Appeal Regarding Inclusion of Buildings in Inventory and Expert Opinion Standard
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerned an appeal against the decision to include certain buildings in an inventory, requiring a review of their protectability and the necessity of protective measures beyond core zone regulations. The court ruled that a counter-expert opinion only mandates a superior expert report if the official opinion is fundamentally flawed in its legal basis, completeness, clarity, or if the expert lacked competence or impartiality; a mere differing assessment is insufficient. The court found that the municipal authority's deviation from the cantonal monument protection commission's assessment regarding the buildings' impact on the local cityscape was not comprehensible, and existing planning measures inadequately protected the significance of the structures, except for two connecting elements. Therefore, the court determined that the proposed listing was not inherently disproportionate, precluding an assessment of proportionality that the municipality must undertake later, and ultimately dismissed the appeal.
Legislator-Regeste
AmtlichInventarentlassung | Inventarentlassung: Schutzwürdigkeit, Notwendigkeit von über die Kernzonenvorschriften hinausgehenden Schutzmassnahmen. Ein Obergutachten ist nicht bereits dann erforderlich, wenn ein Parteigutachten dem von der Gemeinde eingeholten Gutachten widerspricht, indem es zu einer anderen Einschätzung gelangt. Vielmehr müsste sich aus dem Parteigutachten ergeben, dass das offizielle Gutachten nicht auf zutreffender Rechtsgrundlage beruht, nicht vollständig, klar sowie gehörig begründet und widerspruchslos ist, oder dass die sachverständige Person nicht über hinreichende Sachkenntnisse und die nötige Unbefangenheit verfügt (E. 5.1). Zumindest in Bezug auf die ortsbildprägende Wirkung ist die vom Gutachten der kantonalen Denkmalschutzkommission abweichende Beurteilung der kommunalen Behörde nicht nachvollziehbar (E. 5.2). Mit den bestehenden planungsrechtlichen Massnahmen lässt sich der Bedeutung der fraglichen Gebäude, abgesehen von zwei Verbindungsbauten, nicht hinreichend Rechnung tragen (E. 6.2). Der von der Gemeinde vorzunehmenden Verhältnismässigkeitsprüfung, die unter anderem vom erst festzulegenden Schutzumfang abhängig ist, kann vorliegend nicht vorgegriffen werden. Die Unterschutzstellung erweist sich jedenfalls nicht als von vornherein unverhältnismässig (E. 7.6). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is cited in the legal norms section, suggesting it forms a basis for the substantive ruling, likely related to fundamental rights or public law aspects addressed in the case regarding monument protection.
This provision of the cantonal planning and building law is explicitly listed among the cited norms relevant to the final decision.
This provision of the cantonal planning and building law is explicitly listed among the cited norms relevant to the final decision.
This specific subparagraph of the cantonal planning and building law is cited as relevant to the final decision.
This article from the Cantonal Administrative Procedure Act is cited, likely governing the procedural aspects of the ruling.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2013.00134
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2013.00134 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 24.10.2013 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 11.06.2014 formell erledigt. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Inventarentlassung · Inventarentlassung: Schutzwürdigkeit, Notwendigkeit von über die Kernzonenvorschriften hinausgehenden Schutzmassnahmen. Ein Obergutachten ist nicht bereits dann erforderlich, wenn ein Parteigutachten dem von der Gemeinde eingeholten Gutachten widerspricht, indem es zu einer anderen Einschätzung gelangt.
Vielmehr müsste sich aus dem Parteigutachten ergeben, dass das offizielle Gutachten nicht auf zutreffender Rechtsgrundlage beruht, nicht vollständig, klar sowie gehörig begründet und widerspruchslos ist, oder dass die sachverständige Person nicht über hinreichende Sachkenntnisse und die nötige Unbefangenheit verfügt (E. 5.1). Zumindest in Bezug auf die ortsbildprägende Wirkung ist die vom Gutachten der kantonalen Denkmalschutzkommission abweichende Beurteilung der kommunalen Behörde nicht nachvollziehbar (E. 5.2). Mit den bestehenden planungsrechtlichen Massnahmen lässt sich der Bedeutung der fraglichen Gebäude, abgesehen von zwei Verbindungsbauten, nicht hinreichend Rechnung tragen (E. 6.2).
Der von der Gemeinde vorzunehmenden Verhältnismässigkeitsprüfung, die unter anderem vom erst festzulegenden Schutzumfang abhängig ist, kann vorliegend nicht vorgegriffen werden. Die Unterschutzstellung erweist sich jedenfalls nicht als von vornherein unverhältnismässig (E. 7.6). Abweisung. · --- · Stichworte: · DENKMALPFLEGE EIGENWERT ENSEMBLE GUTACHTEN INVENTARENTLASSUNG ORTSBILD PRÄGENDE WIRKUNG RENTABILITÄT SACHVERHALTSERMITTLUNG SCHUTZMASSNAHME SCHUTZWÜRDIGKEIT SITUATIONSWERT UNTERSCHUTZSTELLUNG VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT · Rechtsnormen:
· Art. 29a BV § 203 Abs. I lit. c PBG § 205 PBG § 205 lit. a PBG § 7 VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3