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VB.2015.00091 • VG ZH VB.2015.00091 KI-generiert

PER Contamination Remediation Cost Allocation Dispute

Geschäftsnummer VB.2015.00091
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case concerned the cost allocation for the remediation of a site contaminated with perchloroethylene (PER) found in the soil. The court determined that a third party, though potentially involved, was not mandatorily required to be joined early in the remediation proceedings, thus rejecting a claim of nullity regarding the cost distribution decision. However, the court found that the lower instances had interpreted two expert opinions regarding the contamination source in an incomprehensible manner, leading to the conclusion that the origin of the PER remained ultimately unclear and could no longer be reliably determined. Consequently, the municipality, due to poor sewage maintenance, and the property owner, as the builder, were identified as the liable polluters responsible for the remediation costs, leading to the dismissal of one related appeal and the acceptance of the other in the consolidated proceedings.

Legislator-Regeste

Amtlich

Kostenverteilung der Altlastensanierung | Per-Belastung; Chlor; Boden; Altlastensanierung; Kostentragung. Kostentragungspflicht für die Altlastensanierung einer im Boden vorgefundenen Per-Belastung: Die eine Beschwerdeführerin musste als Drittpartei nicht zwingenderweise frühzeitig zum Sanierungsverfahren beigeladen werden, weshalb die geltend gemachte Nichtigkeit der beanstandeten Kostenverteilungsverfügung zu verneinen ist (E. 4). Hinsichtlich der Verursachung der Altlast wurden zwei Gutachten in Auftrag gegeben, welche die Vorinstanzen bei der Feststellung des Sachverhalts in nicht nachvollziehbarer Weise ausgelegt haben (E. 5.3.1). Die Herkunft des Per ist letztlich unklar und kann zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr zuverlässig ermittelt werden (E. 5.3.2). Als zahlungspflichtige Verursacher verbleiben die Gemeinde infolge mangelhaften Unterhalts der Kanalisation und die Grundeigentümerin als Bauherrin (E. 5.4 f.), welchen die Sanierungskosten aufzuerlegen sind (E. 6). Abweisung in VB.2015.00091 und Gutheissung in VB.2015.00119 (vereinigtes Verfahren).

Schlagwörter

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Altlast Kostenverlegung Abwassergebühren konnexe Verfahren Drittansprache Umweltkosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 32d Abs. I USG

This provision seems to be the main ground for determining liability for the remediation costs, as two parties were ultimately found liable (E. 5.4 f.).

Art. 32d Abs. II USG

This provision appears relevant to the allocation of costs/liability, as it is cited alongside other substantive provisions in the relevant section of the decision.

Art. 32d Abs. III USG

This provision is cited in relation to the determination of liability for the costs of remediation.

§ 63 Abs. I VRG

This provision governs the costs of the proceedings, as the final decision addresses costs (implied by the subject matter and typical structure).

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2015.00091

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2015.00091 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 12.05.2016 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 21.02.2018 teilweise gutgeheissen und die Sache zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht zurückgewiesen. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Kostenverteilung der Altlastensanierung · Per-Belastung; Chlor; Boden; Altlastensanierung;

Kostentragung. Kostentragungspflicht für die Altlastensanierung einer im Boden vorgefundenen Per-Belastung: Die eine Beschwerdeführerin musste als Drittpartei nicht zwingenderweise frühzeitig zum Sanierungsverfahren beigeladen werden, weshalb die geltend gemachte Nichtigkeit der beanstandeten Kostenverteilungsverfügung zu verneinen ist (E. 4). Hinsichtlich der Verursachung der Altlast wurden zwei Gutachten in Auftrag gegeben, welche die Vorinstanzen bei der Feststellung des Sachverhalts in nicht nachvollziehbarer Weise ausgelegt haben (E. 5.3.1).

Die Herkunft des Per ist letztlich unklar und kann zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr zuverlässig ermittelt werden (E. 5.3.2). Als zahlungspflichtige Verursacher verbleiben die Gemeinde infolge mangelhaften Unterhalts der Kanalisation und die Grundeigentümerin als Bauherrin (E. 5.4 f.), welchen die Sanierungskosten aufzuerlegen sind (E. 6). Abweisung in VB.2015.00091 und Gutheissung in VB.2015.00119 (vereinigtes Verfahren). · --- · Stichworte: · ALTLAST ALTLASTENSANIERUNG BODENSANIERUNG BODENSCHUTZ CHLOR GUTACHTEN KOSTENTRAGUNG KOSTENTRAGUNGSPFLICHT PER-BELASTUNG SACHVERHALTSFESTSTELLUNG SANIERUNGSVERFAHREN VERHALTENSSTÖRER VERURSACHER ZUSTANDSSTÖRER · Rechtsnormen:

· Art. 29 Abs. II BV Art. 74 Abs. II BV Art. 2 USG Art. 32d Abs. I USG Art. 32d Abs. II USG Art. 32d Abs. III USG § 63 Abs. I VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3