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VB.2013.00531 • VG ZH VB.2013.00531 KI-generiert

Deportation Detention and *Non-Refoulement* Balancing

Geschäftsnummer VB.2013.00531
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court addressed an appeal concerning a deportation detention, where the appellant claimed a risk of absconding, justifying continued detention under the relevant law, but also raised concerns regarding the *non-refoulement* principle due to a potential threat to life upon removal. The court found that the risk of absconding existed, but when assessing the execution of the removal order within the context of a detention decision, it must only examine whether the underlying removal order is manifestly inadmissible; although not manifestly inadmissible, the court could not exclude a potential threat to the appellant's life, thus justifying a stay of the deportation execution pending a final decision in a reconsideration procedure, while dismissing the appellant's request for release by a specific past date due to lack of legal interest concerning that date and clarifying that the admissibility of a subsequent detention extension was not an issue in the current proceedings.

Legislator-Regeste

Amtlich

Ausschaffungshaft Geschäfts-Nr.: GI130191-L/U | Untertauchensgefahr. Non-Refoulement. Haftverlängerung. Untertauchensgefahr im Sinn von Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 und 4 AuG gegeben (E. 2.4). Die Haft ist zu beenden, wenn der Vollzug der Weg- oder Ausweisung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen undurchführbar ist. Diesbezüglich ist im Rahmen des Haftentscheids nur zu prüfen, ob sich der zu sichernde Wegweisungsentscheid als offensichtlich unzulässig erweist. Dies ist vorliegend nicht der Fall, aber eine mögliche Gefährdung des Lebens des Beschwerdeführers kann nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Es rechtfertigt sich deshalb vorliegend die Anordnung des Stopps des Vollzugs der Wegweisung bis zu einem (rechtskräftigen) Entscheid im Wiedererwägungsverfahren (E. 2.5). Soweit der Beschwerdeführer die Haftentlassung per 23. Dezember 2013 beantragt, fehlt es ihm an einem Rechtsschutzinteresse, nachdem die Haftrichterin die Haft bis am 23. September 2013 bewilligt hat. Die Zulässigkeit einer allfälligen Haftverlängerung bildet nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens (E. 4). Vollzugsstopp sowie Abweisung soweit Eintreten.

Schlagwörter

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Ausschaffungshaft Grundsatz der Nichtzurückweisung Abschiebung Sistierung des Verfahrens Wiedererwägung des Asylgesuchs Verhältnismässigkeit der Haft

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 76 Abs. I lit. b Ziff. 3 AuG
· --- · Stichworte: · AUSSCHAFFUNGSHAFT HAFTRICHTER NON-REFOULEMENT RECHTSSCHUTZINTERESSE UNTERTAUCHENSGEFAHR ZUSTÄNDIGKEIT · Rechtsnormen: · Art. 76 Abs. I lit. b Ziff. 3 AuG Art.
Art. 2 EMRK
Art. 3 EMRK
2 EMRK Art. 3 EMRK · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3
Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 und 4 AuG
Cited as the basis for establishing a risk of absconding justifying detention.
Art. 66 Abs. 1 BGG
Cited in the dispositive regarding the allocation of court costs.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 und 4 AuG

Cited as the basis for establishing a risk of absconding justifying detention.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited in the dispositive regarding the allocation of court costs.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2013.00531

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2013.00531 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 26.08.2013 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Ausschaffungshaft Geschäfts-Nr.: GI130191-L/U · Untertauchensgefahr. Non-Refoulement. Haftverlängerung. Untertauchensgefahr im Sinn von Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 und 4 AuG gegeben (E. 2.4). Die Haft ist zu beenden, wenn der Vollzug der Weg- oder Ausweisung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen undurchführbar ist.

Diesbezüglich ist im Rahmen des Haftentscheids nur zu prüfen, ob sich der zu sichernde Wegweisungsentscheid als offensichtlich unzulässig erweist. Dies ist vorliegend nicht der Fall, aber eine mögliche Gefährdung des Lebens des Beschwerdeführers kann nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Es rechtfertigt sich deshalb vorliegend die Anordnung des Stopps des Vollzugs der Wegweisung bis zu einem (rechtskräftigen) Entscheid im Wiedererwägungsverfahren (E. 2.5). Soweit der Beschwerdeführer die Haftentlassung per 23. Dezember 2013 beantragt, fehlt es ihm an einem Rechtsschutzinteresse, nachdem die Haftrichterin die Haft bis am 23.

September 2013 bewilligt hat. Die Zulässigkeit einer allfälligen Haftverlängerung bildet nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens (E. 4). Vollzugsstopp sowie Abweisung soweit Eintreten. · --- · Stichworte: · AUSSCHAFFUNGSHAFT HAFTRICHTER NON-REFOULEMENT RECHTSSCHUTZINTERESSE UNTERTAUCHENSGEFAHR ZUSTÄNDIGKEIT · Rechtsnormen: · Art. 76 Abs. I lit. b Ziff. 3 AuG Art. 2 EMRK Art. 3 EMRK · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3