Social Welfare Office Denied Claim Against Ex-Husband for Rental Assistance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court denied an appeal by a social welfare office regarding the rental payments for a family apartment. Following a divorce, the apartment was assigned to the wife, who was receiving social assistance. While the former husband remained jointly liable for rent to the landlord under civil law, the court ruled that this joint liability did not create a claim for the social welfare office against the husband for rental assistance, nor did it constitute a third-party obligation that would make the husband's payment subsidiary to social assistance.
Legislator-Regeste
AmtlichSozialhilfe | Mietanteilzahlung des geschiedenen Ehemannes. Beschwerdelegitimation der Gemeinde (E. 1.2). Die Familienwohnung wurde mit dem Scheidungsurteil der sozialhilferechtlich unterstützten Ehefrau allein zugewiesen. Die Interessen des Vermieters bleiben nach Art. 121 Abs. 2 ZGB dadurch geschützt, dass der bisherige Mieter für den Mietzins solidarisch weiter haftet. Diese Solidarhaftung betrifft ausschliesslich das Verhältnis zwischen dem Vermieter und den Mietern; die Sozialbehörde hat keinen Anspruch gegenüber dem Ehemann. Entgegen der Ansicht der Sozialbehörde handelt es sich auch nicht um eine Leistungsverpflichtung Dritter, gegenüber denen die Sozialhilfe subsidiär ist (E. 3.3). Abweisung der Beschwerde.
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KI-generiertThis provision protects the landlord's interests by holding the former tenant jointly liable for rent even after the family home has been assigned solely to the other spouse in a divorce decree, thereby clarifying the social welfare authority's lack of claim against the ex-husband.
This provision is cited in relation to the concept of subsidiary social assistance, indicating it was considered in determining whether the ex-husband's obligation to pay rent constituted a third-party obligation against which social assistance would be subsidiary.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2015.00044
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2015.00044 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 21.05.2015 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Fürsorgerecht · Betreff: · Sozialhilfe · Mietanteilzahlung des geschiedenen Ehemannes. Beschwerdelegitimation der Gemeinde (E. 1.2). Die Familienwohnung wurde mit dem Scheidungsurteil der sozialhilferechtlich unterstützten Ehefrau allein zugewiesen. Die Interessen des Vermieters bleiben nach Art. 121 Abs. 2 ZGB dadurch geschützt, dass der bisherige Mieter für den Mietzins solidarisch weiter haftet.
Diese Solidarhaftung betrifft ausschliesslich das Verhältnis zwischen dem Vermieter und den Mietern; die Sozialbehörde hat keinen Anspruch gegenüber dem Ehemann. Entgegen der Ansicht der Sozialbehörde handelt es sich auch nicht um eine Leistungsverpflichtung Dritter, gegenüber denen die Sozialhilfe subsidiär ist (E. 3.3). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · FAMILIENWOHNUNG LEGITIMATION DER GEMEINDE MIETVERTRAG SCHEIDUNGSURTEIL SOLIDARHAFTUNG SOZIALHILFE SUBSIDIARITÄT WIRTSCHAFTLICHE HILFE · Rechtsnormen: · § 14 SHG Art. 121 Abs. I ZGB Art. 121 Abs. II ZGB · Publikationen:
· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3