Appeal Dismissed for Failure to Post Security for Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court dismissed an appeal against a prosecutor's decision to terminate an investigation into alleged document forgery because the appellant failed to comply with a court order to post security for procedural costs within the thirty-day deadline after being duly notified. The court reasoned that since the required security payment was not made, consistent with the prior warning, the appeal could not be heard, leading to the appellant being ordered to bear the administrative costs of the dismissed proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 383 StPO, Art. 428 Abs. 1 StPO; Appeal Dismissed for Failure to Post Security for Costs: The court reasoned that since the required security payment was not made, consistent with the prior warning, the appeal could not be heard, leading to the appellant being ordered to bear the administrative costs of the dismissed proceedings.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe provision was applied to impose the court costs on the appellant because the appeal was not entertained.
This article justified the procedural step requiring the appellant to provide security for costs.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer
Geschäfts-Nr.: UE150114-O/U/BUT
Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. W. Meyer, Präsident i.V., Oberrichterin lic. iur. F.
Schorta, Ersatzoberrichter Dr. T. Graf und Gerichtsschreiber lic. iur.
U. Gassmann
Beschluss vom 12. Oktober 2015
in Sachen
A._____, Beschwerdeführerin
gegen
1. B._____,
2. C._____,
3. Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, Beschwerdegegner
betreffend Nichtanhandnahme
Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 27. April 2015, B-3/2015/10005429
Erwägungen:
1. Am 27. April 2015 verfügte die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat die Nichtanhandnahme der wegen des Vorwurfs der Urkundenfälschung gegen B._____ und C._____ geführten Strafuntersuchung (Urk. 3; B-3/2015/10005429). Dagegen erhob A._____ (Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 21. Mai 2015 Beschwerde (Urk. 2).
2. In Anwendung von Art. 383 StPO wurde die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1. Juni 2015 aufgefordert, innert 30 Tagen für allfällige Prozesskosten Sicherheit zu leisten, unter der Androhung, dass ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (Urk. 5). Die Verfügung konnte der Beschwerdeführerin am 27. Juni 2015 zugestellt werden (Urk. 7). Innert Frist ist indes weder eine Prozesskaution noch eine weitere Eingabe der Beschwerdeführerin eingegangen (vgl. Urk. 8). Androhungsgemäss ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten.
3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Beschwerdeführerin die Kosten (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Gerichtsgebühr ist in Anwendung von § 17 Abs. 1 in Verbindung mit § 2 GebV OG auf Fr. 300.– festzusetzen.
Es wird beschlossen:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt und der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Schriftliche Mitteilung an:
− die Beschwerdeführerin (gegen Rückschein)
− die Beschwerdegegner 1 und 2 (je per Gerichtsurkunde)
− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat (gegen Empfangsbestätigung)
4. Rechtsmittel:
Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den.
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.
Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.
Zürich, 12. Oktober 2015
Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer
Präsident i.V.: Gerichtsschreiber:
lic. iur. W. Meyer lic. iur. U. Gassmann