Termination for Inadequate Performance After Failed Conciliation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court addressed the conditions under which a public entity may issue a termination for inadequate performance following failed conciliation talks without first setting a probationary period. The court determined that a probationary period is only purposeful if the employee genuinely desires to avoid termination, and the employee's interest is judged not by their subjective will but by how the employer reasonably interpreted the employee's statements and conduct under the principle of legitimate expectation. Furthermore, the court reasoned that although the relevant administrative law lacked provisions for calculating the value in dispute, the principles from federal law and civil procedure should be applied for legal consistency. The appeal was dismissed.
Legislator-Regeste
AmtlichKündigung | [Unter welchen Voraussetzungen darf ein Gemeinwesen nach gescheiterten Vergleichsgesprächen eine Kündigung aufgrund ungenügender Leistung aussprechen, ohne zuvor eine Bewährungsfrist ansetzen zu müssen?] Das Verwaltungsrechtspflegegesetz enthält keine Bestimmungen, wie der Streitwert berechnet werden soll. Im Interesse einer einheitlichen Rechtsordnung rechtfertigt es sich, die im Bundesgerichtsgesetz und in der Zivilprozessordnung umschriebenen Grundsätze der Streitwertberechnung auch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren anzuwenden (E. 1.2-4). Eine Bewährungsfrist kann ihren Zweck von vornherein nur dann erfüllen, wenn die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer die drohende Kündigung abwenden will. Strebt sie bzw. er demgegenüber ohnehin die Auflösung des Arbeitsverhältnisses an, hat sie bzw. er kein schützenswertes Interesse an einer Bewährungsfrist. Ob eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer in einer Konfliktsituation an einer Weiterbeschäftigung (und damit an einer Bewährungsfrist) interessiert ist, hängt nicht von ihrem bzw. seinem subjektiven inneren Willen ab. Massgeblich ist vielmehr, wie die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber die Äusserungen der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers und deren bzw. dessen Verhalten nach dem Vertrauensprinzip verstehen durfte (E. 4.3). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis article concerns the substantive ground for termination due to poor performance, which is central to the case, although the final order does not explicitly detail its application in the reasoning section.
This provision concerning the appeal threshold was cited in the list of legal norms, suggesting its relevance in the context of the decision, possibly regarding admissibility or valuation.
This provision from the cantonal law was cited, indicating its role in the substantive ruling concerning termination or related employment law matters.
This procedural or substantive provision of cantonal law was cited, indicating its relevance to the final orders.
This provision of cantonal law was cited, indicating its relevance to the final orders.
This provision was cited in relation to the case, suggesting its application in the final orders.
This provision was cited, indicating its application in the final orders.
This provision concerning the calculation of the value in dispute, cited in relation to the court's methodology, was listed among the legal norms used.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2013.00029
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2013.00029 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 26.06.2013 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Personalrecht · Betreff: · Kündigung · [Unter welchen Voraussetzungen darf ein Gemeinwesen nach gescheiterten Vergleichsgesprächen eine Kündigung aufgrund ungenügender Leistung aussprechen, ohne zuvor eine Bewährungsfrist ansetzen zu müssen?] Das Verwaltungsrechtspflegegesetz enthält keine Bestimmungen, wie der Streitwert berechnet werden soll.
Im Interesse einer einheitlichen Rechtsordnung rechtfertigt es sich, die im Bundesgerichtsgesetz und in der Zivilprozessordnung umschriebenen Grundsätze der Streitwertberechnung auch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren anzuwenden (E. 1.2-4). Eine Bewährungsfrist kann ihren Zweck von vornherein nur dann erfüllen, wenn die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer die drohende Kündigung abwenden will. Strebt sie bzw. er demgegenüber ohnehin die Auflösung des Arbeitsverhältnisses an, hat sie bzw. er kein schützenswertes Interesse an einer Bewährungsfrist.
Ob eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer in einer Konfliktsituation an einer Weiterbeschäftigung (und damit an einer Bewährungsfrist) interessiert ist, hängt nicht von ihrem bzw. seinem subjektiven inneren Willen ab. Massgeblich ist vielmehr, wie die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber die Äusserungen der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers und deren bzw. dessen Verhalten nach dem Vertrauensprinzip verstehen durfte (E. 4.3). Abweisung. · --- · Stichworte: · BEWÄHRUNGSFRIST ENTSCHÄDIGUNG GRAVAMENSYSTEM MANGELHAFTE LEISTUNG SACHLICHER GRUND STREITWERT STREITWERTBERECHNUNG VERGLEICHSGESPRÄCHE · Rechtsnormen:
· Art. 51 Abs. I lit. a BGG Art. 336 Abs. I lit. d OR § 16 lit. c PG § 18 Abs. II PG § 19 Abs. I PG § 16 Abs. I lit. a VVPG § 18 Abs. I VVPG § 308 Abs. II ZPO · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2