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VB.2015.00095 • VG ZH VB.2015.00095 KI-generiert

Vocational School Graduate Grade Challenge Dismissed Lack of Demonstrable Legal Interest

Geschäftsnummer VB.2015.00095
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A vocational school graduate challenged specific component grades from their final examination for an extended basic education certificate, arguing that these grades negatively impacted their overall results. The court determined that while examination decisions are appealable, individual grades are generally only challengeable if they have independent legal effects; however, even assuming the challenged grades could impact the final result, the appeal was dismissed because the applicant failed to demonstrate a legally protected interest, specifically lacking evidence that a higher overall qualification, such as an improved final predicate or access to further education, was contingent upon the change in the already sufficient passing grades.

Legislator-Regeste

Amtlich

Noten der Lehrabschlussprüfung | [Der Beschwerdeführer legte erfolgreich die Lehrabschlussprüfung zum "Kaufmann erweiterte Grundbildung" ab, erhob indes Einsprache gegen die einen Teil der Gesamtnote "Betriebliche LAP" bildende Note 5,0 im Fach "Berufspraktische Situationen und Fälle" sowie gegen die in die Gesamtnote "Schulische LAP" eingeflossene Note 5,7 im Fach "Wirtschaft und Gesellschaft 3".] Prüfungsentscheide stellen praxisgemäss anfechtbare Verfügungen dar. Einzelne Prüfungsnoten stellen demgegenüber regelmässig keine Anordnungen dar, sondern Begründungselemente des Prüfungsentscheids, die nicht selbständig anfechtbar sind. Anders verhält es sich nur, wenn Prüfungsnoten trotz bestandener Prüfung eigene Rechtswirkungen entfalten (3.1). Die Frage, ob die konkret beantragten Korrekturen der beiden Abschlussnoten in den Fächern Berufspraktische Situationen und Fälle sowie Wirtschaft und Gesellschaft 3 unmittelbar Einfluss auf die Gesamtnoten hätten und Letztere somit gestützt auf die herrschende Rechtsprechung und Lehre effektive als Anfechtungsobjekte angesehen werden könnten, darf vorliegend indes offenbleiben. Auf das Rechtsmittel war nämlich – selbst bei Vorliegen eines Anfechtungsobjekts – durch die Vorinstanz mangels schutzwürdigen Interesses des Beschwerdeführers ohnehin nicht einzutreten (E. 3.3). Werden nämlich – wie vorliegend – einzelne Noten eines bereits genügenden Gesamtergebnisses beanstandet, so bejaht das Bundesgericht angesichts der rechtlichen Wirkungen ein rechtlich geschütztes Interesse an der Anfechtung dieses Ergebnisses nur dann, wenn folgende zwei Voraussetzungen kumulativ gegeben sind: Erstens müssen die Noten rein rechnerisch geeignet sein, die Gesamtqualifikation zu beeinflussen, und zweitens muss an die Höhe der angestrebten Gesamtbeurteilung eine bestimmte Rechtsfolge geknüpft sein wie etwa ein besseres Abschlussprädikat oder die Zulassung zur Weiterbildung (E. 4.1). Letzteres wird vom Beschwerdeführer nicht substanziiert geltend gemacht und ist in Anbetrachtseiner ohnehin sehr guten Leistung nicht anzunehmen (E. 4.2). Abweisung der Beschwerde

Schlagwörter

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Wirkungen des Zertifikats Hochschulbildung rechtlich geschütztes Interesse Prüfungsreglement berufliche Abklärung Anerkennung der beruflichen Befähigungsnachweise

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 21 Abs. 1 VRG

This provision likely relates to the inadmissibility of the appeal due to lack of a protected interest, as the appeal was dismissed on this ground.

§ 19 Abs. 1 lit. a VRG

This provision, along with § 21 Abs. 1 VRG, is cited in the context of assessing the admissibility and merits of the appeal.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2015.00095

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2015.00095 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 08.07.2015 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 17.08.2015 nicht eingetreten. · Rechtsgebiet: · Bildung · Betreff: · Noten der Lehrabschlussprüfung · [Der Beschwerdeführer legte erfolgreich die Lehrabschlussprüfung zum "Kaufmann erweiterte Grundbildung" ab, erhob indes Einsprache gegen die einen Teil der Gesamtnote "Betriebliche LAP" bildende Note 5,0 im Fach "Berufspraktische Situationen und Fälle" sowie gegen die in die Gesamtnote "Schulische LAP" eingeflossene Note 5,7 im Fach "Wirtschaft und Gesellschaft 3".] Prüfungsentscheide stellen praxisgemäss anfechtbare Verfügungen dar.

Einzelne Prüfungsnoten stellen demgegenüber regelmässig keine Anordnungen dar, sondern Begründungselemente des Prüfungsentscheids, die nicht selbständig anfechtbar sind. Anders verhält es sich nur, wenn Prüfungsnoten trotz bestandener Prüfung eigene Rechtswirkungen entfalten (3.1). Die Frage, ob die konkret beantragten Korrekturen der beiden Abschlussnoten in den Fächern Berufspraktische Situationen und Fälle sowie Wirtschaft und Gesellschaft 3 unmittelbar Einfluss auf die Gesamtnoten hätten und Letztere somit gestützt auf die herrschende Rechtsprechung und Lehre effektive als Anfechtungsobjekte angesehen werden könnten, darf vorliegend indes offenbleiben.

Auf das Rechtsmittel war nämlich – selbst bei Vorliegen eines Anfechtungsobjekts – durch die Vorinstanz mangels schutzwürdigen Interesses des Beschwerdeführers ohnehin nicht einzutreten (E. 3.3). Werden nämlich – wie vorliegend – einzelne Noten eines bereits genügenden Gesamtergebnisses beanstandet, so bejaht das Bundesgericht angesichts der rechtlichen Wirkungen ein rechtlich geschütztes Interesse an der Anfechtung dieses Ergebnisses nur dann, wenn folgende zwei Voraussetzungen kumulativ gegeben sind: Erstens müssen die Noten rein rechnerisch geeignet sein, die Gesamtqualifikation zu beeinflussen, und zweitens muss an die Höhe der angestrebten Gesamtbeurteilung eine bestimmte Rechtsfolge geknüpft sein wie etwa ein besseres Abschlussprädikat oder die Zulassung zur Weiterbildung (E. 4.1).

Letzteres wird vom Beschwerdeführer nicht substanziiert geltend gemacht und ist in Anbetrachtseiner ohnehin sehr guten Leistung nicht anzunehmen (E. 4.2). Abweisung der Beschwerde · --- · Stichworte: · ANFECHTUNGSOBJEKT LEGITIMATION · Rechtsnormen: · § 19 Abs. 1 lit. a VRG § 21 Abs. 1 VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4