Dismissal of Untimely Appeal in Traffic Offense Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA defendant filed a timely appeal against a lower court judgment concerning a traffic offense violation, and subsequently, after the court ordered a written procedure and set a deadline for stating and substantiating the appeal motions, the defendant failed to meet this deadline. The court reasoned that according to procedural law, the failure to act within the set time limit constitutes a withdrawal of the appeal, leading to the dismissal of the appeal proceedings and confirming the lower court's judgment as legally binding, while imposing the court fees on the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 399 Abs. 3 StPO, Art. 406 Abs. 1 lit. c StPO, Art. 406 Abs. 3 StPO, Art. 385 Abs. 1 StPO, Art. 398 Abs. 4 StPO, Art. 407 Abs. 1 lit. b StPO; Dismissal of Untimely Appeal in Traffic Offense Case: The court reasoned that according to procedural law, the failure to act within the set time limit constitutes a withdrawal of the appeal, leading to the dismissal of the appeal proceedings and confirming the lower court's judgment as legally binding, while imposing the court fees on the appellant.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to confirm that the appeal is considered withdrawn because the deadline for stating appeals was missed.
Cited in the reasoning for ordering the written procedure, which preceded the deemed withdrawal.
Cited in the reasoning regarding the deadline set for submitting appeal arguments.
Cited in the reasoning regarding the deadline set for submitting appeal arguments.
Cited in the reasoning regarding the deadline set for submitting appeal arguments.
Cited in the reasoning to confirm that the appeal was filed in time and form.
This provision would typically be cited for costs if the final decision addressed them under LTF provisions, but it is not explicitly cited in the dispositive orders (points 1-5). The costs are regulated by Cantonal/Criminal Procedure Law standards implied by the wording of points 2 and 3.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
II. Strafkammer
Geschäfts-Nr.: SU140046-O/U/hb
Mitwirkend: Die Oberrichter lic. iur. Spiess, Präsident, lic. iur. Burger und lic. iur.
Stiefel sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. Karabayir
Beschluss vom 31. Oktober 2014
in Sachen
A._____, Beschuldigter und Berufungskläger
gegen
Stadtrichteramt Winterthur, Untersuchungsbehörde und Berufungsbeklagte betreffend Übertretung des Strassenverkehrsgesetzes etc.
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur, Einzelgericht in Strafsachen, vom 25. März 2014 (GC140001)
Erwägungen:
Am 25. März 2014 meldete der Beschuldigte gegen das Urteil des Bezirksgerichts Winterthur vom 25. März 2014 Berufung an (Urk. 20). Mit Eingabe vom 28. März 2014 reichte er fristund formgerecht (Art. 399 Abs. 3 StPO) die Berufungserklärung ein (Urk. 25).
Mit Beschluss vom 5. September 2014 (Urk. 36), welcher dem Beschuldigten am
15. September 2014 zugestellt wurde (Urk. 37/2), wurde unter Hinweis auf Art. 406 Abs. 1 lit. c StPO das schriftliche Verfahren angeordnet. Weiter wurde dem Beschuldigten unter Säumnisandrohung eine Frist von 20 Tagen angesetzt (Art. 406 Abs. 3 StPO, Art. 385 Abs. 1 StPO, Art. 398 Abs. 4 StPO), um die Berufungsanträge schriftlich zu stellen und zu begründen oder auf die bereits vorliegende Berufungserklärung zu verweisen. Der Beschuldigte liess diese Frist unbenutzt verstreichen. Damit gilt die gegen das vorinstanzliche Urteil erklärte Berufung gestützt auf Art. 407 Abs. 1 lit. b StPO als zurückgezogen. Das Verfahren ist demgemäss unter ausgangsgemässer Regelung der Kostenund Entschädigungsfolgen als erledigt abzuschreiben.
Es wird beschlossen:
1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur vom 25. März 2014 (GC140001) rechtskräftig.
2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 400.–.
3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.
4. Schriftliche Mitteilung an
− den Beschuldigten, − das Stadtrichteramt Winterthur
sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an − die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).
5. Rechtsmittel:
Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.
Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.
Obergericht des Kantons Zürich
II. Strafkammer
Zürich, 31. Oktober 2014
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. Spiess lic. iur. Karabayir