Municipal Contract Award Challenge Dismissed Due to Lack of Standing and Procedural Compliance Findings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court dismissed a challenge to the award of a contract for the procurement, installation, and introduction of a municipal specialist application, finding that the complaining party lacked standing to object to the use of an invitation procedure if they suffered no disadvantage. Furthermore, the court held that prior business relationships with a supplier do not automatically disqualify a person involved in the preparation of the award, requiring an assessment of the extent and nature of the relationship. The court also ruled that allowing bidders to adjust their prices after offer submission constituted an impermissible round of bidding and affirmed that the awarding authority has significant discretion in evaluating offers based on award criteria, limiting judicial review to potential overreach or abuse of discretion.
Legislator-Regeste
AmtlichSubmission | Beschaffung, Installation und Einführung einer Gemeinde-Fachapplikation: Legitimation, Befangenheit, nachträgliche Preisanpassung, Bewertung der Zuschlagskriterien. Die Beschwerdeführerin ist zur Rüge, die Submission sei zu Unrecht im Einladungsverfahren erfolgt, nicht legitimiert, wenn ihr daraus kein Nachteil erwächst (E. 3). Geschäftliche Beziehungen zu einem Anbieter führen nicht in jedem Fall zur Befangenheit einer mit der Vorbereitung der Vergabe betrauten Person; es sind stets das Ausmass und die Art dieser Beziehung zu berücksichtigen (E. 4.3.1). Gibt die Vergabebehörde den Offerenten nach Eingang der Angebote Gelegenheit, diese preislich anzupassen, läuft dies im Ergebnis auf eine verpönte Angebotsrunde hinaus (E. 5.2). Bei der Beurteilung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien steht der Vergabebehörde ein erheblicher Beurteilungsspielraum zu. Die Überprüfungsbefugnis des Verwaltungsgerichts ist auf eine allfällige Überschreitung bzw. einen Missbrauch des Ermessens beschränkt (E. 6.4). Abweisung.
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KI-generiertThis provision is cited in the final disposition regarding the rejection of the appeal.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2014.00300
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2014.00300 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 28.08.2014 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 21.08.2015 nicht eingetreten. · Rechtsgebiet: · Submissionsrecht · Betreff: · Submission · Beschaffung, Installation und Einführung einer Gemeinde-Fachapplikation: Legitimation, Befangenheit, nachträgliche Preisanpassung, Bewertung der Zuschlagskriterien. Die Beschwerdeführerin ist zur Rüge, die Submission sei zu Unrecht im Einladungsverfahren erfolgt, nicht legitimiert, wenn ihr daraus kein Nachteil erwächst (E. 3).
Geschäftliche Beziehungen zu einem Anbieter führen nicht in jedem Fall zur Befangenheit einer mit der Vorbereitung der Vergabe betrauten Person; es sind stets das Ausmass und die Art dieser Beziehung zu berücksichtigen (E. 4.3.1). Gibt die Vergabebehörde den Offerenten nach Eingang der Angebote Gelegenheit, diese preislich anzupassen, läuft dies im Ergebnis auf eine verpönte Angebotsrunde hinaus (E. 5.2). Bei der Beurteilung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien steht der Vergabebehörde ein erheblicher Beurteilungsspielraum zu. Die Überprüfungsbefugnis des Verwaltungsgerichts ist auf eine allfällige Überschreitung bzw. einen Missbrauch des Ermessens beschränkt (E. 6.4).
Abweisung. · --- · Stichworte: · AUSSTANDSPFLICHT BEFANGENHEIT BEWERTUNG EINLADUNGSVERFAHREN NACHTRÄGLICHE PREISANPASSUNG SUBMISSIONSRECHT VERPÖNTE ABGEBOTSRUNDE ZUSCHLAGSKRITERIEN · Rechtsnormen: · Art. 16 Abs. I lit. a IVöB Art. 16 Abs. II IVöB § 33 SubmV § 5a VRG § 21 Abs. I VRG § 50 Abs. II VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3