Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2013.00825 • VG ZH VB.2013.00825 KI-generiert

Refusal of Residence Permit Upheld Due to Missed Statutory Deadline

Geschäftsnummer VB.2013.00825
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The court dismissed an appeal against the refusal of a subsequent residence permit based on family reunification, as the applicants failed to meet the statutory deadline for submission, necessitating proof of important family reasons for approval. The court reasoned that while the situation might constitute "inlander discrimination," the legislature had explicitly chosen not to amend the law following a Federal Supreme Court ruling on the matter, and the applicants failed to demonstrate compelling grounds to deviate from this established jurisprudence, nor did they establish the required important family reasons needed to excuse the missed deadline.

Legislator-Regeste

Amtlich

Aufenthaltsbewilligung/Familiennachzug | Verweigerung des nachträglichen Familiennachzugs: Inländerdiskriminierung; wichtige familiäre Gründe. Nach einem entsprechenden Apellentscheid des Bundesgerichts hat der Gesetzgeber ausdrücklich und bewusst von einer Anpassung der gesetzlichen Regelung zur Vermeidung der sogenannten Inländerdiskriminierung abgesehen (E. 4.2). Das Bundesgericht hielt es daraufhin nicht für angebracht, anstelle des Gesetzgebers eine Rechtsänderung vorzunehmen. Die Beschwerdeführenden haben nicht aufgezeigt, weshalb von dieser Rechtsprechung abgewichen werden sollte (E. 4.3). Da die Beschwerdeführenden die Frist zur Einreichung eines Nachzugsgesuchs gemäss Art. 47 Abs. 1 AuG nicht eingehalten haben (E. 5), ist dieser nur zu bewilligen, wenn dafür wichtige familiäre Gründe bestehen. Solche haben die Beschwerdeführenden nicht aufgezeigt (E. 6). Abweisung. Abweisung UP/URB.

Schlagwörter

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Aufenthaltsbewilligungen Fristversäumnis Familiennachzug gesetzliche Voraussetzungen wichtige familiäre Gründe verspätetes Asylgesuch

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 47 Abs. 1 AuG
Da die Beschwerdeführenden die Frist zur Einreichung eines Nachzugsgesuchs gemäss Art. 47 Abs. 1 AuG nicht eingehalten haben (E.
Art. 42 AuG
· --- · Stichworte: · AUSSICHTSLOSIGKEIT BETREUUNGSSITUATION BETREUUNGSVERHÄLTNISSE FAMILIENNACHZUG INLÄNDERDISKRIMINIERUNG KINDESNACHZUG KINDESWOHL METOCK-PRAXIS NACHZUGSFRIST UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB) · Rechtsnormen: · Art. 42 AuG Art.
Art. 43 Abs. I AuG
42 AuG Art. 43 Abs. I AuG Art.
Art. 47 Abs. I AuG
The appeal was dismissed because the applicants failed to observe the deadline for submitting the application for follow-up residence permit stipulated in this article.
Art. 47 Abs. IV AuG
I AuG Art. 47 Abs. IV AuG Art.
Art. 13 Abs. I BV
IV AuG Art. 13 Abs. I BV Art.
Art. 8 EMRK
Art. 14 EMRK
8 EMRK Art. 14 EMRK § 16 VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 47 Abs. I AuG

The appeal was dismissed because the applicants failed to observe the deadline for submitting the application for follow-up residence permit stipulated in this article.

§ 16 VRG

This provision governs the granting of gratuitous legal aid (unentgeltliche Rechtspflege), which was addressed in the final orders.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2013.00825

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2013.00825 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 05.02.2014 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung/Familiennachzug · Verweigerung des nachträglichen Familiennachzugs: Inländerdiskriminierung; wichtige familiäre Gründe. Nach einem entsprechenden Apellentscheid des Bundesgerichts hat der Gesetzgeber ausdrücklich und bewusst von einer Anpassung der gesetzlichen Regelung zur Vermeidung der sogenannten Inländerdiskriminierung abgesehen (E. 4.2). Das Bundesgericht hielt es daraufhin nicht für angebracht, anstelle des Gesetzgebers eine Rechtsänderung vorzunehmen. Die Beschwerdeführenden haben nicht aufgezeigt, weshalb von dieser Rechtsprechung abgewichen werden sollte (E. 4.3).

Da die Beschwerdeführenden die Frist zur Einreichung eines Nachzugsgesuchs gemäss Art. 47 Abs. 1 AuG nicht eingehalten haben (E. 5), ist dieser nur zu bewilligen, wenn dafür wichtige familiäre Gründe bestehen. Solche haben die Beschwerdeführenden nicht aufgezeigt (E. 6).

Abweisung. Abweisung UP/URB. · --- · Stichworte: · AUSSICHTSLOSIGKEIT BETREUUNGSSITUATION BETREUUNGSVERHÄLTNISSE FAMILIENNACHZUG INLÄNDERDISKRIMINIERUNG KINDESNACHZUG KINDESWOHL METOCK-PRAXIS NACHZUGSFRIST UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB) · Rechtsnormen: · Art. 42 AuG Art. 43 Abs. I AuG Art. 47 Abs. I AuG Art. 47 Abs. IV AuG Art. 13 Abs. I BV Art. 8 EMRK Art. 14 EMRK § 16 VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3