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VB.2012.00789 • VG ZH VB.2012.00789 KI-generiert

Appeal Against Immediate Driving License Withdrawal Due to Fitness Doubts

Geschäftsnummer VB.2012.00789
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case concerned an appeal against a measure imposing the immediate withdrawal of a driving license as a security measure due to doubts about the appellant's fitness to drive, supported by a traffic medicine report indicating a performance disorder. The court reasoned that the purpose of security measures to protect traffic from unsuitable drivers would be defeated if the measure could not be enforced during the appeal process, thus the suspensive effect of the appeal is generally denied in such cases unless the conditions for the security measure are highly unlikely to be met. Furthermore, even if the conditions for the security withdrawal were questionable, a precautionary license withdrawal was still necessary due to the serious doubts about fitness to drive established by the expert report, prioritizing traffic safety over the individual's interests, ultimately leading to the rejection of the appeal.

Legislator-Regeste

Amtlich

Führerausweisentzug | Sicherungsentzug: Aufschiebende Wirkung des Rekursverfahrens. Strittig ist eine Massnahme zur Sicherung des Verkehrs vor ungeeigneten Fahrzeugführern. Deren Zweck würde vereitelt, wenn sie während des Rechtsmittelverfahrens noch nicht vollzogen werden könnte. Daher ist die aufschiebende Wirkung in solchen Fällen in der Regel nicht wiederherzustellen. Die Gewährung der aufschiebenden Wirkung kommt vielmehr nur in Betracht, wenn die Voraussetzungen für die Sicherungsmassnahme mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht gegeben sind (E. 4.1). Selbst wenn vorliegend die Voraussetzungen für einen Sicherungsentzug nicht gegeben wären, wäre die Anordnung eines vorsorglichen Führerausweisentzugs zu prüfen. Aufgrund des vorliegenden verkehrsmedizinischen Gutachtens bestehen erhebliche Zweifel an der Fahreignung des Beschwerdeführers (E. 4.4). Die Verkehrssicherheit ist stärker zu gewichten als die persönlichen Interessen des Beschwerdeführers (E. 4.5). Abweisung.

Schlagwörter

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Führerausweisentzug Fahreignung prozessleitende Verfügungen Entzug der aufschiebenden Wirkung Strassenverkehrsrecht begründeter Entscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 93 Abs. I lit. a BGG

This provision is listed in the cited legal norms section, even though the final order text is not fully provided, suggesting it might relate to the admissibility or procedural handling of the decision by the administrative court which often references higher court norms.

Art. 16 Abs. I SVG

This provision regarding driving licenses is listed in the cited legal norms section, implying its use in the substantive ruling on the driving license withdrawal.

Art. 16d Abs. I lit. a SVG

This provision regarding the grounds for license withdrawal is listed in the cited legal norms section, implying its use in the substantive ruling on the driving license withdrawal.

§ 19a Abs. II VRG

This administrative procedure law provision is listed in the cited legal norms section, implying its application in the context of the administrative measure.

Art. 30 VZV

This traffic ordinance provision is listed in the cited legal norms section, implying its application regarding the requirements for fitness to drive.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2012.00789

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2012.00789 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 04.01.2013 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Administrativmassnahmen im Strassenverkehr · Betreff: · Führerausweisentzug · Sicherungsentzug: Aufschiebende Wirkung des Rekursverfahrens. Strittig ist eine Massnahme zur Sicherung des Verkehrs vor ungeeigneten Fahrzeugführern. Deren Zweck würde vereitelt, wenn sie während des Rechtsmittelverfahrens noch nicht vollzogen werden könnte.

Daher ist die aufschiebende Wirkung in solchen Fällen in der Regel nicht wiederherzustellen. Die Gewährung der aufschiebenden Wirkung kommt vielmehr nur in Betracht, wenn die Voraussetzungen für die Sicherungsmassnahme mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht gegeben sind (E. 4.1). Selbst wenn vorliegend die Voraussetzungen für einen Sicherungsentzug nicht gegeben wären, wäre die Anordnung eines vorsorglichen Führerausweisentzugs zu prüfen. Aufgrund des vorliegenden verkehrsmedizinischen Gutachtens bestehen erhebliche Zweifel an der Fahreignung des Beschwerdeführers (E. 4.4).

Die Verkehrssicherheit ist stärker zu gewichten als die persönlichen Interessen des Beschwerdeführers (E. 4.5). Abweisung. · --- · Stichworte: · AUFSCHIEBENDE WIRKUNG UND VORSORGLICHE MASSNAHMEN FAHREIGNUNG FÜHRERAUSWEISENTZUG HIRNLEISTUNGSSTÖRUNG SICHERUNGSENTZUG SICHERUNGSMASSNAHMEN STRASSENVERKEHRSRECHT VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT VERKEHRSMEDIZINISCHES GUTACHTEN VERKEHRSPSYCHOLOGISCHE UNTERSUCHUNG VORSORGLICHER FÜHRERAUSWEISENTZUG · Rechtsnormen: · Art. 93 Abs. I lit. a BGG Art. 16 Abs. I SVG Art. 16d Abs. I lit. a SVG § 19a Abs. II VRG Art. 30 VZV · Publikationen:

· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3