Public Tendering Dispute: Permissibility of Supplementing Award Reasoning and Upholding Evaluation Criteria
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn a public tendering dispute regarding civil engineering works, the court addressed a challenge to the award decision, finding that the awarding authority was permitted to supplement the reasoning for its decision in the appeal response, thereby rectifying any potential violation of the right to be heard. The court further upheld the authority's evaluation method, which favored the successful bidder's reference project because, unlike the challenging bidder's project, it included the compensation for crop rotation areas, a factor deemed relevant and permissible under the discretionary assessment scope, leading to the dismissal of the appeal.
Legislator-Regeste
AmtlichSubmission | Vergabe von Tiefbauarbeiten: Begründungspflicht; Bewertung von Referenzobjekten. Die Vergabeinstanzen dürfen die Begründung eines Vergabeentscheids im Rahmen der Beschwerdeantwort ergänzen und damit eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs beheben (E. 2). Die Vergabebehörde bewertete das Referenzobjekt der Mitbeteiligten nicht wegen eigener Erfahrungen mit der Mitbeteiligten besser als das von der Beschwerdeführerin angegebene Referenzobjekt. Vielmehr berücksichtigte sie, dass die Mitbeteiligte im Gegensatz zur Beschwerdeführerin ein Referenzobjekt vorweisen konnte, das auch die Kompensation von Fruchtfolgeflächen beinhaltete. Dies ist zulässig (E. 4.3). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision likely forms the substantive basis for reviewing the legality of the awarding decision, which was dismissed by the final order.
This provision, concerning fundamental rights, might have been considered in relation to the right to be heard, which the court addressed in its reasoning regarding supplementing the grounds for the decision.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2013.00199
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2013.00199 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 26.06.2013 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Submissionsrecht · Betreff: · Submission · Vergabe von Tiefbauarbeiten: Begründungspflicht; Bewertung von Referenzobjekten. Die Vergabeinstanzen dürfen die Begründung eines Vergabeentscheids im Rahmen der Beschwerdeantwort ergänzen und damit eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs beheben (E. 2). Die Vergabebehörde bewertete das Referenzobjekt der Mitbeteiligten nicht wegen eigener Erfahrungen mit der Mitbeteiligten besser als das von der Beschwerdeführerin angegebene Referenzobjekt.
Vielmehr berücksichtigte sie, dass die Mitbeteiligte im Gegensatz zur Beschwerdeführerin ein Referenzobjekt vorweisen konnte, das auch die Kompensation von Fruchtfolgeflächen beinhaltete. Dies ist zulässig (E. 4.3). Abweisung. · --- · Stichworte: · BEGRÜNDUNGSANFORDERUNG BEGRÜNDUNGSPFLICHT BEURTEILUNGSSPIELRAUM ERFAHRUNG GLEICHWERTIGKEIT REFERENZOBJEKT SCHLÜSSELPERSONAL SUBMISSIONSRECHT · Rechtsnormen: · Art. 29 Abs. II BV Art. 16 IVöB · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3