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VB.2017.00079 • VG ZH VB.2017.00079 KI-generiert

License Withdrawal Upheld for Negligent Distance Violation and Prior Offense

Geschäftsnummer VB.2017.00079
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative measure of withdrawing a driving license due to grossly negligent violation of the minimum distance on the highway was upheld because the court deferred to the established facts in the binding criminal judgment, finding no clear indication of incorrect factual findings or legal assessment within it. Given a prior license withdrawal for a serious offense in 2012, the minimum withdrawal period of twelve months was mandatory and could not be reduced, as the minimum duration following a serious offense applies irrespective of the nature of the previous withdrawal, and imposing driving restrictions outside business hours would undermine the punitive purpose of the measure.

Legislator-Regeste

Amtlich

Führerausweisentzug | Warnungsentzug wegen Unterschreitung des Mindestabstands auf der Autobahn: Rechtskräftiges Strafurteil; Mindestentzugsdauer. Da das Strafurteil im ordentlichen Verfahren unter Anhörung des Beschwerdeführers ergangen ist, müssten klare Anhaltspunkte für die Unrichtigkeit der Tatsachenfeststellung und deren rechtlichen Würdigung im Strafurteil bestehen, um davon abzuweichen. Dies ist vorliegend nicht der Fall (E. 3.3). Aufgrund des vorangegangenen Führerausweisentzugs wegen schwerer Widerhandlungim Jahr 2012 beträgt die Mindestentzugsdauer zwölf Monate und darf nicht unterschritten werden. Sodann gelangt die Mindestentzugsdauer nach einer schweren Widerhandlung unabhängig von der Art des vorangegangenen Führerausweisentzugs zur Anwendung (E. 4.1). Die Auflage eines Fahrverbots ausserhalb der Geschäftszeiten wäre unzulässig und würde den Strafzweck der Massnahme untergraben (E. 4.2). Abweisung.

Schlagwörter

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Führerausweisentzug einfache Verkehrsregelverletzung zusammenhängende Straftaten Vollstreckungsverwirkung wiederholtes Fahren im fahrunfähigen Zustand Einziehung des Motorfahrzeugs

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 16c Abs. I lit. a SVG

This provision likely grounds the initial decision regarding the license withdrawal based on the traffic offense committed (speeding/distance violation).

Art. 16c Abs. II lit. c SVG

This provision likely relates to the application of a minimum withdrawal period, especially considering prior offenses mentioned in the case summary.

Art. 34 Abs. IV SVG

This provision appears to be cited regarding the application of the minimum withdrawal period following a serious offense.

Art. 90 Abs. II SVG

This provision is likely cited in relation to the penalty structure or the duration of the suspension.

Art. 12 Abs. I VRV

This provision is cited, likely in relation to the conditions or scope of the driving prohibition.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2017.00079

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2017.00079 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 23.06.2017 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 26.04.2018 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Administrativmassnahmen im Strassenverkehr · Betreff: · Führerausweisentzug · Warnungsentzug wegen Unterschreitung des Mindestabstands auf der Autobahn: Rechtskräftiges Strafurteil; Mindestentzugsdauer. Da das Strafurteil im ordentlichen Verfahren unter Anhörung des Beschwerdeführers ergangen ist, müssten klare Anhaltspunkte für die Unrichtigkeit der Tatsachenfeststellung und deren rechtlichen Würdigung im Strafurteil bestehen, um davon abzuweichen.

Dies ist vorliegend nicht der Fall (E. 3.3). Aufgrund des vorangegangenen Führerausweisentzugs wegen schwerer Widerhandlungim Jahr 2012 beträgt die Mindestentzugsdauer zwölf Monate und darf nicht unterschritten werden. Sodann gelangt die Mindestentzugsdauer nach einer schweren Widerhandlung unabhängig von der Art des vorangegangenen Führerausweisentzugs zur Anwendung (E. 4.1). Die Auflage eines Fahrverbots ausserhalb der Geschäftszeiten wäre unzulässig und würde den Strafzweck der Massnahme untergraben (E. 4.2). Abweisung. · --- · Stichworte:

· FÜHRERAUSWEISENTZUG GROBE VERKEHRSREGELVERLETZUNG GROBFAHRLÄSSIGKEIT MINDESTABSTAND SCHWERE WIDERHANDLUNG STRASSENVERKEHRSRECHT VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT · Rechtsnormen: · Art. 16c Abs. I lit. a SVG Art. 16c Abs. II lit. c SVG Art. 34 Abs. IV SVG Art. 90 Abs. II SVG Art. 12 Abs. I VRV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3