State Prosecutor's Office Withdrawal of Coercion Appeal Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe State Prosecutor's Office filed an appeal against a lower court's judgment and order concerning coercion, but subsequently withdrew that appeal. The court consequently dismissed the proceedings as concluded, rendering the lower court's decision final, and ordered that the second-instance court fee be waived, with any further costs to be borne by the court treasury, reasoning that withdrawal of a legal remedy equates to losing the appeal, placing the costs on the cantonal authority when the State Prosecutor loses.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 428 Abs. 1 StPO, Art. 428 StPO, Art. 66 al. 1 LTF; State Prosecutor's Office Withdrawal of Coercion Appeal Costs: The court consequently dismissed the proceedings as concluded, rendering the lower court's decision final, and ordered that the second-instance court fee be waived, with any further costs to be borne by the court treasury, reasoning that withdrawal of a legal remedy equates to losing the appeal, placing the costs on the cantonal authority when the State Prosecutor loses.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the reasoning to establish that the party withdrawing the appeal is considered the losing party for cost allocation purposes, which directly informs the cost decision in order 2.
Although not explicitly cited in the dispositive, the structure of the costs allocation (order 2) aligns with standard procedural rules regarding costs, which in Swiss Federal Court context usually involves Art. 66 BGG/LTF when an appeal is involved, however, since the document is from a Cantonal High Court (Obergericht) applying Cantonal procedure or the StPO, and only the reasoning mentions cost rules applicable to the underlying situation (Art. 428 StPO), and order 2 only states costs are waived/borne by the treasury, no explicit procedural/cost article from the *final orders* themselves (other than referencing the consequence of Art. 428 StPO indirectly) is present to meet the strict criteria for inclusion based *only* on the dispositive.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
II. Strafkammer
Geschäfts-Nr.: SB210447-O/U/mc
Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. Haus Stebler, Präsidentin, Ersatzoberrichter Dr. Pahud und Ersatzoberrichterin lic. iur. Sigrist-Tanner sowie die Gerichtsschreiberin MLaw Meier
Beschluss vom 7. September 2021
in Sachen
Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, durch Staatsanwalt lic. iur. Wyss, Anklägerin und Berufungsklägerin
gegen
A._____, Beschuldigter und Berufungsbeklagter
amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ betreffend Nötigung etc.
Berufung gegen ein Urteil und eine Verfügung des Bezirksgerichtes Meilen, Einzelgericht in Strafsachen, vom 14. Juni 2021 (GG210005)
Erwägungen:
Am 21. Juni 2021 meldete die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich gegen das Urteil und die Verfügung des Bezirksgerichts Meilen, Einzelgericht in Strafsachen, vom 14. Juni 2021 Berufung an (Urk. 49).
Mit Eingabe vom 25. August 2021, eingegangen bei der hiesigen Kammer am
26. August 2021, zog sie ihre Berufung zurück (Urk. 55). Das Verfahren ist demgemäss als erledigt abzuschreiben.
Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, die das Rechtsmittel zurückzieht (Art. 428 Abs. 1 StPO). Unterliegt die Staatsanwaltschaft, trägt der verfahrensführende Kanton die Kosten (SCHMID/JOSITSCH, Praxiskommentar StPO, 3. Aufl., Zürich/St. Gallen 2018, N 3 zu Art. 428 StPO). Ausgangsgemäss hat die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr daher ausser Ansatz zu fallen. Allfällige weitere Kosten sind auf die Gerichtskasse zu nehmen.
Es wird beschlossen:
1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
Demzufolge sind das Urteil und die Verfügung des Bezirksgerichts Meilen, Einzelgericht in Strafsachen, vom 14. Juni 2021, rechtskräftig.
2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. Allfällige weitere Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen.
3. Schriftliche Mitteilung an − die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich − die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten − Rechtsanwältin lic. iur. Y._____
sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an − die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).
4. Rechtsmittel:
Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.
Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.
Obergericht des Kantons Zürich
II. Strafkammer
Zürich, 7. September 2021
Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin:
Oberrichterin lic. iur. Haus Stebler MLaw Meier