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VB.2017.00198 • VG ZH VB.2017.00198 KI-generiert

Refusal of Post-Marital Residence Permit Based on Insufficient Cohabitation and Hardship

Geschäftsnummer VB.2017.00198
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court dismissed an appeal against the refusal to grant a post-marital residence permit to an individual whose marriage to a citizen ended after only eight months of cohabitation, meaning the statutory three-year cohabitation requirement for the standard claim under expatriate law was not met. The court found no violation of the right to be heard by the lower authority and reasoned that neither the appellant's economic situation or the tense security in the home country, nor his health, established a post-marital hardship case, further ruling that the understandable desire to visit the grave of a deceased unborn child did not constitute a sufficient special circumstance to warrant a residence permit under the hardship provisions.

Legislator-Regeste

Amtlich

Aufenthaltsbewilligung | Nachehelicher Härtefall Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Vorinstanz (E. 2.1 ff.). Der Beschwerdeführer und seine Schweizer Ehefrau trennten sich nach 8 Monaten des Zusammenlebens. Mangels Erfüllens der Dreijahresfrist kann er keinen Anspruch aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG geltend machen (E. 3.2). Ferner vermögen weder die wirtschaftliche Situation im Heimatland noch die angespannte Sicherheitslage oder sein Gesundheitszustand einen nachehelichen Aufenthaltsanspruch im Sinn von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG (nachehelicher Härtefall) zu begründen. Mangels Vorliegens besonderer Umstände vermittelt ihm auch der verständliche Wunsch, sich am Grab seines verstorbenen ungeborenen Kinds aufhalten und dort beten zu dürfen, keinen solchen Aufenthaltsanspruch (E. 4). Der Rekursentscheid liegt sodann im pflichtgemässem Ermessen nach Art. 96 AuG (E. 5). Abweisung Gesuch uP/URB. Abweisung.

Schlagwörter

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Aufenthaltsbewilligungen ehelicher Härtefall fehlendes eheliches Zusammenleben Verletzung von Bewilligungsauflagen Einspruch gegen die Eheschliessung gesetzliche Voraussetzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG
The court ruled that the appellant could not claim a right of residence based on this provision because the three-year cohabitation requirement was not met.
Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG
The court found that the appellant's situation (economic status in the home country, security situation, health) did not justify a post-marital right of residence under this provision (hardship case).
Art. 96 AuG
The court found that the decision of the lower authority was within the discretionary power granted by this article.
Art. 50 Abs. I lit. a AuG
· --- · Stichworte: · AUFENTHALTSBEWILLIGUNG GRABBESUCH NACHEHELICHER HÄRTEFALL RECHTLICHES GEHÖR SOZIALE WIEDEREINGLIEDERUNG WICHTIGE PERSÖNLICHE GRÜNDE · Rechtsnormen: · Art. 50 Abs. I lit. a AuG Art.
Art. 50 Abs. I lit. b AuG
a AuG Art. 50 Abs. I lit. b AuG Art.
Art. 29 Abs. II BV
b AuG Art. 29 Abs. II BV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG

The court ruled that the appellant could not claim a right of residence based on this provision because the three-year cohabitation requirement was not met.

Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG

The court found that the appellant's situation (economic status in the home country, security situation, health) did not justify a post-marital right of residence under this provision (hardship case).

Art. 96 AuG

The court found that the decision of the lower authority was within the discretionary power granted by this article.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2017.00198

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2017.00198 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 12.07.2017 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung · Nachehelicher Härtefall Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Vorinstanz (E. 2.1 ff.). Der Beschwerdeführer und seine Schweizer Ehefrau trennten sich nach 8 Monaten des Zusammenlebens. Mangels Erfüllens der Dreijahresfrist kann er keinen Anspruch aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG geltend machen (E. 3.2).

Ferner vermögen weder die wirtschaftliche Situation im Heimatland noch die angespannte Sicherheitslage oder sein Gesundheitszustand einen nachehelichen Aufenthaltsanspruch im Sinn von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG (nachehelicher Härtefall) zu begründen. Mangels Vorliegens besonderer Umstände vermittelt ihm auch der verständliche Wunsch, sich am Grab seines verstorbenen ungeborenen Kinds aufhalten und dort beten zu dürfen, keinen solchen Aufenthaltsanspruch (E. 4). Der Rekursentscheid liegt sodann im pflichtgemässem Ermessen nach Art. 96 AuG (E. 5).

Abweisung Gesuch uP/URB. Abweisung. · --- · Stichworte: · AUFENTHALTSBEWILLIGUNG GRABBESUCH NACHEHELICHER HÄRTEFALL RECHTLICHES GEHÖR SOZIALE WIEDEREINGLIEDERUNG WICHTIGE PERSÖNLICHE GRÜNDE · Rechtsnormen: · Art. 50 Abs. I lit. a AuG Art. 50 Abs. I lit. b AuG Art. 29 Abs. II BV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3