Sham Marriage Residence Permit Denial
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court denied a request to extend a residence permit, finding that the applicant's marriage was a sham, maintained only to satisfy the three-year legal requirement. The applicant had left the marital home during an investigation into the sham marriage and was later divorced without his knowledge. While acknowledging a delay by migration authorities, the court ruled that the applicant bore responsibility for procedural delays due to his failure to report his separation and his general lack of cooperation. The court found no personal hardship, abuse of discretion by lower authorities, or enforcement obstacles to justify granting the permit.
Legislator-Regeste
AmtlichNiederlassungsbewilligung/Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung | Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung wegen Scheinehe. [Der Beschwerdeführer verliess während laufender Ermittlungen betreffend Scheinehe und ohne Ummeldung die eheliche Wohnung und konnte erst Jahre später anlässlich einer zufälligen polizeilichen Kontrolle an seinem Arbeitsplatz angetroffen werden. In der Zwischenzeit wurde das migrationsamtliche Verfahren nicht weitergeführt und die Ehe des Beschwerdeführers in dessen Abwesenheit und ohne dessen Wissen geschieden.] Aufgrund der zwischenzeitlich erfolgten Scheidung des Beschwerdeführers basiert sein Verlängerungsgesuch auf einer neuen Faktenlage und ist an die Stelle eines noch unter altem Recht gestellten ersten Gesuchs getreten, womit neues Recht anzuwenden ist (E. 2). Auch wenn das Dossier des Beschwerdeführers von den Migrationsbehörden nicht mit der gebotenen Beförderlichkeit behandelt wurde, kann dieser mangels ersichtlichen Nachteilen hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten, zumal er die Verfahrensverzögerungen durch Verletzung seiner diesbezüglichen Mitwirkungs- und Meldepflichten auch selbst mitzuverantworten und den Behörden mit der Nichtmeldung seiner Ehetrennung allenfalls auch bewilligungswesentliche Umstände vorenthalten hat (E. 3). Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung aufgrund zahlreicher Indizien für eine Scheinehe bzw. einer lediglich zum Schein über die Dreijahresfrist von 50 Abs. 1 lit. a AuG aufrechterhaltenen Ehe (E. 4). Verneinung eines persönlichen Härtefalls, eines vorinstanzlichen Ermessensmissbrauchs sowie eines Vollzugshindernisses (E. 5-7). Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen sowie Rechtsmittelbelehrung (E. 8 f.). Abweisung der Beschwerde.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertBasis for the non-renewal of the residence permit due to a sham marriage maintained only for the purpose of meeting the three-year requirement.
Cited in the context of the decision regarding the non-renewal of the residence permit.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2015.00389
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2015.00389 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 23.09.2015 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 02.12.2015 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Niederlassungsbewilligung/Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung · Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung wegen Scheinehe. [Der Beschwerdeführer verliess während laufender Ermittlungen betreffend Scheinehe und ohne Ummeldung die eheliche Wohnung und konnte erst Jahre später anlässlich einer zufälligen polizeilichen Kontrolle an seinem Arbeitsplatz angetroffen werden.
In der Zwischenzeit wurde das migrationsamtliche Verfahren nicht weitergeführt und die Ehe des Beschwerdeführers in dessen Abwesenheit und ohne dessen Wissen geschieden.] Aufgrund der zwischenzeitlich erfolgten Scheidung des Beschwerdeführers basiert sein Verlängerungsgesuch auf einer neuen Faktenlage und ist an die Stelle eines noch unter altem Recht gestellten ersten Gesuchs getreten, womit neues Recht anzuwenden ist (E. 2). Auch wenn das Dossier des Beschwerdeführers von den Migrationsbehörden nicht mit der gebotenen Beförderlichkeit behandelt wurde, kann dieser mangels ersichtlichen Nachteilen hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten, zumal er die Verfahrensverzögerungen durch Verletzung seiner diesbezüglichen Mitwirkungs- und Meldepflichten auch selbst mitzuverantworten und den Behörden mit der Nichtmeldung seiner Ehetrennung allenfalls auch bewilligungswesentliche Umstände vorenthalten hat (E. 3).
Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung aufgrund zahlreicher Indizien für eine Scheinehe bzw. einer lediglich zum Schein über die Dreijahresfrist von 50 Abs. 1 lit. a AuG aufrechterhaltenen Ehe (E. 4). Verneinung eines persönlichen Härtefalls, eines vorinstanzlichen Ermessensmissbrauchs sowie eines Vollzugshindernisses (E. 5-7). Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen sowie Rechtsmittelbelehrung (E. 8 f.). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · ANWENDBARES RECHT AUFENTHALTSBEWILLIGUNG AUSLÄNDERRECHTSEHE BEFÖRDERLICHKEIT BEWEISLASTUMKEHR EHELICHE BEISTANDSPFLICHT EHELICHE UNTERSTÜTZUNGSPFLICHT HÄRTEFALL HÄRTEFALLBEWILLIGUNG LIVING APART TOGETHER MELDEPFLICHT MELDEPFLICHTVERLETZUNG MITWIRKUNGSPFLICHT RECHTSVERZÖGERUNG RECHTSVERZÖGERUNGSVERBOT SCHEINEHE SCHWERWIEGENDER PERSÖNLICHER HÄRTEFALL SISTIERUNG TREU UND GLAUBEN TÜRKEI ÜBERLANGE VERFAHRENSDAUER VERFAHRENSVERSCHLEPPUNG VERFAHRENSVERZÖGERUNG · Rechtsnormen:
· Art. 3 Abs. II ANAG Art. 7 Abs. I ANAG Art. 7 Abs. II ANAG Art. 9 Abs. IV lit. a ANAG Art. 13f ANAG Art. 12 Abs. II AuG Art. 30 Abs. I lit. b AuG Art. 42 Abs. I AuG Art. 50 Abs. I lit. a AuG Art. 51 Abs. II lit. a AuG Art. 62 lit. a AuG Art. 83 Abs. I AuG Art. 90 AuG Art. 96 AuG Art. 120 Abs. I lit. a AuG Art. 126 AuG Art. 29 Abs. I BV § 4a VRG § 7 Abs. II VRG § 19 Abs. I lit. b VRG Art. 15 Abs. I VZAE Art. 31 VZAE Art. 159 Abs. III ZGB Art. 163 ZGB Art. 278 Abs. II ZGB · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2