Prosecutor's Withdrawal of Appeal in Threat Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Prosecutor's Office filed an appeal against a lower court's judgment concerning a threat charge, but subsequently withdrew the appeal before the deadline for filing a written statement of appeal expired. Consequently, the court dismissed the appellate proceedings as concluded due to the withdrawal, confirming the lower court's judgment as legally binding, and ordered that the costs of the appeal proceedings be borne by the court treasury.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 399 Abs. 3 StPO, Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes; Prosecutor's Withdrawal of Appeal in Threat Case: Consequently, the court dismissed the appellate proceedings as concluded due to the withdrawal, confirming the lower court's judgment as legally binding, and ordered that the costs of the appeal proceedings be borne by the court treasury.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the reasoning to justify why the costs of the appeal proceedings are to be borne by the court treasury following the withdrawal of the appeal.
Cited to specify the manner in which a federal appeal must be submitted to the Federal Supreme Court.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer
Geschäfts-Nr.: SB180523-O/U/jv
Präsidialverfügung vom 14. Dezember 2018
in Sachen
Staatsanwaltschaft See/Oberland, vertreten durch Stv. Leitenden Staatsanwalt lic. iur. R. Meier, Anklägerin und Berufungsklägerin
gegen
A._____, Beschuldigter und Berufungsbeklagter
amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Dr. iur. HSG X._____ betreffend Drohung etc.
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Meilen, Einzelgericht, vom 9. Oktober 2018 (GG180021)
Erwägungen:
Am 18. Oktober 2018 (Datum Poststempel) meldete die Staatsanwaltschaft See/Oberland gegen das Urteil des Bezirksgerichts Meilen, Einzelgericht in Strafsachen, vom 9. Oktober 2018 Berufung an (Urk. 53).
Am 5. Dezember 2018 wurde das begründete Urteil der Staatsanwaltschaft See/Oberland zugestellt (Urk. 56/1). Mit Eingabe vom 6. Dezember 2018, eingegangen am 7. Dezember 2018, hat die Staatsanwaltschaft See/Oberland die Berufung zurückgezogen (Urk. 60). Das Verfahren ist demgemäss unter ausgangsgemässer Regelung der Kostenund Entschädigungsfolgen als erledigt abzuschreiben.
Der Rückzug ging innerhalb der gesetzlichen Frist zur Einreichung einer schriftlichen Berufungserklärung im Sinne von Art. 399 Abs. 3 StPO ein, weshalb die Kosten des Berufungsverfahrens auf die Gerichtskasse zu nehmen sind (vgl. ZR 110 Nr. 37).
Es wird verfügt:
(Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger)
1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichts Meilen, Einzelgericht in Strafsachen, vom 9. Oktober 2018 rechtskräftig.
2. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.
3. Schriftliche Mitteilung an
− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten − die Staatsanwaltschaft See/Oberland − die Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und die Privatklägerin
sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).
4. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.
Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.
Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer
Zürich, 14. Dezember 2018
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Dr. iur. F. Bollinger lic. iur. R. Bretscher