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VB.2013.00106 • VG ZH VB.2013.00106 KI-generiert

Residence Permit Denial Based on Unrecognized Same-Sex Partnership

Geschäftsnummer VB.2013.00106
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The administrative court addressed an appeal concerning the denial of a residence permit, where the applicant's same-sex partnership was not recognized because federal registration was not yet possible during the relevant timeframe, precluding application of provisions allowing permits based on partnership or later-enacted immigration law. The court found that the discretionary denial under existing law (Art. 4 ANAG) was unreasonable because it resulted in unequal treatment, as the applicant was disadvantaged by being denied recognition for a long-term partnership that could not be formally registered at the time, and the assessment failed to adequately consider the applicant's high degree of integration, leading to the granting of the appeal.

Legislator-Regeste

Amtlich

Aufenthaltsbewilligung | Aufenthaltsbewilligung Art. 7 Abs. 3 ANAG ist vorliegend nicht anwendbar, da die BFin und ihre Partnerin sich im massgebenden Zeitrahmen gar noch nicht nach Bundesrecht eintragen lassen konnten (E. 2. 1 f.). Es besteht auch kein Anspruch aus Art. 50 Abs. 3 AuG, da das AuG erst drei Monate nach Erlass des erstinstanzlichen Entscheids in Kraft getreten ist (E. 2.3). Somit wurde ein Entscheid nach freiem Ermessen gemäss Art. 4 ANAG gefällt (E. 3.1 ff.). Die Ermessensausübung erweist sich vorliegend als unhaltbar, da sie rechtsungleich erscheint. Die Eintragung der langjährigen Partnerschaft war zum gegebenen Zeitpunkt noch gar nicht möglich. Damit wurde die homosexuelle BFin benachteiligt. Zudem wurde ihr hoher Integrationsgrad im Urteil nicht berücksichtigt (E. 4). Die Verfahrensdauer muss zudem als übermässig bezeichnet werden (E. 5). Gutheissung.

Schlagwörter

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Aufenthaltsbewilligungen registrierte Partnerschaft uneheliches Konkubinat Einspruch gegen die Eheschliessung rechtsungleiche Behandlung Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 7 Abs. 3 ANAG
The court determined that this article was not applicable to the case.
Art. 50 Abs. 3 AuG
Es besteht auch kein Anspruch aus Art. 50 Abs. 3 AuG, da das AuG erst drei Monate nach Erlass des erstinstanzlichen Entscheids in Kraft getreten ist (E.
Art. 4 ANAG
The administrative discretion exercised under this article was deemed untenable and discriminatory in the final ruling.
Art. 50 AuG
The court concluded that no entitlement existed under this article because the law came into force only after the first-instance decision.
Art. 29 Abs. 1 BV
This constitutional provision concerning non-discrimination likely informed the finding that the application of Art. 4 ANAG was discriminatory.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 4 ANAG

The administrative discretion exercised under this article was deemed untenable and discriminatory in the final ruling.

Art. 7 Abs. 3 ANAG

The court determined that this article was not applicable to the case.

Art. 50 AuG

The court concluded that no entitlement existed under this article because the law came into force only after the first-instance decision.

Art. 29 Abs. 1 BV

This constitutional provision concerning non-discrimination likely informed the finding that the application of Art. 4 ANAG was discriminatory.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2013.00106

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2013.00106 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 10.07.2013 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung · Aufenthaltsbewilligung Art. 7 Abs. 3 ANAG ist vorliegend nicht anwendbar, da die BFin und ihre Partnerin sich im massgebenden Zeitrahmen gar noch nicht nach Bundesrecht eintragen lassen konnten (E. 2. 1 f.). Es besteht auch kein Anspruch aus Art. 50 Abs. 3 AuG, da das AuG erst drei Monate nach Erlass des erstinstanzlichen Entscheids in Kraft getreten ist (E. 2.3).

Somit wurde ein Entscheid nach freiem Ermessen gemäss Art. 4 ANAG gefällt (E. 3.1 ff.). Die Ermessensausübung erweist sich vorliegend als unhaltbar, da sie rechtsungleich erscheint. Die Eintragung der langjährigen Partnerschaft war zum gegebenen Zeitpunkt noch gar nicht möglich. Damit wurde die homosexuelle BFin benachteiligt. Zudem wurde ihr hoher Integrationsgrad im Urteil nicht berücksichtigt (E. 4). Die Verfahrensdauer muss zudem als übermässig bezeichnet werden (E. 5). Gutheissung. · --- · Stichworte: · AUFENTHALTSBEWILLIGUNG DISKRIMINIERUNG ERMESSEN GLEICHGESCHLECHTLICHE PARTNERSCHAFT · Rechtsnormen:

· Art. 4 ANAG Art. 7 Abs. 3 ANAG Art. 50 AuG Art. 29 Abs. 1 BV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: