Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2013.00620 • VG ZH VB.2013.00620 KI-generiert

Residence Permit Refusal Upheld Due to Drug Trafficking Conviction and False Application

Geschäftsnummer VB.2013.00620
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court upheld the refusal to grant a residence permit to an applicant who had previously been convicted of drug trafficking and falsely claimed on his application not to have a criminal record, reasoning that the seriousness of the past crime, which warrants protecting the public even against a small residual risk, outweighed the protection of family life, particularly as the conviction occurred over eight years prior and no exceptionally weighty family or personal reasons justified allowing the applicant to remain despite the revocation grounds.

Legislator-Regeste

Amtlich

Aufenthaltsbewilligung | Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung: Verurteilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe; Schutz des Familienlebens. Der Beschwerdeführer kann sich in Bezug auf seine Falschangabe, er sei nicht vorbestraft, nicht auf ein Missverständnis berufen (E. 5). Auch wenn Widerrufsgründe vorliegen, muss die Massnahme verhältnismässig sein (E. 6.1). Zu gewichtende Faktoren (E. 6.2). Bei schweren Straftaten, worunter der Drogenhandel fällt, dessen sich der Beschwerdeführer schuldig gemacht hat, muss zum Schutz der Öffentlichkeit ausländerrechtlich selbst ein geringes Restrisiko nicht in Kauf genommen werden. Dem Umstand, dass die fragliche Verurteilung des Beschwerdeführers heute mehr als acht Jahre zurückliegt, kommt vorliegend keine entscheidende Bedeutung zu (E. 6.4). Es liegen keine besonders gewichtigen familiäre bzw. persönliche Gründe vor, die eine Wegweisung als unverhältnismässig erscheinen liessen (E. 6.5). Abweisung.

Schlagwörter

KI-generiert
Widerruf der Aufenthaltsbewilligung Aufenthaltsbewilligung Betäubungsmittelhandel stichhaltige Gründe Strafregister Gesetzlicher Schutz

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 62 lit. a AuG
This provision likely serves as the main legal ground cited in the dispositive for the decision regarding the residence permit.
Art. 62 lit. b AuG
This provision likely serves as the main legal ground cited in the dispositive for the decision regarding the residence permit.
Art. 63 Abs. I lit. a AuG
This provision likely serves as the main legal ground cited in the dispositive regarding the revocation grounds.
Art. 90 AuG
This provision likely serves as a procedural or substantive ground cited in the dispositive concerning the outcome of the case.
Art. 96 AuG
This provision likely serves as a procedural or substantive ground cited in the dispositive concerning the outcome of the case.
Art. 5 Abs. II BV
96 AuG Art. 5 Abs. II BV Art.
Art. 121 Abs. III lit. a BV
II BV Art. 121 Abs. III lit. a BV Art.
Art. 8 EMRK
a BV Art. 8 EMRK · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 62 lit. a AuG

This provision likely serves as the main legal ground cited in the dispositive for the decision regarding the residence permit.

Art. 62 lit. b AuG

This provision likely serves as the main legal ground cited in the dispositive for the decision regarding the residence permit.

Art. 63 Abs. I lit. a AuG

This provision likely serves as the main legal ground cited in the dispositive regarding the revocation grounds.

Art. 90 AuG

This provision likely serves as a procedural or substantive ground cited in the dispositive concerning the outcome of the case.

Art. 96 AuG

This provision likely serves as a procedural or substantive ground cited in the dispositive concerning the outcome of the case.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2013.00620

--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)

[Druckansicht](/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=213536&W10_KEY=13317098&nTrefferzeile=1&Template=standard/results/printviewdocument.fiw)

--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2013.00620 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 28.11.2013 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 15.09.2014 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung · Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung: Verurteilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe; Schutz des Familienlebens. Der Beschwerdeführer kann sich in Bezug auf seine Falschangabe, er sei nicht vorbestraft, nicht auf ein Missverständnis berufen (E. 5).

Auch wenn Widerrufsgründe vorliegen, muss die Massnahme verhältnismässig sein (E. 6.1). Zu gewichtende Faktoren (E. 6.2). Bei schweren Straftaten, worunter der Drogenhandel fällt, dessen sich der Beschwerdeführer schuldig gemacht hat, muss zum Schutz der Öffentlichkeit ausländerrechtlich selbst ein geringes Restrisiko nicht in Kauf genommen werden. Dem Umstand, dass die fragliche Verurteilung des Beschwerdeführers heute mehr als acht Jahre zurückliegt, kommt vorliegend keine entscheidende Bedeutung zu (E. 6.4). Es liegen keine besonders gewichtigen familiäre bzw. persönliche Gründe vor, die eine Wegweisung als unverhältnismässig erscheinen liessen (E. 6.5).

Abweisung. · --- · Stichworte: · AUFENTHALTSBEWILLIGUNG DROGENHANDEL EHE FALSCHANGABEN FAMILIENLEBEN INTERESSENABWÄGUNG VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT VERURTEILUNG WIDERRUFSGRUND ZUMUTBARKEIT DER WEGWEISUNG ZUMUTBARKEIT FÜR EHEGATTEN · Rechtsnormen: · Art. 62 lit. a AuG Art. 62 lit. b AuG Art. 63 Abs. I lit. a AuG Art. 90 AuG Art. 96 AuG Art. 5 Abs. II BV Art. 121 Abs. III lit. a BV Art. 8 EMRK · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3