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VB.2017.00181 • VG ZH VB.2017.00181 KI-generiert

Asylum Applicant Denied Residence Permit in Switzerland

Geschäftsnummer VB.2017.00181
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court denied a short-term residence permit to an individual who had been granted asylum in Italy under the Dublin Regulation, finding that the permit for victims of human trafficking is discretionary and that the applicant's protection was guaranteed in Italy. The court reasoned that the applicant's presence in Switzerland could be accommodated via a visa if necessary for an investigation, and thus upheld the prior decisions to deny the permit.

Legislator-Regeste

Amtlich

Kurzaufenthaltsbewilligung | Bewilligung für Opfer von Menschenhandel. Grundsatz der Ausschliesslichkeit des Asylverfahrens (E. 2.1). Die Bewilligung für Opfer von Menschenhandel (Art. 30 Abs. 1 lit. e AuG) ist vom Gesetzgeber als Ermessensbewilligung ausgestaltet worden (E. 2.2). Es kann offengelassen werden, ob das internationale Übereinkommen zur Bekämpfung des Menschenhandels der Anwendung von Art. 14 Abs. 1 AsylG entgegensteht (E. 2.3.2). Die Vorinstanzen haben ihr Ermessen nicht verletzt, indem sie der im Dublin-Verfahren rechtskräftig nach Italien weggewiesenen Beschwerdeführerin keine Kurzaufenthaltsbewilligung erteilt haben. Der Schutz der Beschwerdeführerin als potentielles Opfer von Menschenhandel ist in Italien gewährleistet; sollte ihre Anwesenheit in der Schweiz während des Ermittlungsverfahrens notwendig sein, kann ihr ein Visum erteilt werden (E. 3). Abweisung URP wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit (E. 5). Abweisung.

Schlagwörter

KI-generiert
Aufenthaltsbewilligungen Menschenhandel Asylgesetz Visum verspätetes Asylgesuch Aufenthaltsbestimmungsrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 30 Abs. 1 lit. e AuG
This provision governs the issuance of residence permits for victims of human trafficking, which was a central issue in the case.
Art. 14 Abs. 1 AsylG
Es kann offengelassen werden, ob das internationale Übereinkommen zur Bekämpfung des Menschenhandels der Anwendung von Art. 14 Abs. 1 AsylG entgegensteht (E.
Art. 14 Abs. I AsylG
This article relates to the principle of the exclusivity of the asylum procedure, which was discussed in relation to the applicant's situation.
Art. 30 Abs. I lit. e AuG
I AsylG Art. 30 Abs. I lit. e AuG Art.
Art. 4 EMRK
This provision of the European Convention on Human Rights concerning the right to liberty and security was invoked in the context of the case.
Art. 36 VZAE
This provision likely relates to the implementation or details concerning residence permits, as referenced alongside other relevant legal norms.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 30 Abs. 1 lit. e AuG

This provision governs the issuance of residence permits for victims of human trafficking, which was a central issue in the case.

Art. 14 Abs. I AsylG

This article relates to the principle of the exclusivity of the asylum procedure, which was discussed in relation to the applicant's situation.

Art. 4 EMRK

This provision of the European Convention on Human Rights concerning the right to liberty and security was invoked in the context of the case.

Art. 36 VZAE

This provision likely relates to the implementation or details concerning residence permits, as referenced alongside other relevant legal norms.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2017.00181

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2017.00181 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 29.03.2017 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 14.02.2019 gutgeheissen und den Entscheid des Verwaltungsgerichts aufgehoben. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Kurzaufenthaltsbewilligung · Bewilligung für Opfer von Menschenhandel. Grundsatz der Ausschliesslichkeit des Asylverfahrens (E. 2.1). Die Bewilligung für Opfer von Menschenhandel (Art. 30 Abs. 1 lit. e AuG) ist vom Gesetzgeber als Ermessensbewilligung ausgestaltet worden (E. 2.2).

Es kann offengelassen werden, ob das internationale Übereinkommen zur Bekämpfung des Menschenhandels der Anwendung von Art. 14 Abs. 1 AsylG entgegensteht (E. 2.3.2). Die Vorinstanzen haben ihr Ermessen nicht verletzt, indem sie der im Dublin-Verfahren rechtskräftig nach Italien weggewiesenen Beschwerdeführerin keine Kurzaufenthaltsbewilligung erteilt haben. Der Schutz der Beschwerdeführerin als potentielles Opfer von Menschenhandel ist in Italien gewährleistet; sollte ihre Anwesenheit in der Schweiz während des Ermittlungsverfahrens notwendig sein, kann ihr ein Visum erteilt werden (E. 3).

Abweisung URP wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit (E. 5). Abweisung. · --- · Stichworte: · ASYLVERFAHREN DUBLIN ERMESSEN KURZAUFENTHALTSBEWILLIGUNG MENSCHENHANDEL · Rechtsnormen: · Art. 14 Abs. I AsylG Art. 30 Abs. I lit. e AuG Art. 4 EMRK Art. 36 VZAE · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3