Asylum Applicant Denied Residence Permit in Switzerland
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court denied a short-term residence permit to an individual who had been granted asylum in Italy under the Dublin Regulation, finding that the permit for victims of human trafficking is discretionary and that the applicant's protection was guaranteed in Italy. The court reasoned that the applicant's presence in Switzerland could be accommodated via a visa if necessary for an investigation, and thus upheld the prior decisions to deny the permit.
Legislator-Regeste
AmtlichKurzaufenthaltsbewilligung | Bewilligung für Opfer von Menschenhandel. Grundsatz der Ausschliesslichkeit des Asylverfahrens (E. 2.1). Die Bewilligung für Opfer von Menschenhandel (Art. 30 Abs. 1 lit. e AuG) ist vom Gesetzgeber als Ermessensbewilligung ausgestaltet worden (E. 2.2). Es kann offengelassen werden, ob das internationale Übereinkommen zur Bekämpfung des Menschenhandels der Anwendung von Art. 14 Abs. 1 AsylG entgegensteht (E. 2.3.2). Die Vorinstanzen haben ihr Ermessen nicht verletzt, indem sie der im Dublin-Verfahren rechtskräftig nach Italien weggewiesenen Beschwerdeführerin keine Kurzaufenthaltsbewilligung erteilt haben. Der Schutz der Beschwerdeführerin als potentielles Opfer von Menschenhandel ist in Italien gewährleistet; sollte ihre Anwesenheit in der Schweiz während des Ermittlungsverfahrens notwendig sein, kann ihr ein Visum erteilt werden (E. 3). Abweisung URP wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit (E. 5). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision governs the issuance of residence permits for victims of human trafficking, which was a central issue in the case.
This article relates to the principle of the exclusivity of the asylum procedure, which was discussed in relation to the applicant's situation.
This provision of the European Convention on Human Rights concerning the right to liberty and security was invoked in the context of the case.
This provision likely relates to the implementation or details concerning residence permits, as referenced alongside other relevant legal norms.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2017.00181
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2017.00181 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 29.03.2017 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 14.02.2019 gutgeheissen und den Entscheid des Verwaltungsgerichts aufgehoben. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Kurzaufenthaltsbewilligung · Bewilligung für Opfer von Menschenhandel. Grundsatz der Ausschliesslichkeit des Asylverfahrens (E. 2.1). Die Bewilligung für Opfer von Menschenhandel (Art. 30 Abs. 1 lit. e AuG) ist vom Gesetzgeber als Ermessensbewilligung ausgestaltet worden (E. 2.2).
Es kann offengelassen werden, ob das internationale Übereinkommen zur Bekämpfung des Menschenhandels der Anwendung von Art. 14 Abs. 1 AsylG entgegensteht (E. 2.3.2). Die Vorinstanzen haben ihr Ermessen nicht verletzt, indem sie der im Dublin-Verfahren rechtskräftig nach Italien weggewiesenen Beschwerdeführerin keine Kurzaufenthaltsbewilligung erteilt haben. Der Schutz der Beschwerdeführerin als potentielles Opfer von Menschenhandel ist in Italien gewährleistet; sollte ihre Anwesenheit in der Schweiz während des Ermittlungsverfahrens notwendig sein, kann ihr ein Visum erteilt werden (E. 3).
Abweisung URP wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit (E. 5). Abweisung. · --- · Stichworte: · ASYLVERFAHREN DUBLIN ERMESSEN KURZAUFENTHALTSBEWILLIGUNG MENSCHENHANDEL · Rechtsnormen: · Art. 14 Abs. I AsylG Art. 30 Abs. I lit. e AuG Art. 4 EMRK Art. 36 VZAE · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3