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SB220259 • OG ZH SB220259 KI-generiert

Appeal Dismissed for Untimely Filing

Geschäftsnummer SB220259
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The appellant, a private plaintiff appealing a bodily harm conviction, failed to file the reasoned appeal declaration within the statutory twenty-day period following the service of the reasoned judgment from the lower court. Consequently, the appellate court dismissed the appeal, reasoning that the failure to meet the deadline mandates non-admittance according to procedural rules, and as a result of this procedural defeat, the appellant was ordered to bear the costs of the appeal proceedings, including the court fee.

Legislator-Regeste

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Art. 399 Abs. 3 StPO, Art. 428 Abs. 1 StPO, Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO, Art. 600 Abs. 3 StPO; Appeal Dismissed for Untimely Filing: Consequently, the appellate court dismissed the appeal, reasoning that the failure to meet the deadline mandates non-admittance according to procedural rules, and as a result of this procedural defeat, the appellant was ordered to bear the costs of the appeal proceedings, including the court fee.

Schlagwörter

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verspätete Einreichung Verfahrenskosten Körperverletzung gesetzliche Frist Beschwerdelegitimation Rechtzeitigkeit des Ausstandsgesuchs

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO

The appeal was dismissed on the grounds that no timely appeal statement was filed, as stipulated by this article.

Art. 428 Abs. 1 StPO

Cited as the basis for imposing costs on the private appellant because the non-admission of the appeal is equivalent to losing the case.

Art. 600 Abs. 3 StPO

Although not explicitly listed in the dispositive, it is the implied basis for setting the court fee in the final order 2, in conjunction with the referenced Art. 428 StPO.

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Volltext

Obergericht des Kantons Zürich

I. Strafkammer

Geschäfts-Nr.: SB220259-O/U/cwo

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Ch. Prinz, Präsident, lic. iur. C. Maira und Oberrichterin lic. iur. M. Knüsel sowie der Gerichtsschreiber MLaw

L. Zanetti

Beschluss vom 8. Juni 2022

in Sachen

A._____, Privatkläger und Berufungskläger vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____, sowie

Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, Anklägerin gegen

B._____, Beschuldigter und Berufungsbeklagter

betreffend Körperverletzung

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Zürich,

8. Abteilung - Einzelgericht, vom 24. März 2022 (GG210281)

Erwägungen:

1. Der Privatkläger A._____ liess mit Eingabe vom 4. April 2022 innert gesetzlicher Frist die Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom

24. März 2022 anmelden (Urk. 65). Das begründete Urteil der Vorinstanz wurde seinem Vertreter in der Folge am 6. Mai 2022 zugestellt (Urk. 69/3). Die 20-tägige Frist zur Einreichung einer Berufungserklärung lief entsprechend bis zum 27. Mai 2022 (Art. 399 Abs. 3 StPO). Innert dieser Frist ging keine Eingabe des Privatklägers A._____ ein, weshalb in Anwendung von Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO auf seine Berufung nicht einzutreten ist.

2. Im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Das Nichteintreten auf das Rechtsmittel kommt einem Unterliegen gleich (Art. 428 Abs. 1 StPO). Dem Privatkläger A._____ sind daher die Kosten für das Berufungsverfahren aufzuerlegen. Die Gerichtsgebühr ist praxisgemäss auf Fr. 600.-- festzusetzen.

Es wird beschlossen:

1. Auf die Berufung des Privatklägers A._____ vom 4. April 2022 wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.--.

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Privatkläger A._____ auferlegt.

4. Schriftliche Mitteilung an

− den Beschuldigten − die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl − die Vertretung des Privatklägers A._____ (im Doppel für sich und die Privatklägerschaft)

− die Privatklägerin C._____ AG (Schaden Nr. …).

sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an

− die Vorinstanz.

5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.

Obergericht des Kantons Zürich

I. Strafkammer

Zürich, 8. Juni 2022

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. Ch. Prinz MLaw L. Zanetti