Appeal Regarding Lake Restaurant Building Permit and Water Protection Zone Reconsideration
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns an appeal against a building permit for a lake restaurant where the authority set the shoreline based on a 100-year flood level and established a water protection zone five meters away, relying on the version of the Flood Protection Ordinance valid until the end of 2010; the court reasoned that even if a lower flood standard were used, the project remained within the transitional 20-meter water space strip, but due to a revision in water protection law, the lower courts must re-examine the encroachment on the water space considering the need for the facility to be site-bound and in the public interest, ultimately partially upholding the appeal and remitting the case for reconsideration based on the changed legal situation.
Legislator-Regeste
AmtlichBaubewilligung | Baubewilligung für Seerestaurant Die Baudirektion legte die Uferlinie im Bereich des strittigen Restaurantprojekts auf die Höhe des Hochwasserstands, wie er statistisch alle hundert Jahre zu erwarten ist, und die Gewässerabstandslinie fünf Meter davon entfernt fest. Dies basierte auf der bis Ende Dezember 2010 gültigen Fassung der Hochwasserschutzverordnung. Selbst wenn die Uferlinie nur entsprechend dem dreissigjährigen Hochwasser definiert würde, läge das Projekt noch vollständig innerhalb des übergangsrechtlich massgebenden 20 m breiten Gewässerraumstreifens (E. 2.3). Für das strittige Projekt kommt nur eine Bewilligung für standortgebundene und im öffentlichen Interesse liegende Anlagen infrage (E. 3.1). Der Begriff der Standortgebundenheit ist im Sinn der Rechtsprechung zu Art. 24 RPG zu verstehen (E. 3.2.1). Die Ausgangslage bezüglich der Prüfung von Alternativstandorten hat sich aufgrund der Revision des Gewässerschutzgesetzes geändert. Die Vorinstanzen werden die Frage der Beanspruchung des Gewässerraums aufgrund der geänderten Rechtslage zu prüfen haben (E. 3.2.3). Die Gerichtsgebühr des Baurekursgerichts erweist sich als angemessen und verunmöglicht dem Beschwerdeführer mit ideeller ökologischer Zielsetzung die Ausübung des Verbandsbeschwerderechts nicht übermässig (E. 4.2). Teilweise Gutheissung und Rückweisung
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe concept of being tied to the location, relevant for the authorization of the project, is interpreted in line with jurisprudence under this article.
This article is cited in the final order concerning the allocation of court fees, although the specific reference to LTF is assumed based on standard Swiss administrative practice for costs, as the dispositive itself is partially missing but cost allocation is mentioned in the summary.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2012.00644
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2012.00644 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 27.03.2013 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Baubewilligung · Baubewilligung für Seerestaurant Die Baudirektion legte die Uferlinie im Bereich des strittigen Restaurantprojekts auf die Höhe des Hochwasserstands, wie er statistisch alle hundert Jahre zu erwarten ist, und die Gewässerabstandslinie fünf Meter davon entfernt fest.
Dies basierte auf der bis Ende Dezember 2010 gültigen Fassung der Hochwasserschutzverordnung. Selbst wenn die Uferlinie nur entsprechend dem dreissigjährigen Hochwasser definiert würde, läge das Projekt noch vollständig innerhalb des übergangsrechtlich massgebenden 20 m breiten Gewässerraumstreifens (E. 2.3). Für das strittige Projekt kommt nur eine Bewilligung für standortgebundene und im öffentlichen Interesse liegende Anlagen infrage (E. 3.1). Der Begriff der Standortgebundenheit ist im Sinn der Rechtsprechung zu Art. 24 RPG zu verstehen (E. 3.2.1).
Die Ausgangslage bezüglich der Prüfung von Alternativstandorten hat sich aufgrund der Revision des Gewässerschutzgesetzes geändert. Die Vorinstanzen werden die Frage der Beanspruchung des Gewässerraums aufgrund der geänderten Rechtslage zu prüfen haben (E. 3.2.3). Die Gerichtsgebühr des Baurekursgerichts erweist sich als angemessen und verunmöglicht dem Beschwerdeführer mit ideeller ökologischer Zielsetzung die Ausübung des Verbandsbeschwerderechts nicht übermässig (E. 4.2). Teilweise Gutheissung und Rückweisung · --- · Stichworte:
· AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN BAUBEWILLIGUNG GERICHTSGEBÜHR GEWÄSSERABSTAND GEWÄSSERABSTANDSLINIE GEWÄSSERRAUM GEWÄSSERSCHUTZ RESTAURANT SEERESTAURANT STANDORTGEBUNDENHEIT UFERLINIE · Rechtsnormen: · Art. 1 lit. g GSchG Art. 36a GSchG Art. 41b GSchV Art. 41c GSchV § 338 Abs. II PBG Art. 24 RPG § 3 WasserwirtschaftsG § 21 WasserwirtschaftsG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3