Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
SB180523 • OG ZH SB180523 KI-generiert

Prosecutor's Withdrawal of Appeal in Threat Case

Geschäftsnummer SB180523
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Prosecutor's Office filed an appeal against a lower court's judgment concerning a threat charge, but subsequently withdrew the appeal before the deadline for filing a written statement of appeal expired. Consequently, the court dismissed the appellate proceedings as concluded due to the withdrawal, confirming the lower court's judgment as legally binding, and ordered that the costs of the appeal proceedings be borne by the court treasury.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 399 Abs. 3 StPO, Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes; Prosecutor's Withdrawal of Appeal in Threat Case: Consequently, the court dismissed the appellate proceedings as concluded due to the withdrawal, confirming the lower court's judgment as legally binding, and ordered that the costs of the appeal proceedings be borne by the court treasury.

Schlagwörter

KI-generiert
Drohung Ausstand des Staatsanwalts Rückzug des Strafantrags formelle Verfahrenseinstellung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Vollstreckungsverfahren Drohung etc.

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 399 Abs. 3 StPO
Cited in the reasoning to justify why the costs of the appeal proceedings are to be borne by the court treasury following the withdrawal of the appeal.
Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes
Cited to specify the manner in which a federal appeal must be submitted to the Federal Supreme Court.
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 399 Abs. 3 StPO

Cited in the reasoning to justify why the costs of the appeal proceedings are to be borne by the court treasury following the withdrawal of the appeal.

Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes

Cited to specify the manner in which a federal appeal must be submitted to the Federal Supreme Court.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Obergericht des Kantons Zürich

I. Strafkammer

Geschäfts-Nr.: SB180523-O/U/jv

Präsidialverfügung vom 14. Dezember 2018

in Sachen

Staatsanwaltschaft See/Oberland, vertreten durch Stv. Leitenden Staatsanwalt lic. iur. R. Meier, Anklägerin und Berufungsklägerin

gegen

A._____, Beschuldigter und Berufungsbeklagter

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Dr. iur. HSG X._____ betreffend Drohung etc.

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Meilen, Einzelgericht, vom 9. Oktober 2018 (GG180021)

Erwägungen:

Am 18. Oktober 2018 (Datum Poststempel) meldete die Staatsanwaltschaft See/Oberland gegen das Urteil des Bezirksgerichts Meilen, Einzelgericht in Strafsachen, vom 9. Oktober 2018 Berufung an (Urk. 53).

Am 5. Dezember 2018 wurde das begründete Urteil der Staatsanwaltschaft See/Oberland zugestellt (Urk. 56/1). Mit Eingabe vom 6. Dezember 2018, eingegangen am 7. Dezember 2018, hat die Staatsanwaltschaft See/Oberland die Berufung zurückgezogen (Urk. 60). Das Verfahren ist demgemäss unter ausgangsgemässer Regelung der Kostenund Entschädigungsfolgen als erledigt abzuschreiben.

Der Rückzug ging innerhalb der gesetzlichen Frist zur Einreichung einer schriftlichen Berufungserklärung im Sinne von Art. 399 Abs. 3 StPO ein, weshalb die Kosten des Berufungsverfahrens auf die Gerichtskasse zu nehmen sind (vgl. ZR 110 Nr. 37).

Es wird verfügt:

(Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger)

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichts Meilen, Einzelgericht in Strafsachen, vom 9. Oktober 2018 rechtskräftig.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.

3. Schriftliche Mitteilung an

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten − die Staatsanwaltschaft See/Oberland − die Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und die Privatklägerin

sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).

4. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.

Obergericht des Kantons Zürich

I. Strafkammer

Zürich, 14. Dezember 2018

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Dr. iur. F. Bollinger lic. iur. R. Bretscher