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VB.2013.00156 • VG ZH VB.2013.00156 KI-generiert

Restaurant Operator Appeals Alcohol Sales Violation Fine Upheld by Administrative Court

Geschäftsnummer VB.2013.00156
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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In a case where a restaurant operator illegally sold alcohol to a 15-year-old test purchaser, the administrative court upheld the administrative measure imposed by the police, rejecting the operator's appeal. The court reasoned that administrative measures, including patent revocation, can be ordered independently of criminal proceedings, and that the use of test purchases to enforce alcohol sales restrictions on minors, explicitly authorized by a specific law concerning public health that encompasses gastronomy, is permissible and proportional in the administrative context, even if the underlying law is not exclusively focused on the hospitality industry.

Legislator-Regeste

Amtlich

verwaltungsrechtliche Massnahmen | [Im Restaurant des Beschwerdeführers wurde einer 15-jährigen Testperson ein alkoholisches Getränk verkauft, woraufhin die Verwaltungspolizei ihn (kostenpflichtig) zur Einhaltung seiner Pflichten ermahnte.] Zuständigkeit (E. 1). Sowohl im Patent zur Führung einer Gastwirtschaft mit Alkoholausschank als auch in § 25 Abs. 2 f. GastgewerbeG und § 48 Abs. 6 GesG wird der Verkauf und die kostenlose Weitergabe von Alkohl an Jugendliche unter 16 bzw. 18 Jahren verboten (E. 3). Nach § 48 Abs. 7 GesG können Gemeinden (wie auch der Kanton) die Einhaltung des Alkoholabgabeverbotes unter anderem kontrollieren, indem sie Personen, die das erforderliche Mindestalter noch nicht erreicht haben, mit dem Abschluss von Scheingeschäften betrauen (E. 4.2). Verwaltungsrechtliche Massnahmen bis hin zum Patententzug können unabhängig vom Ausgang eines Strafverfahrens angeordnet werden. Für das Straf- und das Verwaltungsverfahren ist daher getrennt und aus verschiedenen Winkeln zu prüfen, ob die Testkäufe zulässig bzw. die Erkenntnisse daraus verwertbar sind (E. 4.4). Für die Testverkäufe und daraus resultierende verwaltungsrechtliche Massnahmen besteht mit § 48 Abs. 7 GesG eine ausdrückliche und spezifische Grundlage. Unerheblich ist dabei, dass die Bestimmung nicht im Gastgewerbegesetz, sondern in dem bei weitertem Geltungsbereich die Gastronomie mitumfassenden Gesundheistgesetz enthalten ist. Es ist von der Zulässigkeit der Testkäufe im Verwaltungsverfahren auszugehen (E. 4.6). Hier liegt eine verhältnismässige Anordnung vor, die nicht zu beanstanden ist (E. 4.8). Die auferlegte Gebühr hält sich innerhalb des von der Verordnung vorgegebenen Rahmens und erscheint überdies in ihrer Höhe nicht als rechtsverletzend (E. 4.9). Dem Beschwerdeführer werden die Kosten auferlegt und es steht ihm keine Parteientschädigung zu (E. 5.2). Sodann bleibt dem Beschwerdegegner eine Parteientschädigung verwehrt (E. 5.3). Abweisung.

Schlagwörter

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Atemlufttest Polizei und öffentliche Ordnung Alkoholmonopol Beschränkungen und Patente Gesundheitswesen Freistellung vom Verbot

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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§ 48 Abs. 7 GesundheitsG
This provision served as the explicit and specific legal basis for the permissibility of test purchases in administrative proceedings.
Art. 66 Abs. 1 BGG
This article was used to impose costs on the appellant.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 48 Abs. 7 GesundheitsG

This provision served as the explicit and specific legal basis for the permissibility of test purchases in administrative proceedings.

Art. 66 Abs. 1 BGG

This article was used to impose costs on the appellant.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2013.00156

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2013.00156 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 26.08.2013 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · verwaltungsrechtliche Massnahmen · [Im Restaurant des Beschwerdeführers wurde einer 15-jährigen Testperson ein alkoholisches Getränk verkauft, woraufhin die Verwaltungspolizei ihn (kostenpflichtig) zur Einhaltung seiner Pflichten ermahnte.] Zuständigkeit (E. 1). Sowohl im Patent zur Führung einer Gastwirtschaft mit Alkoholausschank als auch in § 25 Abs. 2 f.

GastgewerbeG und § 48 Abs. 6 GesG wird der Verkauf und die kostenlose Weitergabe von Alkohl an Jugendliche unter 16 bzw. 18 Jahren verboten (E. 3). Nach § 48 Abs. 7 GesG können Gemeinden (wie auch der Kanton) die Einhaltung des Alkoholabgabeverbotes unter anderem kontrollieren, indem sie Personen, die das erforderliche Mindestalter noch nicht erreicht haben, mit dem Abschluss von Scheingeschäften betrauen (E. 4.2). Verwaltungsrechtliche Massnahmen bis hin zum Patententzug können unabhängig vom Ausgang eines Strafverfahrens angeordnet werden.

Für das Straf- und das Verwaltungsverfahren ist daher getrennt und aus verschiedenen Winkeln zu prüfen, ob die Testkäufe zulässig bzw. die Erkenntnisse daraus verwertbar sind (E. 4.4). Für die Testverkäufe und daraus resultierende verwaltungsrechtliche Massnahmen besteht mit § 48 Abs. 7 GesG eine ausdrückliche und spezifische Grundlage. Unerheblich ist dabei, dass die Bestimmung nicht im Gastgewerbegesetz, sondern in dem bei weitertem Geltungsbereich die Gastronomie mitumfassenden Gesundheistgesetz enthalten ist. Es ist von der Zulässigkeit der Testkäufe im Verwaltungsverfahren auszugehen (E. 4.6).

Hier liegt eine verhältnismässige Anordnung vor, die nicht zu beanstanden ist (E. 4.8). Die auferlegte Gebühr hält sich innerhalb des von der Verordnung vorgegebenen Rahmens und erscheint überdies in ihrer Höhe nicht als rechtsverletzend (E. 4.9). Dem Beschwerdeführer werden die Kosten auferlegt und es steht ihm keine Parteientschädigung zu (E. 5.2). Sodann bleibt dem Beschwerdegegner eine Parteientschädigung verwehrt (E. 5.3). Abweisung. · --- · Stichworte: · GASTGEWERBERECHT ÜBRIGES BESONDERES VERWALTUNGSRECHT VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT VERWALTUNGSRECHTLICHE ANORDNUNG · Rechtsnormen:

· § 48 Abs. 6 GesundheitsG § 48 Abs. 7 GesundheitsG § 25 Abs. II GastgewerbeG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2