Prosecution's Untimely Statement of Appeal in Pornography Case Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellate court addressed an appeal filed by the prosecution following a lower court judgment regarding attempted pornography; however, the court determined that the prosecution had timely filed a notice of appeal but failed to submit the required statement of appeal within the statutory deadline. Consequently, based on the relevant procedural code provisions, the court dismissed the appeal and did not enter into a substantive review of the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 399 Abs. 3 StPO, Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO, Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes; Prosecution's Untimely Statement of Appeal in Pornography Case Dismissed: Consequently, based on the relevant procedural code provisions, the court dismissed the appeal and did not enter into a substantive review of the case.
Schlagwörter
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KI-generiertThis provision was the basis for the court's decision not to enter into the merits of the appeal due to failure to file the statement of appeal in time.
Cited to define the manner in which a federal appeal must be submitted.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer
Geschäfts-Nr.: SB200439-O/U/cwo
Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. R. Naef, Präsident, Oberrichterin lic. iur.
R. Affolter und Oberrichter lic. iur. C. Maira sowie die Gerichtsschreiberin MLaw T. Künzle
Beschluss vom 2. November 2020
in Sachen
Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis, vertreten durch Leitende Staatsanwältin lic. iur. C. Wiederkehr, Anklägerin und Berufungsklägerin
gegen
A._____, Beschuldigter und Berufungsbeklagter
betreffend versuchte Pornografie
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Horgen, Einzelgericht, vom 21. Juli 2020 (GG200016)
Erwägungen:
Gegen das Urteil des Bezirksgerichts Horgen vom 21. Juli 2020 hat die Staatsanwaltschaft zwar am 27. Juli 2020 Berufung angemeldet, innert der Frist von Art. 399 Abs. 3 StPO aber keine Berufungserklärung eingereicht (vgl. Urk. 19 und Urk. 23/1). Deshalb ist auf die Berufung gestützt auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO nicht einzutreten.
Es wird beschlossen:
1. Auf die Berufung der Staatsanwaltschaft vom 27. Juli 2020 wird nicht eingetreten.
2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz.
3. Schriftliche Mitteilung an
− den Beschuldigten − die Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz.
4. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.
Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.
Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer
Zürich, 2. November 2020
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. R. Naef MLaw T. Künzle