Apartment Building Permit Appeal on Basement Utilization and Building Features
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court partially granted an appeal against a building permit for the replacement construction of an apartment building, focusing on the interpretation of the municipal building ordinance regarding the utilization privilege in basements and building features. The court reasoned that the reference in the local ordinance to a state law provision concerning basements was intended to *stricter* than the state law, limiting the privileged basement area to half of what would result from an equal distribution of the total permitted utilization across the allowed number of full stories. Furthermore, the court held that the ordinance did not require the basement to have an identical floor plan to the ground floor, nor did it prohibit exposing the basement on three facade sides; additionally, a provision concerning parapets was deemed aesthetically motivated and not a height limitation, and there was no mandate for the attic roof to maintain a consistent height across all sides.
Legislator-Regeste
AmtlichBaubewilligung | Ersatzneubau eines Mehrfamilienhauses: Auslegung von Art. 6 Abs. 2 und Art. 8 Abs. 2 BZO Richterswil Der Verweis "analog § 255, Abs. 2 PBG" in Art. 6 Abs. 2 BZO bezieht sich nicht bloss auf den zweiten Halbsatz dieser Bestimmung. Vielmehr soll § 255 Abs. 2 PBG durch Art. 6 Abs. 2 BZO verschärft werden. In Untergeschossen ausnützungsprivilegiert ist mithin nicht die Fläche, die sich bei gleichmässiger Aufteilung der gesamten zulässigen Ausnützung auf die zulässige Vollgeschosszahl ergäbe, sondern sondern nur die Hälfte davon (E. 2.3). Weder Art. 8 Abs. 2 BZO noch sonst eine Norm in der kommunalen Bauordnung schreiben vor, dass ein Untergeschoss einen mit dem darüber liegenden Erdgeschoss identischen Grundriss aufweisen muss. Ebenso wenig existieren Vorschriften, welche eine Freilegung des Untergeschosses auf drei Fassadenseiten verbieten würden (E. 3.2). § 292 PBG ist eine ästhetisch motivierte Norm und damit nicht eine Norm zur Begrenzung der Gebäudehöhe. Es besteht kein Anlass, gemauerte Brüstungen über mehr als einen Drittel der traufseitigen Fassaden unter Hinweis auf die Gebäudehöhe zuzulassen (E. 4.4). Vorliegend besteht keine Vorschrift, wonach das Dach des Attikageschosses überall auf derselben Höhe liegen muss (E. 5.2). Teilweise Gutheissung.
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KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was partially granted based on the interpretation of this provision regarding the calculation of privileged useable area in basements.
The court addressed the requirement of the ground plan of the basement relative to the ground floor based on this provision.
The court considered this provision regarding whether it limits building height and the allowance of parapets.
This provision was cited in the legal norms section, implying its relevance to the case's outcome.
This provision was cited in the legal norms section, implying its relevance to the case's outcome.
The interpretation of this provision was central to interpreting Art. 6 Abs. 2 BZO regarding basement utilization.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2014.00065
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2014.00065 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 30.09.2014 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 08.04.2015 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Baubewilligung · Ersatzneubau eines Mehrfamilienhauses: Auslegung von Art. 6 Abs. 2 und Art. 8 Abs. 2 BZO Richterswil Der Verweis "analog § 255, Abs. 2 PBG" in Art. 6 Abs. 2 BZO bezieht sich nicht bloss auf den zweiten Halbsatz dieser Bestimmung.
Vielmehr soll § 255 Abs. 2 PBG durch Art. 6 Abs. 2 BZO verschärft werden. In Untergeschossen ausnützungsprivilegiert ist mithin nicht die Fläche, die sich bei gleichmässiger Aufteilung der gesamten zulässigen Ausnützung auf die zulässige Vollgeschosszahl ergäbe, sondern sondern nur die Hälfte davon (E. 2.3). Weder Art. 8 Abs. 2 BZO noch sonst eine Norm in der kommunalen Bauordnung schreiben vor, dass ein Untergeschoss einen mit dem darüber liegenden Erdgeschoss identischen Grundriss aufweisen muss. Ebenso wenig existieren Vorschriften, welche eine Freilegung des Untergeschosses auf drei Fassadenseiten verbieten würden (E. 3.2).
§ 292 PBG ist eine ästhetisch motivierte Norm und damit nicht eine Norm zur Begrenzung der Gebäudehöhe. Es besteht kein Anlass, gemauerte Brüstungen über mehr als einen Drittel der traufseitigen Fassaden unter Hinweis auf die Gebäudehöhe zuzulassen (E. 4.4). Vorliegend besteht keine Vorschrift, wonach das Dach des Attikageschosses überall auf derselben Höhe liegen muss (E. 5.2). Teilweise Gutheissung. · --- · Stichworte: · ANRECHENBARKEIT ATTIKAGESCHOSS AUSNÜTZUNGSPRIVILEG BAUBEWILLIGUNG BRÜSTUNGEN DRITTELSREGEL EINORDNUNG FLÄCHENANTEIL FLÄCHENBERECHNUNG GRUNDRISS NUTZUNGSBESCHRÄNKUNG · Rechtsnormen:
· § 49a Abs. II PBG § 238 Abs. I PBG § 255 Abs. II PBG § 292 PBG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3