Conditional Release Denial Upheld Despite Private Expert Opinion
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court upheld a decision denying conditional release from confinement, reasoning that a privately commissioned expert opinion, which was merely a party statement, did not undermine the official expert assessment. The court found that the official assessment, which indicated a continued high risk of recidivism, remained valid due to largely unchanged circumstances, thus precluding conditional release. Further, the court denied requests for looser confinement conditions, including unescorted leave, citing ongoing psychological issues and the uncertainty resulting from a lack of therapy, while also noting that granting unescorted leave already represented a proportionality measure.
Legislator-Regeste
Amtlichbedingte Entlassung aus der Verwahrung | Bedingte Entlassung aus der Verwahrung, Versetzung in den offenen Vollzug und unbegleitete Urlaube. Einem vom Beschwerdeführer in Auftrag gegebenen Gutachten kommt der Beweiswert einer Parteiaussage zu, weshalb es keine genügende Grundlage bildet, um einen Entlassungsentscheid alleine darauf abzustützen (E. 3.1–3.2). Inhaltliche Auseinandersetzung zwischen dem amtlichen und privaten Gutachten und Schlussfolgerung, dass das Privatgutachten keine Zweifel an der Schlüssigkeit des amtlichen Gutachtens aufkommen lässt und dass dem amtlichen Gutachten aufgrund der weitgehend unveränderten Ausgangslage weiterhin die nötige Aktualität zukommt (E. 3.3–3.4). Die Vorinstanz geht zu Recht von einem weiterhin erhöhten Rückfallrisiko aus, weshalb die Voraussetzungen für eine bedingte Entlassung aus der Verwahrung nicht gegeben sind (E. 4). Angesichts der Unsicherheit, welche mit der fehlenden Therapie einhergeht, und der weiterhin bestehenden psychischen Störung können keine weiteren Vollzugslockerungen gewährt werden. Die Verhältnismässigkeit wird gewahrt, indem dem Beschwerdeführer bereits unbegleitete Urlaube zugestanden werden (E. 5.4). Dem Verwaltungsgericht steht es im Rahmen einer konkreten Normenkontrolle grundsätzlich nicht offen, einem verfassungs- oder völkerrechtswidrigem Bundesgesetz die Anwendung zu versagen (E. 5.5). Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsverbeiständigung (E. 7.3). Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird.
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KI-generiertThis provision is cited as the legal basis for the decision regarding conditional release from confinement, as the conditions for such release were not met.
This provision likely relates to the conditions or requirements for conditional release, which were not fulfilled in this case.
This provision is cited in relation to the granting of further confinement relaxations, which were denied due to ongoing psychological issues and lack of therapy.
This provision is mentioned in the context of assessing the risk of recidivism and the appropriateness of further confinement relaxations.
This provision is referenced regarding the principle that the Administrative Court cannot refuse to apply a federal law that is unconstitutional or violates international law.
This provision is cited in the context of granting furloughs, indicating that the decision considered the possibility and proportionality of granting unescorted furloughs.
This provision is cited in relation to the conditions for confinement relaxations, likely concerning the assessment of risk and safety.
This provision is cited in relation to the conditions for conditional release, likely pertaining to the assessment of the individual's situation.
This provision is cited in relation to the granting of further confinement relaxations, likely specifying conditions or requirements for such relaxations.
This provision is cited in the context of the overall assessment for conditional release and further confinement relaxations.
This provision is cited in the context of the legal framework for confinement and conditional release.
This provision is cited in the context of the legal framework for confinement relaxations.
This provision is likely related to the overall regulations governing the execution of sentences and measures, including aspects of release and confinement.
This provision is mentioned as part of the legal framework governing the execution of confinement measures, likely relating to assessments or decisions within the confinement process.
This provision is likely related to the legal framework concerning confinement and security, possibly influencing the assessment of risk and the decision on confinement relaxations.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2017.00160
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2017.00160 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 21.08.2017 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Strafsachen gegen diesen Entscheid am 01.12.2017 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Straf- und Massnahmenvollzug · Betreff: · bedingte Entlassung aus der Verwahrung · Bedingte Entlassung aus der Verwahrung, Versetzung in den offenen Vollzug und unbegleitete Urlaube. Einem vom Beschwerdeführer in Auftrag gegebenen Gutachten kommt der Beweiswert einer Parteiaussage zu, weshalb es keine genügende Grundlage bildet, um einen Entlassungsentscheid alleine darauf abzustützen (E. 3.1–3.2).
Inhaltliche Auseinandersetzung zwischen dem amtlichen und privaten Gutachten und Schlussfolgerung, dass das Privatgutachten keine Zweifel an der Schlüssigkeit des amtlichen Gutachtens aufkommen lässt und dass dem amtlichen Gutachten aufgrund der weitgehend unveränderten Ausgangslage weiterhin die nötige Aktualität zukommt (E. 3.3–3.4). Die Vorinstanz geht zu Recht von einem weiterhin erhöhten Rückfallrisiko aus, weshalb die Voraussetzungen für eine bedingte Entlassung aus der Verwahrung nicht gegeben sind (E. 4). Angesichts der Unsicherheit, welche mit der fehlenden Therapie einhergeht, und der weiterhin bestehenden psychischen Störung können keine weiteren Vollzugslockerungen gewährt werden.
Die Verhältnismässigkeit wird gewahrt, indem dem Beschwerdeführer bereits unbegleitete Urlaube zugestanden werden (E. 5.4). Dem Verwaltungsgericht steht es im Rahmen einer konkreten Normenkontrolle grundsätzlich nicht offen, einem verfassungs- oder völkerrechtswidrigem Bundesgesetz die Anwendung zu versagen (E. 5.5). Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsverbeiständigung (E. 7.3). Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird. · --- · Stichworte: · ABSTANDSGEBOT ANWENDUNGSGEBOT BEDINGTE ENTLASSUNG BEGUTACHTUNG GEFÄHRLICHKEIT GEFÄHRLICHKEITSGUTACHTEN GUTACHTEN MASSNAHMENVOLLZUG NORMENKONTROLLE OFFENER VOLLZUG PARTEIGUTACHTEN PROGNOSE PSYCHOTHERAPIE THERAPIE URLAUB URLAUBSGESUCH VERWAHRUNG VERWAHRUNGSVOLLZUG VOLLZUGSLOCKERUNGEN · Rechtsnormen:
· Art. 190 BV § 60 JVV § 61 Abs. I JVV Art. 56 Abs. IV StGB Art. 64 Abs. I StGB Art. 64 Abs. IV StGB Art. 64a Abs. I StGB Art. 64a Abs. II StGB Art. 64b StGB Art. 64b Abs. I StGB Art. 64b Abs. II StGB Art. 76 Abs. II StGB Art. 84 Abs. VI StGB · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3