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VB.2017.00109 • VG ZH VB.2017.00109 KI-generiert

Administrative Review of License Withdrawal for Unroadworthy Vehicle Operation

Geschäftsnummer VB.2017.00109
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative review concerned the withdrawal of a driving license due to placing an unroadworthy vehicle into operation, specifically after a trailer wheel detached causing property damage, which constituted a medium-level violation of traffic law. The court reasoned that the administrative authority was bound by the factual findings established in a prior, finalized penalty order, even though it was issued through a summary procedure; the loss of the wheel indicated that the detachment was foreseeable, and despite potentially slight fault, the resulting significant danger justified classifying the offense as medium-level, thus mandating the minimum one-month license withdrawal period.

Legislator-Regeste

Amtlich

Führerausweisentzug | Sachschaden wegen Abbruch des Anhängerrads: Inverkehrbringen eines nicht betriebssicheren Fahrzeugs; mittelschwere Widerhandlung gegen SVG. Aufgrund des ausdrücklichen Hinweises auf das Strafverfahren war die Beschwerdegegnerin bezüglich der Sachverhaltsfeststellung an das rechtskräftige Strafurteil gebunden, auch wenn dieses lediglich im Strafbefehlsverfahren ergangen ist (E. 2.4). Was unter "betriebssicher" fällt, wird im Gesetz nicht definiert. Räder müssen jedoch so befestigt sein, dass sie sich während der Fahrt nicht lösen. Nach der im Strafbefehl verbindlich festgelegten tatsächlichen Feststellung war der Abbruch für den Beschwerdeführer vorhersehbar. Gegenteilige Hinweise liegen keine vor (E. 3.4). Aufgrund der geschaffenen grossen Gefährdung ist die Vorinstanz zu Recht auch bei Vorliegen eines lediglich leichten Verschuldens von einer mittelschweren Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz ausgegangen. Die Mindestentzugsdauer von einem Monat darf in diesen Fällen nicht unterschritten werden (E. 3.5). Abweisung.

Schlagwörter

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Führerausweisentzug Verletzung der Verkehrsregeln Verwaltungsbehörde Kontrollfrist Bewilligungsverfahren Strafbescheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 16 Abs. III SVG

This provision serves as the basis for the decision regarding the license revocation due to the offense committed.

Art. 16b Abs. II lit. a SVG

This provision is cited among the legal norms considered in the context of the misconduct.

Art. 16c Abs. II SVG

This provision is cited among the legal norms considered in the context of the misconduct.

Art. 29 SVG

This provision is cited among the legal norms considered in the context of the misconduct.

Art. 93 Abs. II lit. a SVG

This provision is cited among the legal norms considered in the context of the misconduct.

§ 7 Abs. I VRG

This provision is cited among the legal norms considered.

Art. 57 Abs. I VRV

This provision is cited among the legal norms considered.

Art. 70 Abs. I VRV

This provision is cited among the legal norms considered.

Art. 219 Abs. I VTS

This provision is cited among the legal norms considered.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2017.00109

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2017.00109 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 16.06.2017 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Administrativmassnahmen im Strassenverkehr · Betreff: · Führerausweisentzug · Sachschaden wegen Abbruch des Anhängerrads: Inverkehrbringen eines nicht betriebssicheren Fahrzeugs; mittelschwere Widerhandlung gegen SVG. Aufgrund des ausdrücklichen Hinweises auf das Strafverfahren war die Beschwerdegegnerin bezüglich der Sachverhaltsfeststellung an das rechtskräftige Strafurteil gebunden, auch wenn dieses lediglich im Strafbefehlsverfahren ergangen ist (E. 2.4).

Was unter "betriebssicher" fällt, wird im Gesetz nicht definiert. Räder müssen jedoch so befestigt sein, dass sie sich während der Fahrt nicht lösen. Nach der im Strafbefehl verbindlich festgelegten tatsächlichen Feststellung war der Abbruch für den Beschwerdeführer vorhersehbar. Gegenteilige Hinweise liegen keine vor (E. 3.4). Aufgrund der geschaffenen grossen Gefährdung ist die Vorinstanz zu Recht auch bei Vorliegen eines lediglich leichten Verschuldens von einer mittelschweren Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz ausgegangen.

Die Mindestentzugsdauer von einem Monat darf in diesen Fällen nicht unterschritten werden (E. 3.5). Abweisung. · --- · Stichworte: · BETRIEBSSICHERHEIT BINDUNG FAHRLÄSSIG FAHRZEUG INVERKEHRBRINGEN MITTELSCHWERE WIDERHANDLUNG GEGEN DAS SVG POLIZEIRAPPORT RECHTLICHE WÜRDIGUNG SACHSCHADEN SACHVERHALT STRAFBEFEHL STRASSENVERKEHRSRECHT · Rechtsnormen: · Art. 16 Abs. III SVG Art. 16b Abs. II lit. a SVG Art. 16c Abs. II SVG Art. 29 SVG Art. 93 Abs. II lit. a SVG § 7 Abs. I VRG Art. 57 Abs. I VRV Art. 70 Abs. I VRV Art. 219 Abs. I VTS · Publikationen:

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