Dismissal for Failure to File Statement of Appeal and Cost Allocation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellate court dismissed the appeal filed by the accused concerning multiple counts of attempted threat and related offenses because the appellant, despite filing a notice of appeal, failed to submit the required statement of appeal within the statutory period. Consequently, the court held that non-admission of the appeal equates to a loss for the appellant, thereby obligating the appellant to bear the costs of the appeal proceedings, including a court fee of CHF 600, while denying compensation for the defense attorney's expenses in the appeal stage.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 399 Abs. 3 StPO, Art. 428 Abs. 1 StPO, Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO, Art. 600 Abs. 1 StPO; Dismissal for Failure to File Statement of Appeal and Cost Allocation: Consequently, the court held that non-admission of the appeal equates to a loss for the appellant, thereby obligating the appellant to bear the costs of the appeal proceedings, including a court fee of CHF 600, while denying compensation for the defense attorney's expenses in the appeal stage.
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KI-generiertThis provision was the main ground for the court's decision not to enter upon the appeal due to the appellant failing to submit a statement of appeal.
This procedural provision was applied to determine that the failure to enter upon the appeal counts as a loss for the appellant, leading to the imposition of costs.
Although not explicitly cited in the dispositive, the imposition of costs in item 3 (Art. 428 Abs. 1 StPO being cited earlier) is an inherent part of the final orders for proceedings costs in criminal cases; however, based strictly on the rule to only include provisions explicitly cited in the dispositive orders (1-5), no specific cost provision is cited there, apart from the substantive and procedural ones leading to the cost consequence.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer
Geschäfts-Nr.: SB180185-O/U/jv
Mitwirkend: die Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. B. Gut und Oberrichterin lic. iur. R. Affolter sowie der Gerichtsschreiber Dr. iur. F. Manfrin
Beschluss vom 8. Mai 2018
in Sachen
A._____, Beschuldigter und Berufungskläger
amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____, gegen
Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich, Anklägerin und Berufungsbeklagte
betreffend mehrfache, teilweise versuchte Drohung etc.
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich,
10. Abteilung - Einzelgericht, vom 23. Februar 2018 (GB170065)
Erwägungen:
1. Gegen das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 23. Februar 2018 liess der Beschuldigte zwar Berufung anmelden (Urk. 50), innert der Frist von Art. 399 Abs. 3 StPO aber keine Berufungserklärung einreichen. Deshalb ist auf die Berufung gestützt auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO nicht einzutreten.
2. Im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Das Nichteintreten auf das Rechtsmittel des Beschuldigten kommt einem Unterliegen gleich (Art. 428 Abs. 1 StPO). Dem Beschuldigten sind somit die Kosten für das Berufungsverfahren aufzuerlegen. Die Gerichtsgebühr ist auf Fr. 600.– festzusetzen. Aufwendungen der amtlichen Verteidigung für das Berufungsverfahren sind nicht ersichtlich, weshalb keine Entschädigung auszurichten ist.
Es wird beschlossen:
1. Auf die Berufung des Beschuldigten A._____ vom 1. März 2018 wird nicht eingetreten.
2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–.
3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.
4. Schriftliche Mitteilung an
− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten − die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich − RA MLaw Y._____, Anwaltskanzlei Y._____, … [Adresse], im Doppel für sich und zuhanden der Privatklägerin 1, B._____ − den Privatkläger 2, C._____, c/o Kantonspolizei Zürich, …[Adresse] − die Privatklägerin 3, Universitätsspital Zürich, Frau D._____, Rämistr. 100, 8006 Zürich − den Privatkläger 4, E._____, …[Adresse]
sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz.
5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.
Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.
Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer
Zürich, 8. Mai 2018
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Dr. iur. F. Bollinger Dr. iur. F. Manfrin