Appeals Regarding Protective Measures Under the Protection Against Violence Act
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns appeals against court-ordered protective measures under the Protection Against Violence Act, specifically regarding the exclusion, no-contact, and restricted area orders for a spouse and two children, as well as the extension of these measures for the spouse. The court dismissed the appeal concerning the initial assessment of the protective measures due to a lack of current legal interest and rejected requests for further evidence collection, such as witness examination and on-site inspection, citing the urgency of such matters and a lower evidentiary threshold. The court reasoned that psychological pressure, including accusations of mental illness, constitutes domestic violence, found the continued threat credible, upheld the extension of the protective measures as lawful, reviewed the ancillary consequences ordered by the lower court, and granted free legal aid to both parties.
Legislator-Regeste
AmtlichMassnahmen nach Gewaltschutzgesetz | Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz. Beschwerde gegen die gerichtliche Beurteilung der Gewaltschutzmassnahmen betreffend die Ehefrau und die beiden gemeinsamen Kinder sowie Beschwerde gegen die Verlängerung der Gewaltschutzmassnahmen betreffend die Ehefrau (Wegweisung, Rayon- und Kontaktverbot). Verfahrensvereinigung (E. 1.2). Nichteintreten auf die Beschwerde gegen die gerichtliche Beurteilung der Gewaltschutzmassnahmen durch die Vorinstanz mangels aktuellen Rechtsschutzinteresses (E. 1.3). Abweisung der prozessualen Anträge auf Zeugeneinvernahme, Durchführung eines Augenscheins sowie persönliche Anhörung der Parteien vor Verwaltungsgericht angesichts der zeitlichen Dringlichkeit und des herabgesetzten Beweismasses im Gewaltschutzverfahren. (E. 2). Psychischer Druck (z.B. durch wiederholtes Beschimpfen als psychisch krank) als Fall häuslicher Gewalt (E. 5.4-E. 5.6). Ein Fortbestand der Gefährdung ist glaubhaft. Die Verlängerung der Gewaltschutzmassnahmen ist rechtmässig (E. 5.7). Überprüfung der Nebenfolgenregelung des vorinstanzlichen Verfahrens (E. 6). Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (UP/URB) für beide Parteien (E. 7.2-E. 7.4). Teilweise Gutheissung der Beschwerde, im Übrigen Nichteintreten (VB.2016.00715). Abweisung der Beschwerde (VB.2016.00764). Gewährung UP/URB.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court used this article to rule on the lawfulness of extending the protection measures.
The court confirmed the continued existence of the danger based on this provision.
This provision was addressed concerning the review of the ancillary consequences of the previous ruling.
This provision defines the context of the domestic violence considered by the court.
This provision relates to the scope of the protection measures reviewed by the court.
This provision was likely cited in the context of procedural rights, as it is often the basis for decisions regarding evidence procedures.
This procedural rule was relevant to the court's decision regarding the admissibility or handling of the appeal.
This procedural rule was cited in connection with the refusal to hear witnesses or conduct on-site inspections.
This provision was cited in the context of granting legal aid (unentgeltliche Rechtspflege).
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2016.00715
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2016.00715 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 09.01.2017 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz · Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz. Beschwerde gegen die gerichtliche Beurteilung der Gewaltschutzmassnahmen betreffend die Ehefrau und die beiden gemeinsamen Kinder sowie Beschwerde gegen die Verlängerung der Gewaltschutzmassnahmen betreffend die Ehefrau (Wegweisung, Rayon- und Kontaktverbot).
Verfahrensvereinigung (E. 1.2). Nichteintreten auf die Beschwerde gegen die gerichtliche Beurteilung der Gewaltschutzmassnahmen durch die Vorinstanz mangels aktuellen Rechtsschutzinteresses (E. 1.3). Abweisung der prozessualen Anträge auf Zeugeneinvernahme, Durchführung eines Augenscheins sowie persönliche Anhörung der Parteien vor Verwaltungsgericht angesichts der zeitlichen Dringlichkeit und des herabgesetzten Beweismasses im Gewaltschutzverfahren. (E. 2). Psychischer Druck (z.B. durch wiederholtes Beschimpfen als psychisch krank) als Fall häuslicher Gewalt (E. 5.4-E. 5.6).
Ein Fortbestand der Gefährdung ist glaubhaft. Die Verlängerung der Gewaltschutzmassnahmen ist rechtmässig (E. 5.7). Überprüfung der Nebenfolgenregelung des vorinstanzlichen Verfahrens (E. 6). Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (UP/URB) für beide Parteien (E. 7.2-E. 7.4).
Teilweise Gutheissung der Beschwerde, im Übrigen Nichteintreten (VB.2016.00715). Abweisung der Beschwerde (VB.2016.00764). Gewährung UP/URB. · --- · Stichworte: · AKTUELLES RECHTSSCHUTZINTERESSE ANHÖRUNG AUGENSCHEIN BESCHWERDELEGITIMATION BETRETVEBROT BEWEISMASS BEWEISMITTEL GEWALTSCHUTZ GEWALTSCHUTZMASSNAHMEN GLAUBHAFTMACHUNG HÄUSLICHE GEWALT KONTAKTVERBOT NEBENFOLGENREGELUNG POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT PSYCHISCHE GEWALT RAYONVERBOT RECHTSKONTROLLE RECHTSVERZÖGERUNGSBESCHWERDE UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB) WEGWEISUNG ZEUGENEINVERNAHME · Rechtsnormen: · Art. 29 BV Art. 2 Abs. I lit. a GSG Art. 3 GSG Art. 5 GSG Art. 6 GSG Art. 10 GSG § 13 VRG § 16 VRG § 21 Abs. I VRG § 49 VRG § 71 VRG § 125 lit. c ZPO CH · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4