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VB.2014.00009 • VG ZH VB.2014.00009 KI-generiert

Administrative Court Upholds Pedestrian Bridge Approval in Road Renovation Project

Geschäftsnummer VB.2014.00009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The administrative court upheld the approval of a street project involving the construction of a pedestrian bridge during road renovations, rejecting the appeal which challenged the procedural handling and impact on the property. The court reasoned that the appellant suffered no disadvantage from the alleged failure to display project plans, as the submitted documents clearly showed the bridge's proximity and the placement of necessary visual screening, rendering a physical inspection unnecessary for fact-finding. Furthermore, the deviation from accessibility standards was deemed justifiable given the need for a constantly secure, temporary pedestrian crossing for schoolchildren, outweighing the appellants' interest against the significant public interest in ensuring a safe route.

Legislator-Regeste

Amtlich

Festsetzung Strassenprojekt (Fussgängerbrücke) | Festsetzung Strassenprojekt: Erstellung einer Fussgängerbrücke anlässlich einer Strassensanierung Keine Durchführung eines Augenscheins seitens des Verwaltungsgerichts (E. 2). Den Beschwerdeführenden entstand mit Bezug auf eine allfällige Beeinträchtigung ihrer Rechte aus der fehlenden Aussteckung kein Nachteil (E. 5.3.1). Die aufgelegten Planunterlagen zeigen insbesondere, in welcher Distanz die Brücke an die Fensterseite der Beschwerdeführenden gebaut werden soll und dass der Sichtschutz gegenüber der Liegenschaft der Beschwerdeführenden bereits ab dem ersten Treppenabsatz montiert wird. Daraus kann auf das Mass der Beeinträchtigung und auf allfällige Einsichtsmöglichkeiten in die Wohnung geschlossen werden. Unter diesen Umständen hätte eine Aussteckung keine zusätzlichen Erkenntnisse liefern können, weswegen sich deren Fehlen auf die Abklärung des Sachverhalts nicht auswirkte. Gleichzeitig war damit auch die Durchführung eines Augenscheins seitens der Vorinstanz nicht zwingend angezeigt und ein Verzicht darauf gerechtfertigt (E. 5.3.2). Die Abweichung von den Normalien bezüglich behindertengerechtes Bauen ist unter den gegebenen Umständen nicht zu beanstanden (E. 6.3). Eine provisorische Sicherung des ebenerdigen Fussgängerübergangs müsste im Laufe der Strassensanierung ständig versetzt werden. Insbesondere kleineren Kindern ist jedoch nicht zuzumuten, sich ständig an die neuen Situationen anzupassen. In diesem Licht scheint eine temporäre Lichtsignalanlage an verschiedenen Standorten nicht als gleich geeignete Massnahme wie die Fussgängerbrücke (E. 7.1.2). Die Interessen der Beschwerdeführenden vermögen das gewichtige öffentliche Interesse an der Gewährleistung des sicheren Schulwegs mittels der provisorischen Fussgängerbrücke nicht zu überwiegen (E. 7.1.3 und 7.2). Abweisung.

Schlagwörter

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Strassenbauprojekt Gründe des öffentlichen Interesses Planauflage öffentliches Eigentum Baubewilligungsgültigkeit Gesuch an eine Behörde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 5 Abs. II BV
This provision is implicitly the ground for the final decision upholding the legitimate interest of the public over the private interests of the appellants.
§ 360 Abs. III PBG
This provision is implicitly the ground for the final decision regarding the approval of the street project.
§ 14 StrassG
This provision is implicitly used in the assessment of the need for the street project measures.
§ 16 StrassG
This provision is implicitly used in the assessment concerning the safety measures related to the street project.
Art. 22a VerkehrssicherheitsV
This provision is implicitly used in the context of ensuring traffic safety for the school route.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 5 Abs. II BV

This provision is implicitly the ground for the final decision upholding the legitimate interest of the public over the private interests of the appellants.

§ 360 Abs. III PBG

This provision is implicitly the ground for the final decision regarding the approval of the street project.

§ 14 StrassG

This provision is implicitly used in the assessment of the need for the street project measures.

§ 16 StrassG

This provision is implicitly used in the assessment concerning the safety measures related to the street project.

Art. 22a VerkehrssicherheitsV

This provision is implicitly used in the context of ensuring traffic safety for the school route.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2014.00009

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2014.00009 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 12.06.2014 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Festsetzung Strassenprojekt (Fussgängerbrücke) · Festsetzung Strassenprojekt: Erstellung einer Fussgängerbrücke anlässlich einer Strassensanierung Keine Durchführung eines Augenscheins seitens des Verwaltungsgerichts (E. 2). Den Beschwerdeführenden entstand mit Bezug auf eine allfällige Beeinträchtigung ihrer Rechte aus der fehlenden Aussteckung kein Nachteil (E. 5.3.1).

Die aufgelegten Planunterlagen zeigen insbesondere, in welcher Distanz die Brücke an die Fensterseite der Beschwerdeführenden gebaut werden soll und dass der Sichtschutz gegenüber der Liegenschaft der Beschwerdeführenden bereits ab dem ersten Treppenabsatz montiert wird. Daraus kann auf das Mass der Beeinträchtigung und auf allfällige Einsichtsmöglichkeiten in die Wohnung geschlossen werden. Unter diesen Umständen hätte eine Aussteckung keine zusätzlichen Erkenntnisse liefern können, weswegen sich deren Fehlen auf die Abklärung des Sachverhalts nicht auswirkte.

Gleichzeitig war damit auch die Durchführung eines Augenscheins seitens der Vorinstanz nicht zwingend angezeigt und ein Verzicht darauf gerechtfertigt (E. 5.3.2). Die Abweichung von den Normalien bezüglich behindertengerechtes Bauen ist unter den gegebenen Umständen nicht zu beanstanden (E. 6.3). Eine provisorische Sicherung des ebenerdigen Fussgängerübergangs müsste im Laufe der Strassensanierung ständig versetzt werden. Insbesondere kleineren Kindern ist jedoch nicht zuzumuten, sich ständig an die neuen Situationen anzupassen. In diesem Licht scheint eine temporäre Lichtsignalanlage an verschiedenen Standorten nicht als gleich geeignete Massnahme wie die Fussgängerbrücke (E. 7.1.2).

Die Interessen der Beschwerdeführenden vermögen das gewichtige öffentliche Interesse an der Gewährleistung des sicheren Schulwegs mittels der provisorischen Fussgängerbrücke nicht zu überwiegen (E. 7.1.3 und 7.2). Abweisung. · --- · Stichworte: · AUGENSCHEIN AUSSTECKUNG BEHINDERTENGERECHTES BAUEN FUSSGÄNGERBRÜCKE SACHVERHALTSABKLÄRUNG SACHVERHALTSFESTSTELLUNG SICHTSCHUTZ STRASSENPROJEKT STRASSENSANIERUNG ÜBRIGES PLANUNGS- UND BAURECHT VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT · Rechtsnormen: · Art. 5 Abs. II BV § 360 Abs. III PBG § 14 StrassG § 16 StrassG Art. 22a VerkehrssicherheitsV · Publikationen:

· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3