Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2015.00051 • VG ZH VB.2015.00051 KI-generiert

Building Permit Applicants v. Local Authority Regarding Noise Pollution Assessment

Geschäftsnummer VB.2015.00051
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court reviewed a case where building permit applicants challenged the local authority's decision, which had dismissed concerns regarding noise pollution from a planned public facility, despite the applicants providing grounds suggesting the actual noise levels would be lower than estimated. The court reasoned that for public facilities, a case-by-case assessment of the immission-law situation is necessary, factoring in the character, frequency, and timing of the noise, as well as the sensitivity of the receiving area, requiring consideration of the prevailing noise guideline published by the relevant body; since the administrative authority could not quantify the stated noise reduction factors from the existing file, the failure to obtain a necessary noise forecast to rule out the exceedance of exposure limit values constituted an unjustified omission of procedural investigation, necessitating the case's remand for supplementary factual determination.

Legislator-Regeste

Amtlich

Baubewilligung | Lärmbelastung. Cercle Bruit. Einholung einer Lärmprognose. Sachverhaltsergänzung. Bei Publikumseinrichtungen ist eine Einzelfallbeurteilung der immissionsrechtlichen Situation notwendig, wobei der Charakter des Lärms, dessen Häufigkeit, der Zeitpunkt sowie Lärmempfindlichkeit und -vorbelastung zu berücksichtigen sind. Zur Ermittlung der Lärmbelastung ist die vom Cerlce Bruit publizierte Richtlinie vom 10. März 1999 zu berücksichtigen (E. 4). Die Vorinstanz führt verschiedene Gründe an, weshalb sie davon ausgeht, dass die tatsächliche Lärmbelastung tiefer sein dürfte als von den Beschwerdeführenden angegeben; jedoch lassen sich diese Reduktionsgründe aufgrund der zur Verfügung stehenden Akten nicht quantifizieren. Kann die Überschreitung der Belastungsgrenzwerte nicht ausgeschlossen werden, ist die Behörde zur Durchführung eines Beweis- und Ermittlungsverfahrens verpflichtet. Die Vorinstanzen haben demnach zu Unrecht auf die Einholung einer Lärmprognose verzichtet. Die Angelegenheit ist zur ergänzenden Sachverhaltsermittlung zurückzuweisen (E. 6). Teilweise Gutheissung.

Schlagwörter

KI-generiert
Lärmbeurteilung Baubewilligung lokale Umweltschädigung Verfahrensüberprüfung öffentliches Gebäude Ausnahmebewilligung bei der Baubewilligung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 36 LSV

The matter was remanded for supplementary factual investigation concerning noise exposure, which relates to the application of this standard.

Art. 11 Abs. 2 USG

The matter was remanded for supplementary factual investigation concerning noise exposure, which relates to the application of this standard.

Art. 15 USG

The matter was remanded for supplementary factual investigation concerning noise exposure, which relates to the application of this standard.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2015.00051

--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)

Druckansicht

--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2015.00051 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 17.09.2015 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Baubewilligung · Lärmbelastung. Cercle Bruit. Einholung einer Lärmprognose. Sachverhaltsergänzung. Bei Publikumseinrichtungen ist eine Einzelfallbeurteilung der immissionsrechtlichen Situation notwendig, wobei der Charakter des Lärms, dessen Häufigkeit, der Zeitpunkt sowie Lärmempfindlichkeit und -vorbelastung zu berücksichtigen sind.

Zur Ermittlung der Lärmbelastung ist die vom Cerlce Bruit publizierte Richtlinie vom 10. März 1999 zu berücksichtigen (E. 4). Die Vorinstanz führt verschiedene Gründe an, weshalb sie davon ausgeht, dass die tatsächliche Lärmbelastung tiefer sein dürfte als von den Beschwerdeführenden angegeben; jedoch lassen sich diese Reduktionsgründe aufgrund der zur Verfügung stehenden Akten nicht quantifizieren. Kann die Überschreitung der Belastungsgrenzwerte nicht ausgeschlossen werden, ist die Behörde zur Durchführung eines Beweis- und Ermittlungsverfahrens verpflichtet.

Die Vorinstanzen haben demnach zu Unrecht auf die Einholung einer Lärmprognose verzichtet. Die Angelegenheit ist zur ergänzenden Sachverhaltsermittlung zurückzuweisen (E. 6). Teilweise Gutheissung. · --- · Stichworte: · CERCLE BRUIT GUTACHTEN LÄRMBELASTUNG LÄRMSCHUTZ SACHVERHALTSERGÄNZUNG · Rechtsnormen: · Art. 36 LSV Art. 11 Abs. 2 USG Art. 15 USG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3