Deportee's Medical Claim Inadmissible in Administrative Court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual detained pending deportation raised a new argument before the administrative court, claiming release was necessary due to inadequate medical care in custody for an existing health condition, specifically a potential atrial septal defect. The court dismissed this claim as inadmissible because new factual allegations are generally not permitted at the administrative court level, and further reasoned that the alleged medical condition, even if true, would not have changed the individual's capacity to remain detained, noting that medical monitoring was already established by the evidence submitted by the migration authorities.
Legislator-Regeste
AmtlichAusschaffungshaft (G.-Nr. GI170051-L/U) | Ausschaffungshaft; Krankheit; medizinische Behandlung im Gefängnis. Der Beschwerdeführer bringt vor Verwaltungsgericht erstmals vor, er sei aufgrund seines Gesundheitszustandes aus der Haft zu entlassen, da er im Gefängnis keine genügende medizinische Versorgung erhalte. Neue Tatsachenbehauptung sind vor Verwaltungsgericht grundsätzlich nicht zulässig (§ 52 Abs. 2 VRG). Das Vorbringen ist daher verspätet und unbeachtlich. Der beim Beschwerdeführer möglicherweise bestehende Vorhofseptumdefekt hätte aber ohnehin nichts an seiner Hafterstehungsfähigkeit geändert. Ausserdem zeigt gerade auch der von den Migrationsbehörden eingereichte Arztbericht, dass der Beschwerdeführer ärztlich untersucht wurde bzw. überwacht wird (E. 3.5). Abweisung.
Schlagwörter
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KI-generiertThis article is likely the basis for the decision on custody, although the specific paragraph used for the final decision is not detailed in the summary.
This article is cited among the relevant legal norms concerning custody.
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This procedural rule concerning the inadmissibility of new factual claims was applied when the court deemed the appellant's argument about insufficient medical care to be untimely and inadmissible.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2017.00227
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2017.00227 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 28.04.2017 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Ausschaffungshaft (G.-Nr. GI170051-L/U) · Ausschaffungshaft; Krankheit; medizinische Behandlung im Gefängnis. Der Beschwerdeführer bringt vor Verwaltungsgericht erstmals vor, er sei aufgrund seines Gesundheitszustandes aus der Haft zu entlassen, da er im Gefängnis keine genügende medizinische Versorgung erhalte.
Neue Tatsachenbehauptung sind vor Verwaltungsgericht grundsätzlich nicht zulässig (§ 52 Abs. 2 VRG). Das Vorbringen ist daher verspätet und unbeachtlich. Der beim Beschwerdeführer möglicherweise bestehende Vorhofseptumdefekt hätte aber ohnehin nichts an seiner Hafterstehungsfähigkeit geändert. Ausserdem zeigt gerade auch der von den Migrationsbehörden eingereichte Arztbericht, dass der Beschwerdeführer ärztlich untersucht wurde bzw. überwacht wird (E. 3.5). Abweisung. · --- · Stichworte: · AUSSCHAFFUNGSHAFT HAFTERSTEHUNGSFÄHIGKEIT KRANKHEIT MEDIZINISCHE VERSORGUNG NEUE TATSACHENBEHAUPTUNG · Rechtsnormen:
· Art. 76 AuG Art. 76 Abs. I lit. b Ziff. 1 AuG Art. 76 Abs. I lit. b Ziff. 4 AuG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3