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VB.2014.00364 • VG ZH VB.2014.00364 KI-generiert

Cantonal Social Services Not Liable for Out-of-Canton Patient Treatment Costs

Geschäftsnummer VB.2014.00364
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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A hospital in one canton sought partial cost coverage for a patient's treatment from another canton's social services, as the patient resided abroad but had been transferred from a hospital in the second canton. The court ruled that the social services were not obligated to provide coverage because the patient's last place of residence or stay, not the location of the service provider, determines responsibility. Since the patient did not reside in or have any stay within the canton of the social services, they were not liable for the costs.

Legislator-Regeste

Amtlich

Sozialhilfe | Der Beschwerdeführer als Spital im Kanton Zürich ersuchte um subsidiäre Kostengutsprache für die stationäre Behandlung eines im Ausland wohnhaften Patienten, welcher von einem Spital im Kanton Schwyz überwiesen worden war. Der Beschwerdegegner trat mangels Zuständigkeit auf das Gesuch nicht ein. Rechtsgrundlagen zur Kostengutsprache (E. 2.2). Gemäss Zuständigkeitsgesetz (ZUG) gilt der Kanton als Aufenthaltsort, von dem die Zuweisung einer erkrankten oder verunfallten Person erfolgt (E. 3.1). Auch die innerkantonale örtliche Unterstützungszuständigkeit knüpft an den Wohnsitz bzw. Aufenthalt und nicht an den Sitz des Erbringers von Leistungen an (§§ 32 ff. SHG) (E. 4.1). Interkantonaler Sachverhalt und Ermittlung der Zuständigkeit nach dem Zuständigkeitsgesetz (ZUG). Es bestand vorliegend kein Aufenthalt im Kanton Zürich und somit besteht auch keine Unterstützungszuständigkeit. Der Beschwerdegegner ist daher weder zur subsidiären Kostengutsprache noch zum Kostenersatz verpflichtet (E. 4.3). Abweisung der Beschwerde.

Schlagwörter

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Unterstützungskosten Spitalhaftung Übernommene Krankheitskosten Versicherungsträger häusliche Pflege freier Dienstleistungsverkehr

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 11 Zus. 1 ZUG

Determines that the canton of origin for the referral of a sick or injured person is responsible.

Art. 11 Zus. 2 ZUG

Determines that the canton of residence or stay is responsible for support.

Art. 12 ZUG

Establishes that the canton in which the person being provided with care is domiciled or has stayed is responsible.

Art. 21 ZUG

Defines the responsibilities of cantons in intercantonal matters.

§ 32 SHG

Establishes the local responsibility for support within a canton based on residence or stay.

§ 34 Abs. 1 SHG

States that the municipality of residence is responsible for social assistance.

§ 39 SHG

Regulates the financial responsibility for social assistance between different municipalities or cantons.

§ 14 SHG

Provides the basis for social assistance and the duty to provide it.

§ 16 SHG

Defines the scope and limits of social assistance.

§ 16a SHG

Deals with the subsidiarity of social assistance.

§ 21 SHV

Regulates the financial settlement of costs for social assistance, particularly in inter-municipal or inter-cantonal contexts.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2014.00364

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2014.00364 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 19.02.2015 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Fürsorgerecht · Betreff: · Sozialhilfe · Der Beschwerdeführer als Spital im Kanton Zürich ersuchte um subsidiäre Kostengutsprache für die stationäre Behandlung eines im Ausland wohnhaften Patienten, welcher von einem Spital im Kanton Schwyz überwiesen worden war. Der Beschwerdegegner trat mangels Zuständigkeit auf das Gesuch nicht ein.

Rechtsgrundlagen zur Kostengutsprache (E. 2.2). Gemäss Zuständigkeitsgesetz (ZUG) gilt der Kanton als Aufenthaltsort, von dem die Zuweisung einer erkrankten oder verunfallten Person erfolgt (E. 3.1). Auch die innerkantonale örtliche Unterstützungszuständigkeit knüpft an den Wohnsitz bzw. Aufenthalt und nicht an den Sitz des Erbringers von Leistungen an (§§ 32 ff. SHG) (E. 4.1). Interkantonaler Sachverhalt und Ermittlung der Zuständigkeit nach dem Zuständigkeitsgesetz (ZUG). Es bestand vorliegend kein Aufenthalt im Kanton Zürich und somit besteht auch keine Unterstützungszuständigkeit.

Der Beschwerdegegner ist daher weder zur subsidiären Kostengutsprache noch zum Kostenersatz verpflichtet (E. 4.3). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · AUFENTHALT BEISTANDSPFLICHT KANTON KOSTENGUTSPRACHE MEDIZINISCHE VERSORGUNG SPITAL SUBSIDIÄRE KOSTENGUTSPRACHE UNTERSTÜTZUNG UNTERSTÜTZUNGSZUSTÄNDIGKEIT WIRTSCHAFTLICHE HILFE ZUSTÄNDIGKEIT ZUSTÄNDIGKEITSGESETZ · Rechtsnormen: · § 14 SHG § 16 SHG § 16a SHG § 32 SHG § 34 Abs. 1 SHG § 39 SHG § 21 SHV Art. 11 Zus. 1 ZUG Art. 11 Zus. 2 ZUG Art. 12 ZUG Art. 20 ZUG Art. 21 ZUG · Publikationen:

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