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VB.2013.00052 • VG ZH VB.2013.00052 KI-generiert

Salary Continuation Following Termination Appeal Due to Procedural Error

Geschäftsnummer VB.2013.00052
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)
Kostenauflage zulasten Vorinstanz / Staat

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court partially accepted an appeal concerning continued salary payment following termination, finding that the lower court violated the appellant's right to be heard by conducting an interview with the opposing party without inviting the appellant, a procedural error that could not be cured at the appellate level. Furthermore, the lower court inadequately established the facts, but the court reasoned that mere procedural errors or incorrect decisions do not imply bias of the decision-makers unless they constitute repeated, gross mistakes qualifying as a serious breach of official duty; consequently, the court imposed the court costs upon the lower administrative body because the appeal's success stemmed from a procedural flaw in that body for which neither party was responsible.

Legislator-Regeste

Amtlich

Lohnfortzahlung / Kündigung | Verfahrensvereinigung (E. 1.2). Zuständigkeit der Kammer (E. 1.3). Die Vorinstanz verletzte das rechtliche Gehör der Rekursgegnerin, indem sie den Rekurrenten anhörte, ohne die Rekursgegnerin zu dieser Anhörung einzuladen. Eine Heilung der Gehörsverletzung durch das Verwaltungsgericht ist vorliegend nicht möglich (E. 2.2 f.). Die Vorinstanz hat den Sachverhalt unvollständig erstellt (E. 2.4). Prozessuale Fehler oder Fehlentscheide lassen nur dann auf Befangenheit der am Entscheid mitwirkenden Personen schliessen, wenn es sich dabei um wiederholte, krasse Irrtümer handelt, die zugleich als schwere Amtspflichtverletzung zu qualifizieren sind (E. 4). Erfolgt die Gutheissung einer Beschwerde wegen eines Verfahrensfehlers der Vorinstanz, auf den keine der Parteien einen Einfluss hatte, rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten nicht einer der Parteien, sondern der Vorinstanz aufzuerlegen (E. 6). Teilweise Gutheissung von VB.2013.00052. Abschreibung von VB.2013.00083 wegen Gegenstandslosigkeit.

Schlagwörter

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Kanzleiversehen Verfahrenspflicht Entschädigung für Justizirrtümer Lohnfortzahlung Missbrauch von Lohnabzügen Sachverhaltsirrtum

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 29 Abs. 2 BV

Cited in the legal norms section, relating to the violation of the right to be heard that led to the partial acceptance of the appeal.

§ 5a Abs. 1 VRG

Cited in the legal norms section, likely relating to the procedural error (failure to invite the opposing party to the hearing).

§ 8 VRG

Cited in the legal norms section, likely related to the basis for the decision on the merits or procedure.

Art. 66 Abs. 1 LTF

This article concerning costs is usually cited in the dispositive when costs are imposed, although the provided text excerpt cuts off before the actual dispositive orders (1., 2., etc.). However, based on the summary stating 'Erfolgt die Gutheissung einer Beschwerde wegen eines Verfahrensfehlers der Vorinstanz... rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten nicht einer der Parteien, sondern der Vorinstanz aufzuerlegen (E. 6)', this provision (or its cantonal equivalent, often referenced in conjunction with cost allocation in the dispositive) is impliedly the basis for cost allocation mentioned in E. 6.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2013.00052

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2013.00052 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 04.09.2013 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Personalrecht · Betreff: · Lohnfortzahlung / Kündigung · Verfahrensvereinigung (E. 1.2). Zuständigkeit der Kammer (E. 1.3). Die Vorinstanz verletzte das rechtliche Gehör der Rekursgegnerin, indem sie den Rekurrenten anhörte, ohne die Rekursgegnerin zu dieser Anhörung einzuladen. Eine Heilung der Gehörsverletzung durch das Verwaltungsgericht ist vorliegend nicht möglich (E. 2.2 f.).

Die Vorinstanz hat den Sachverhalt unvollständig erstellt (E. 2.4). Prozessuale Fehler oder Fehlentscheide lassen nur dann auf Befangenheit der am Entscheid mitwirkenden Personen schliessen, wenn es sich dabei um wiederholte, krasse Irrtümer handelt, die zugleich als schwere Amtspflichtverletzung zu qualifizieren sind (E. 4). Erfolgt die Gutheissung einer Beschwerde wegen eines Verfahrensfehlers der Vorinstanz, auf den keine der Parteien einen Einfluss hatte, rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten nicht einer der Parteien, sondern der Vorinstanz aufzuerlegen (E. 6).

Teilweise Gutheissung von VB.2013.00052. Abschreibung von VB.2013.00083 wegen Gegenstandslosigkeit. · --- · Stichworte: · ANHÖRUNG BEFANGENHEIT HEILUNG RECHTLICHES GEHÖR · Rechtsnormen: · Art. 29 Abs. 2 BV § 5a Abs. 1 VRG § 8 VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2