Employee Incapacity Proof in Salary Continuation Claim
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns an employee's claim for continued salary payments following termination, requiring proof of incapacity to work. The court reasoned that the burden of proof for incapacity due to illness rests with the employee, and while medical certificates are typically sufficient evidence, they only constitute a party's assertion and do not shift the burden of proof, meaning the court must still weigh the evidence; in this instance, the provided medical certificates were deemed unreliable "certificates of convenience."
Legislator-Regeste
AmtlichLohnfortzahlung / Kündigung | [Nachweis eines Arbeitshindernisses] Die Beweislast für das Vorliegen einer Arbeitsunfähigkeit liegt bei der arbeitnehmenden Person. Das Arztzeugnis stellt kein absolutes Beweismittel, sondern lediglich eine Parteibehauptung dar. Obwohl der Beweis der Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit in der Regel durch ärztliches Zeugnis erbracht wird, bewirkt der Anscheinsbeweis keine Umkehr der Beweislast. Es bleibt somit eine Frage der Beweiswürdigung, ob ein Gericht auf ein ärztliches Zeugnis abstellt (E. 5.2 Abs. 2). Vorliegend müssen die vom Beschwerdeführer beigebrachten Arztzeugnisse als Gefälligkeitszeugnisse gewertet werden (E. 5.5).
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2014.00739
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2014.00739 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 30.09.2015 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Personalrecht · Betreff: · Lohnfortzahlung / Kündigung · [Nachweis eines Arbeitshindernisses] Die Beweislast für das Vorliegen einer Arbeitsunfähigkeit liegt bei der arbeitnehmenden Person. Das Arztzeugnis stellt kein absolutes Beweismittel, sondern lediglich eine Parteibehauptung dar. Obwohl der Beweis der Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit in der Regel durch ärztliches Zeugnis erbracht wird, bewirkt der Anscheinsbeweis keine Umkehr der Beweislast.
Es bleibt somit eine Frage der Beweiswürdigung, ob ein Gericht auf ein ärztliches Zeugnis abstellt (E. 5.2 Abs. 2). Vorliegend müssen die vom Beschwerdeführer beigebrachten Arztzeugnisse als Gefälligkeitszeugnisse gewertet werden (E. 5.5). · --- · Stichworte: · ARBEITSFÄHIGKEIT ARZTZEUGNIS AUFHEBUNGSVERTRAG BEWEIS BEWEISLAST BEWEISLASTUMKEHR GEFÄLLIGKEITSZEUGNIS KRANKHEIT · Rechtsnormen: · § 23 Abs. I PG § 99 Abs. III VVPG § 99 Abs. IV VVPG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3