Residence Permit Denial for Illegal Resident with Criminal Record Seeking Marriage Visa
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered an appeal concerning a residence permit for a foreign national intending to marry a resident, where the applicant was currently staying in the country illegally and had a prior custodial sentence. The court reasoned that while the right to marry (protected by treaty and constitutional law) requires careful consideration, an illegal resident can only be granted a preparatory residence title if there is no indication of abuse and it is clear they will be permitted to stay after marriage. Conversely, the authorities can deny the permit if it is evident, based on the personal situation (such as the likelihood of not qualifying for residency post-marriage after serving a long prison sentence), that admission requirements are not obviously met, leading to the dismissal of the appeal.
Legislator-Regeste
AmtlichAufenthaltsbewilligung | Verlobte, die nicht Schweizerbürgerinnen oder Schweizerbürger sind, müssen während des Ehevorbereitungsverfahrens ihren rechtmässigen Aufenthalt in der Schweiz nachweisen (Art. 98 Abs. 4 ZGB). Diese Bestimmung tangiert das Grundrecht auf Eheschluss und ist deshalb konventions- bzw. verfassungskonform zu handhaben (Art. 12 EMRK und Art. 14 BV). Einer sich unrechtmässig in der Schweiz aufhaltenden ausländischen Person muss ein Aufenthaltstitel zum Zwecke des Eheschlusses nur dann erteilt werden, wenn keine Anhaltspunkte für Rechtsmissbrauch vorliegen und es klar erscheint, dass die betroffene ausländische Person – einmal verheiratet – hier wird leben dürfen. Umgekehrt kann die Migrationsbehörde einer ausländischen Person die provisorische Aufenthaltsbewilligung verweigern, wenn es insbesondere aufgrund ihrer persönlichen Situation evident ist, dass sie nach der Heirat kein Anwesenheitsrecht in der Schweiz erhalten wird (E. 2). Vorliegend wird der Beschwerdeführer mit hoher Wahrscheinlichkeit nach dem Eheschluss nicht in der Schweiz verbleiben können. Von offensichtlich erfüllten Zulassungsvoraussetzungen im Sinn von Art. 17 Abs. 2 AuG kann somit nicht gesprochen werden (E. 6). Abweisung.
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KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is cited as a basis for the dismissal of the appeal (implicit in the overall outcome and context of the listed legal norms).
This provision is cited as a basis for the dismissal of the appeal (implicit in the overall outcome and context of the listed legal norms).
This provision is cited as a basis for the dismissal of the appeal (implicit in the overall outcome and context of the listed legal norms).
The court found that the requirements of this article regarding admission were not met, justifying the dismissal.
This provision concerning the residency requirement for non-Swiss fiancés was discussed in relation to the decision.
This constitutional provision regarding the right to marriage was considered in the assessment.
This convention provision regarding the right to marriage was considered in the assessment.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2015.00286
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2015.00286 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 19.08.2015 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung · Verlobte, die nicht Schweizerbürgerinnen oder Schweizerbürger sind, müssen während des Ehevorbereitungsverfahrens ihren rechtmässigen Aufenthalt in der Schweiz nachweisen (Art. 98 Abs. 4 ZGB). Diese Bestimmung tangiert das Grundrecht auf Eheschluss und ist deshalb konventions- bzw. verfassungskonform zu handhaben (Art. 12 EMRK und Art. 14 BV).
Einer sich unrechtmässig in der Schweiz aufhaltenden ausländischen Person muss ein Aufenthaltstitel zum Zwecke des Eheschlusses nur dann erteilt werden, wenn keine Anhaltspunkte für Rechtsmissbrauch vorliegen und es klar erscheint, dass die betroffene ausländische Person – einmal verheiratet – hier wird leben dürfen. Umgekehrt kann die Migrationsbehörde einer ausländischen Person die provisorische Aufenthaltsbewilligung verweigern, wenn es insbesondere aufgrund ihrer persönlichen Situation evident ist, dass sie nach der Heirat kein Anwesenheitsrecht in der Schweiz erhalten wird (E. 2).
Vorliegend wird der Beschwerdeführer mit hoher Wahrscheinlichkeit nach dem Eheschluss nicht in der Schweiz verbleiben können. Von offensichtlich erfüllten Zulassungsvoraussetzungen im Sinn von Art. 17 Abs. 2 AuG kann somit nicht gesprochen werden (E. 6).
Abweisung. · --- · Stichworte: · AUFENTHALTSBEWILLIGUNG EHEVORBEREITUNGSVERFAHREN FEHLENDE INTEGRATION INTERESSENABWÄGUNG RECHT AUF EHE ÜBERJÄHRIGE FREIHEITSSTRAFE · Rechtsnormen: · Art. 17 Abs. II AuG Art. 62 lit. b AuG Art. 63 Abs. I lit. a AuG Art. 63 Abs. ii AuG Art. 14 BV Art. 12 EMRK Art. 98 Abs. IV ZGB · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4