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VB.2014.00625 • VG ZH VB.2014.00625 KI-generiert

Hospital Financing System Conversion Upheld

Geschäftsnummer VB.2014.00625
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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A cantonal law introduced a new hospital financing system that mandated the conversion of prior state investment contributions into repayable and amortizable cantonal loans to the facility owners, based on the remaining book value as of the transition date. The court reasoned that this conversion, although constituting an improper retroactivity, did not violate any vested rights or the principle of legitimate expectations because the relevant statutes applied to all contributions invested in necessary assets that were not yet fully amortized, regardless of whether the original funds were categorized as investment or operating cost shares under the previous legal framework, and ultimately upheld the calculation of the resulting loan amount.

Legislator-Regeste

Amtlich

Umwandlung von Staatsbeiträgen in ein Darlehen | [Umwandlung von Staatsbeiträgen in ein Darlehen] Anlässlich der Neuordnung des Systems der Spitalfinanzierung trat auf kantonaler Ebene am 1. Januar 2012 das Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetz (SPFG) in Kraft, welches in den §§ 28 und 29 unter anderem vorsieht, dass Staatsbeiträge, die der Kanton vor Inkrafttreten dieses Gesetzes zur Finanzierung von Investitionen von Listenspitälern geleistet hat, auf das Datum der Umstellung der Spitalfinanzierung auf Pauschalen mit Investitionskostenanteilen (Art. 49a KVG) zu ihrem Restbuchwert in ein verzinsliches und amortisierungspflichtige Darlehen des Kantons an die Eigentümer der Anlagen umgewandelt werden (E. 2). Die Umwandlung der vom Beschwerdegegner in der Vergangenheit ausgerichteten Investitionsbeiträge zum Restbuchwert in zu verzinsende und zu amortisierende Darlehen nach §§ 28 f. SPFG stellt eine unechte Rückwirkung dar, welcher weder wohlerworbene Rechte der Leistungsempfängerinnen bzw. Leistungsempfänger noch der Vertrauensgrundsatz entgegenstehen (E. 3). Die Auslegung der §§ 28 f. SPFG ergibt sodann, dass die Bestimmungen sowohl auf altrechtlich gewährte Kostenanteile für Investitionen als auch auf jene anzuwenden sind, die für Betriebskosten mittels Globalbudgets gewährt wurden. Es darf bei der Auslegung der Bestimmungen insofern nicht an die unter Geltung des alten Rechts getroffene Zweiteilung zwischen Kostenanteilen an den Betrieb und solchen an die Investitionen eines Listenspitals angeknüpft werden, sondern ist einzig darauf abzustellen, ob die Beitragsempfängerin bzw. der Beitragsempfänger die gewährten Beiträge in Mobilien, Immobilien und sonstige Anlagen investiert hat, die zur Erfüllung des Leistungsauftrags notwendig sind, und diese Investitionen per 1. Januar 2012 noch nicht voll amortisiert worden sind (E. 4). Die Berechnung der von der Beschwerdeführerin geschuldeten Darlehenssumme erscheint überdies nachvollziehbar und ist nicht zu beanstanden (E. 5). Die Beschwerdeführerin kann sichschliesslich auch nicht erfolgreich auf den Grundsatz des Vertrauensschutzes berufen (E. 6). Abweisung der Beschwerde.

Schlagwörter

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Investitionskredit Rechtssysteme Kapitaldeckungsverfahren Spitalhaftung Fondsvermögen Betriebsergebnis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 83 lit. k BGG

This article likely pertains to the general jurisdiction or grounds for appeal before the Federal Supreme Court, referenced in relation to the subsequent appeal mentioned in the text, although the primary court decision shown here is from the Cantonal Administrative Court.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2014.00625

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2014.00625 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 10.06.2015 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 13.12.2015 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Umwandlung von Staatsbeiträgen in ein Darlehen · [Umwandlung von Staatsbeiträgen in ein Darlehen] Anlässlich der Neuordnung des Systems der Spitalfinanzierung trat auf kantonaler Ebene am 1.

Januar 2012 das Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetz (SPFG) in Kraft, welches in den §§ 28 und 29 unter anderem vorsieht, dass Staatsbeiträge, die der Kanton vor Inkrafttreten dieses Gesetzes zur Finanzierung von Investitionen von Listenspitälern geleistet hat, auf das Datum der Umstellung der Spitalfinanzierung auf Pauschalen mit Investitionskostenanteilen (Art. 49a KVG) zu ihrem Restbuchwert in ein verzinsliches und amortisierungspflichtige Darlehen des Kantons an die Eigentümer der Anlagen umgewandelt werden (E. 2). Die Umwandlung der vom Beschwerdegegner in der Vergangenheit ausgerichteten Investitionsbeiträge zum Restbuchwert in zu verzinsende und zu amortisierende Darlehen nach §§ 28 f.

SPFG stellt eine unechte Rückwirkung dar, welcher weder wohlerworbene Rechte der Leistungsempfängerinnen bzw. Leistungsempfänger noch der Vertrauensgrundsatz entgegenstehen (E. 3). Die Auslegung der §§ 28 f. SPFG ergibt sodann, dass die Bestimmungen sowohl auf altrechtlich gewährte Kostenanteile für Investitionen als auch auf jene anzuwenden sind, die für Betriebskosten mittels Globalbudgets gewährt wurden. Es darf bei der Auslegung der Bestimmungen insofern nicht an die unter Geltung des alten Rechts getroffene Zweiteilung zwischen Kostenanteilen an den Betrieb und solchen an die Investitionen eines Listenspitals angeknüpft werden, sondern ist einzig darauf abzustellen, ob die Beitragsempfängerin bzw. der Beitragsempfänger die gewährten Beiträge in Mobilien, Immobilien und sonstige Anlagen investiert hat, die zur Erfüllung des Leistungsauftrags notwendig sind, und diese Investitionen per 1.

Januar 2012 noch nicht voll amortisiert worden sind (E. 4). Die Berechnung der von der Beschwerdeführerin geschuldeten Darlehenssumme erscheint überdies nachvollziehbar und ist nicht zu beanstanden (E. 5). Die Beschwerdeführerin kann sichschliesslich auch nicht erfolgreich auf den Grundsatz des Vertrauensschutzes berufen (E. 6). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · AUSLEGUNG STAATSBEITRAG UMWANDLUNG UNECHTE RÜCKWIRKUNG VERTRAUENSSCHUTZ WOHLERWORBENE RECHTE · Rechtsnormen: · Art. 83 lit. k BGG Art. 49a KVG § 1 StaatsbeitragsG § 6 StaatsbeitragsG § 12 StaatsbeitragsG § 13 StaatsbeitragsG · Publikationen:

· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2