Withdrawal of DUI Appeal and Cost Allocation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA defendant, appealing a lower court judgment concerning the act of performing an activity that impairs vehicle operation, withdrew the appeal after filing it. The appellate court decided to dismiss the proceedings due to this withdrawal, which renders the lower court's judgment final. Although the appellant would typically be liable for costs upon withdrawal, the court waived the appellate fee and charged the remaining procedural costs to the court treasury, following established practice when an appeal is withdrawn within the deadline for filing the statement of appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 428 Abs. 1 StPO, Art. 399 Abs. 3 StPO; Withdrawal of DUI Appeal and Cost Allocation: The appellate court decided to dismiss the proceedings due to this withdrawal, which renders the lower court's judgment final. Although the appellant would typically be liable for costs upon withdrawal, the court waived the appellate fee and charged the remaining procedural costs to the court treasury, following established practice when an appeal is withdrawn within the deadline for filing the statement of appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertCited in the reasoning to establish the general rule for costs upon withdrawal, although not directly applied in the final orders regarding costs.
Cited in the reasoning to establish the timeline for withdrawal that leads to the cost exemption.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
II. Strafkammer
Geschäfts-Nr.: SU120064-O/U
Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Th. Meyer, Vorsitzender, und lic. iur. Ruggli, Oberrichterin Dr. Janssen sowie der Gerichtsschreiber Dr. Bruggmann
Beschluss vom 13. November 2012
in Sachen
A._____, Beschuldigte und Berufungsklägerin
verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ gegen
Statthalteramt Bezirk Bülach, Untersuchungsbehörde und Berufungsbeklagte
betreffend Vornehmen einer Verrichtung, welche die Bedienung des Fahrzeuges beeinträchtigt
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichtes des Bezirkes Bülach vom 10. September 2012 (GC120029)
Mit Eingabe vom 11. September 2012 meldete die Beschuldigte die Berufung an (Urk. 11), welche sie schliesslich mit Zuschrift vom 5. November 2012 – hierorts eingegangen am darauffolgenden Tag – zurückzog. Damit ist das Berufungsverfahren als durch Rückzug erledigt abzuschreiben. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wäre die Beschuldigte grundsätzlich kostenpflichtig (Art. 428 Abs. 1 StPO). Da sie die Berufung jedoch noch innerhalb der 20-tägigen Frist zur Einreichung einer Berufungserklärung (Art. 399 Abs. 3 StPO) zurückzog, sind ihr praxisgemäss keine Kosten aufzuerlegen (ZR 110 Nr. 37).
Demnach wird beschlossen:
1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
Demzufolge ist das Urteil des Einzelgerichtes des Bezirkes Bülach vom 10.
September 2012 rechtskräftig.
2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz.
3. Die weiteren Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.
4. Schriftliche Mitteilung an
− die Beschuldigte bzw. ihren Verteidiger − das Statthalteramt des Bezirkes Bülach − die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an − die Vorinstanz.
5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.
Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.
Obergericht des Kantons Zürich
II. Strafkammer
Zürich, 13. November 2012
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Oberrichter lic. iur. Th. Meyer Dr. Bruggmann