Supervisory Commission Notice Delivery Failure and Right to be Heard Violation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court reviewed a case concerning the disclosure of professional secrets, where the supervisory commission attempted to serve two notices via registered mail to the appellant, who was on vacation, resulting in failed delivery. The court reasoned that the presumption of delivery for registered mail does not apply when the recipient, being absent on vacation and unaware of any pending proceedings, could not reasonably anticipate receiving official correspondence, thus constituting a violation of the right to be heard by the commission. Although the administrative court could cure this procedural defect, it upheld the commission's substantive decision, but partially overturned the imposition of procedural costs on the appellant since the commission failed to inform them about the initiated proceedings until the final decision.
Legislator-Regeste
AmtlichOffenbarung des Berufsgeheimnisses | Offenbarung des anwaltlichen Berufsgeheimnisses. Die Anwaltsaufsichtskommission ging zu Unrecht davon aus, dass die Aufforderung zur Vernehmlassung, die sie dem Beschwerdeführer zwei Mal erfolglos mit eingeschriebener Post zuzustellen versucht hatte, als zugestellt zu erachten sei: Da der ferienabwesende Beschwerdeführer nicht wusste, dass gegen ihn ein Offenbarungsverfahren eingeleitet worden war, musste er nicht mit der Zustellung behördlicher Sendungen rechnen, so dass die Zustellungsfiktion nicht gilt (E. 2). Die vorinstanzliche Gehörsverletzung kann im Rahmen des Verfahrens vor Verwaltungsgericht geheilt werden. Materiell ist der vorinstanzliche Entscheid nicht zu beanstanden (E. 3). Gutheissung, soweit die Vorinstanz dem Beschwerdeführer Verfahrenskosten auferlegte, obwohl sie ihn über das eingeleitete Verfahren bis zum Endentscheid nicht informiert hatte (E. 4.4); im Übrigen Abweisung.
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KI-generiertThe final decision partially granted the appeal because the lower court infringed upon the right to be heard by imposing costs despite failing to inform the appellant about the initiated procedure.
This provision was applied as part of the reasoning leading to the final decision regarding the disclosure of professional secrets.
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This provision was applied as part of the reasoning leading to the final decision regarding procedural rules.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2012.00668
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2012.00668 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 15.07.2013 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Offenbarung des Berufsgeheimnisses · Offenbarung des anwaltlichen Berufsgeheimnisses. Die Anwaltsaufsichtskommission ging zu Unrecht davon aus, dass die Aufforderung zur Vernehmlassung, die sie dem Beschwerdeführer zwei Mal erfolglos mit eingeschriebener Post zuzustellen versucht hatte, als zugestellt zu erachten sei:
Da der ferienabwesende Beschwerdeführer nicht wusste, dass gegen ihn ein Offenbarungsverfahren eingeleitet worden war, musste er nicht mit der Zustellung behördlicher Sendungen rechnen, so dass die Zustellungsfiktion nicht gilt (E. 2). Die vorinstanzliche Gehörsverletzung kann im Rahmen des Verfahrens vor Verwaltungsgericht geheilt werden. Materiell ist der vorinstanzliche Entscheid nicht zu beanstanden (E. 3). Gutheissung, soweit die Vorinstanz dem Beschwerdeführer Verfahrenskosten auferlegte, obwohl sie ihn über das eingeleitete Verfahren bis zum Endentscheid nicht informiert hatte (E. 4.4); im Übrigen Abweisung.
· --- · Stichworte: · BERUFS- UND GEWERBERECHT EINGESCHRIEBEN ERSTINSTANZLICHES VERWALTUNGSVERFAHREN GEHÖRSVERLETZUNG HEILUNG INTERESSENABWÄGUNG OFFENBARUNG BERUFSGEHEIMNIS POSTALISCHE ZUSTELLUNG RECHTLICHES GEHÖR VERFAHRENSFEHLER VERFAHRENSKOSTEN ZUSTELLUNG ZUSTELLUNGSFIKTION · Rechtsnormen: · § 33 AnwG § 34 AnwG § 38 AnwG Art. 29 Abs. II BV Art. 121 Abs. I GOG § 10 Abs. III lit. a VRG § 10 Abs. IV lit. a VRG § 13 Abs. II VRG § 138 Abs. I ZPO § 138 Abs. III lit. a ZPO · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3