Denial of Forestry Depot Permit Upheld Due to Inadequate Justification and Profitability Concerns
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court upheld the denial of a building permit for the construction of a new forestry depot in the forest, reasoning that the specific equipment, namely a forwarder, did not necessitate a location within the forest, as a municipal depot offered a more suitable alternative given the small, compact managed area and adequate road access. Furthermore, the court determined that the proposed construction failed to meet the requirement for a forestry building or facility, as the expected long-term timber yield fell significantly below the minimum volume required for a profitable operation, and there was doubt whether the forestry work could not alternatively be managed from an area zoned for construction.
Legislator-Regeste
AmtlichBaubewilligung | Baubewilligung für Neubau eines Forstwerkhofs im Wald Rechtsgrundlagen für die Bewilligung von forstlichen Bauten und Anlagen (E. 4). Der Forwarder ist nicht auf einen Standort im Wald angewiesen. Am zweckmässigsten erscheint ein Parkplatz für den Forwarder im kommunalen Werkhof. Auch topografische Gründe verlangen vorliegend keine Stationierung des Forwarders im Wald; die bewirtschaftete Fläche ist klein und kompakt, die Zufahrtswege vergleichsweise kurz und das Strassennetz dicht. Die Bauverweigerung erweist sich deshalb als rechtens (E. 6.3). Hinsichtlich der Grundsatzfrage, ob der Neubau eines Forstwerkhofs im Wald überhaupt zulässig sei, ist festzuhalten, dass sich der Bedarf für eine forstliche Baute und Anlage im Sinn von Art. 13a Abs. 2 lit. b WaV weiterhin nach dem längerfristig nachhaltig erzielbaren Holzertrag richten dürfte. Vorliegend liegt das Gesamtvolumen der Holzschlagmenge klar unter der vom Bundesgericht als für einen rentablen Betrieb erforderlich bezeichneten Mindestmenge (E. 6.4). Sodann erscheint fraglich, ob die Waldbewirtschaftung nicht auch von einer Bauzone aus vorgenommen werden könnte. Abweisung der Beschwerde.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is listed under 'Rechtsnormen' and appears to be the basis for the decision regarding building permits and zoning, which is the core subject of the case.
This specific paragraph of Art. 22 RPG is listed, indicating its use in the reasoning regarding the building permit.
This provision is cited and likely relates to the rules concerning building in specific zones, relevant to the forest land issue.
Cited as a relevant legal norm concerning the Forest Act.
Cited as a relevant legal norm concerning the Forest Act.
Cited as a relevant legal norm concerning the Forest Act.
Cited as a relevant legal norm concerning the Cantonal Forest Act.
Cited as a relevant legal norm concerning the Forest Ordinance.
Cited specifically in relation to the assessment of the necessity for forestry buildings and facilities (E. 6.4).
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2016.00261
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2016.00261 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 23.08.2018 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 30.11.2021 formell erledigt. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Baubewilligung · Baubewilligung für Neubau eines Forstwerkhofs im Wald Rechtsgrundlagen für die Bewilligung von forstlichen Bauten und Anlagen (E. 4). Der Forwarder ist nicht auf einen Standort im Wald angewiesen.
Am zweckmässigsten erscheint ein Parkplatz für den Forwarder im kommunalen Werkhof. Auch topografische Gründe verlangen vorliegend keine Stationierung des Forwarders im Wald; die bewirtschaftete Fläche ist klein und kompakt, die Zufahrtswege vergleichsweise kurz und das Strassennetz dicht. Die Bauverweigerung erweist sich deshalb als rechtens (E. 6.3). Hinsichtlich der Grundsatzfrage, ob der Neubau eines Forstwerkhofs im Wald überhaupt zulässig sei, ist festzuhalten, dass sich der Bedarf für eine forstliche Baute und Anlage im Sinn von Art. 13a Abs. 2 lit. b WaV weiterhin nach dem längerfristig nachhaltig erzielbaren Holzertrag richten dürfte.
Vorliegend liegt das Gesamtvolumen der Holzschlagmenge klar unter der vom Bundesgericht als für einen rentablen Betrieb erforderlich bezeichneten Mindestmenge (E. 6.4). Sodann erscheint fraglich, ob die Waldbewirtschaftung nicht auch von einer Bauzone aus vorgenommen werden könnte. Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · BAUBEWILLIGUNG BEWIRTSCHAFTUNG FORSTLICHE BAUTE UND ANLAGE KOORDINATIONSGEBOT NEUBAU WALD WALDGESETZ WERKHOF · Rechtsnormen: · Art. 22 RPG Art. 22 Abs. II RPG Art. 25a RPG Art. 5 WaG Art. 11 WaG Art. 20 WaG § 26 WaldG Art. 4 WaV Art. 13a WaV · Publikationen:
· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3