante Terrainveränderung zwar grundsätzlich in Betracht (E. 4.1). Sodann führt die geplante Terrainveränderung zu einer massgeblichen Verbesserung der landwirtschaftlichen Nutzungseignung (E. 4.2).
Indes äussert sich die Beschwerdegegnerin 3 weder im Rekurs- noch im Beschwerdeverfahren zur betrieblichen Notwendigkeit der Terrainveränderung. Diese ergibt sich auch nicht aus den vorliegenden Akten. Auf das Kriterium der betrieblichen Notwendigkeit kann auch bei Terrainveränderungen, die einzig auf eine Bodenverbesserung abzielen, nicht verzichtet werden (E. 4.3). Gutheissung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · BAUBEWILLIGUNG BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN BETRIEBLICHE NOTWENDIGKEIT LANDWIRTSCHAFTLICHE NUTZUNGSEIGNUNG LANDWIRTSCHAFTSZONE NUTZUNGSEIGNUNG SCHUTZOBJEKT TERRAINVERÄNDERUNG ZONENKONFORMITÄT · Rechtsnormen:
· Art. 16 RPG Art. 16a RPG Art. 22 RPG Art. 22 Abs. II RPG Art. 34 RPV Art. 34 Abs. IV RPV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3