Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2016.00151 • VG ZH VB.2016.00151 KI-generiert

License Revocation for Speeding Upheld Despite Procedural Delays

Geschäftsnummer VB.2016.00151
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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A driver's license was revoked due to a severe violation of traffic laws, specifically exceeding the speed limit by 27 km/h in a built-up area. The court ruled that this speed violation, absent any special circumstances, constitutes a serious offense warranting license revocation. The court rejected arguments that the driver overlooked the signage or that favorable road conditions excused the behavior, maintaining that such factors do not constitute mitigating circumstances. Furthermore, the court held that even an extended procedural delay does not justify reducing the minimum license suspension period for this type of offense, although procedural delays can be considered when assigning costs.

Legislator-Regeste

Amtlich

Entzug des Führerausweises | Schwere Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften. Warnungsentzug. Beschleunigungsgebot. Ein Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit innerorts um 27 km/h ist gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts grundsätzlich als schwere Widerhandlung zu qualifizieren (E. 3.2). Besonderen Umständen ist dabei Rechnung zu tragen. Es besteht kein Anlass, die bundesgerichtliche Praxis infrage zu stellen (E. 3.3). Die Behauptung, die massgebliche Signalisation übersehen zu haben, vermag - zumal es sich um eine typische Innerortsstrecke handelt - keine besonderen Umstände zu begründen. Entsprechendes gilt für das Vorliegen günstiger Verhältnisse (E. 3.4). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kommt trotz überlanger Verfahrensdauer in Fällen wie dem vorliegenden eine Unterschreitung der Mindestentzugsdauer nicht infrage. Der Verletzung des Beschleunigungsverbots kann jedoch bei der Kostenauferlegung Rechnung getragen werden (E. 4.2). Teilweise Gutheissung.

Schlagwörter

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Geschwindigkeitsüberschreitung Entzug der Konzession Verfahrensverzögerungen Verfahrensverletzungen Fahren ohne Berechtigung Aussetzungsfrist

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 16c Abs. I lit. a SVG

Used as the legal basis for imposing a warning revocation of the driving license due to a serious violation of traffic regulations.

Art. 16c Abs. II lit. a SVG

Applied to determine the minimum duration of the driving license revocation.

Art. 6 Ziff. 1 EMRK

Cited in relation to the principle of the 'prompt decision' in proceedings, though not leading to a reduction in the revocation period.

Art. 29 Abs. I BV

Cited regarding the right to a prompt decision, although not leading to a reduction in the revocation period.

Art. 18 Abs. I KV

Cited in relation to the principle of the 'prompt decision' in proceedings, though not leading to a reduction in the revocation period.

Art. 90 Ziff. 2 SVG

Cited as the basis for imposing costs.

§ 4a VRG

Cited in relation to the imposition of costs.

Art. 4a Abs. I lit. a VRV

Cited in relation to the imposition of costs.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2016.00151

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2016.00151 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 26.09.2016 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 22.02.2017 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Administrativmassnahmen im Strassenverkehr · Betreff: · Entzug des Führerausweises · Schwere Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften. Warnungsentzug. Beschleunigungsgebot. Ein Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit innerorts um 27 km/h ist gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts grundsätzlich als schwere Widerhandlung zu qualifizieren (E. 3.2).

Besonderen Umständen ist dabei Rechnung zu tragen. Es besteht kein Anlass, die bundesgerichtliche Praxis infrage zu stellen (E. 3.3). Die Behauptung, die massgebliche Signalisation übersehen zu haben, vermag - zumal es sich um eine typische Innerortsstrecke handelt - keine besonderen Umstände zu begründen. Entsprechendes gilt für das Vorliegen günstiger Verhältnisse (E. 3.4). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kommt trotz überlanger Verfahrensdauer in Fällen wie dem vorliegenden eine Unterschreitung der Mindestentzugsdauer nicht infrage.

Der Verletzung des Beschleunigungsverbots kann jedoch bei der Kostenauferlegung Rechnung getragen werden (E. 4.2). Teilweise Gutheissung. · --- · Stichworte: · BESCHLEUNIGUNGSGEBOT ENTZUGSDAUER FÜHRERAUSWEISENTZUG GESCHWINDIGKEITSÜBERSCHREITUNG MINDESTENTZUGSDAUER SCHWERE WIDERHANDLUNG STRASSENVERKEHRSRECHT VERFAHRENSDAUER WARNUNGSENTZUG · Rechtsnormen: · Art. 29 Abs. I BV Art. 6 Ziff. 1 EMRK Art. 18 Abs. I KV Art. 16 Abs. III SVG Art. 16c Abs. I lit. a SVG Art. 16c Abs. II lit. a SVG Art. 90 Ziff. 2 SVG § 4a VRG Art. 4a Abs. I lit. a VRV · Publikationen:

· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3