Appeal Against Protective Measures Under Violence Protection Act Concerning Minor Child
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA party appealed a decision imposing protective measures under the Violence Protection Act, specifically a contact ban concerning their one-year-old son, arguing that the lower court incorrectly assumed jurisdiction and that the incident did not warrant such severe measures for the child. The court found that a single judge was competent, but reasoned that a minor child cannot automatically be deemed a threatened person under the Act simply because the parents' relationship problems affect their ability to shield the child; furthermore, the specific aggression against the mother, during which the son was present on her arms, lacked the necessary intensity to reasonably fear trauma for the nearly one-year-old, leading to the granting of the appeal and noting that no advance on procedural costs can be demanded from the spouse in such proceedings while granting legal aid.
Legislator-Regeste
AmtlichMassnahmen nach Gewaltschutzgesetz | Kontaktverbot zu einjährigem Sohn. Zuständigkeit der Einzelrichterin (E. 1). Ein minderjähriges Kind darf nicht bereits dann als gefährdete Person im Sinn des Gewaltschutzgesetzes erachtet werden, wenn die Eltern nicht in der Lage sind, das Kind aus ihren partnerschaftlichen Problemen herauszuhalten (E. 3.3). Der zu beurteilende Übergriff gegenüber der Mutter, bei dem sich der Sohn zwar auf ihren Armen befand, weist jedoch weder in zeitlicher noch in sachlicher Hinsicht eine derart hohe Intensität auf, dass eine Traumatisierung des erst knapp einjährigen Sohnes zu befürchten ist (E. 3.4). Im Gewaltschutzverfahren ist kein Prozesskostenvorschuss vom Ehegatten einzuholen; Gewährung UP/URB (E. 4). Gutheissung der Beschwerde.
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KI-generiertThis article appears to be the basis for the substantive decision regarding the protection measures, which the appeal subsequently overturned.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2014.00489
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2014.00489 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 09.10.2014 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz · Kontaktverbot zu einjährigem Sohn. Zuständigkeit der Einzelrichterin (E. 1). Ein minderjähriges Kind darf nicht bereits dann als gefährdete Person im Sinn des Gewaltschutzgesetzes erachtet werden, wenn die Eltern nicht in der Lage sind, das Kind aus ihren partnerschaftlichen Problemen herauszuhalten (E. 3.3).
Der zu beurteilende Übergriff gegenüber der Mutter, bei dem sich der Sohn zwar auf ihren Armen befand, weist jedoch weder in zeitlicher noch in sachlicher Hinsicht eine derart hohe Intensität auf, dass eine Traumatisierung des erst knapp einjährigen Sohnes zu befürchten ist (E. 3.4). Im Gewaltschutzverfahren ist kein Prozesskostenvorschuss vom Ehegatten einzuholen; Gewährung UP/URB (E. 4). Gutheissung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · EHEGATTE GEWALTSCHUTZMASSNAHMEN GUTHEISSUNG KIND/-ER KLEINKIND KONTAKTVERBOT POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT PROZESSKOSTENVORSCHUSS · Rechtsnormen:
· Art. 2 Abs. I GSG Art. 2 Abs. III GSG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3