Claimant Withdrawal of Appeal for Attempted Simple Bodily Harm
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Private Claimant appealed a District Court judgment concerning attempted simple bodily harm, but subsequently withdrew the appeal before the deadline for submitting a written statement of appeal expired. The court therefore dismissed the proceedings as concluded based on the withdrawal, rendering the lower court's decision final, and ruled that no court fees or compensation would be awarded given the timely withdrawal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 399 Abs. 3 StPO, Art. 66 al. 1 LTF; Claimant Withdrawal of Appeal for Attempted Simple Bodily Harm: The court therefore dismissed the proceedings as concluded based on the withdrawal, rendering the lower court's decision final, and ruled that no court fees or compensation would be awarded given the timely withdrawal.
Schlagwörter
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KI-generiertThe reasoning mentions that the appeal withdrawal occurred within the legal deadline for submitting a written appeal declaration according to this article, which is relevant context for the subsequent cost decision.
Although not explicitly cited in the final orders, the decision cites provisions concerning costs. However, the explicit dispositive orders only address the court fee ('Gerichtsgebühr') and compensation ('Entschädigungen'). Since the decision states that no costs are to be levied because the appeal was withdrawn in time (referencing the context of Art. 399 Abs. 3 StPO), and order 2 states the second instance court fee is waived, this relates to cost regulations, but no specific cost article from the LTF is explicitly cited in the dispositive orders 1-4, only the context of the procedural stage is mentioned in the reasoning.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
II. Strafkammer
Geschäfts-Nr.: SB180028-O/U/cw
Mitwirkend: Oberrichter Dr. Bussmann, Präsident, lic. iur. Ruggli und Ersatzoberrichter lic. iur. Wenker sowie Gerichtsschreiberin MLaw Guennéguès
Beschluss vom 9. Februar 2018
in Sachen
A._____, Privatklägerin und Berufungsklägerin
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ sowie
Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, Anklägerin
gegen
B._____, Beschuldigter und Berufungsbeklagter
amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____
betreffend versuchte einfache Körperverletzung etc.
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 7. Abteilung - Einzelgericht, vom 12. September 2017 (GG170114)
Erwägungen:
Am 22. September 2017 meldete die Privatklägerin gegen das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 7. Abteilung - Einzelgericht, vom 12. September 2017 Berufung an (Urk. 61).
Mit Eingabe vom 1. Februar 2018, eingegangen am 2. Februar 2018, hat die Privatklägerin die gegen das vorinstanzliche Urteil angemeldete Berufung zurückgezogen (Urk. 70). Das Verfahren ist demgemäss als erledigt abzuschreiben.
Der Berufungsrückzug ging innerhalb der gesetzlichen Frist zur Einreichung einer schriftlichen Berufungserklärung im Sinne von Art. 399 Abs. 3 StPO ein, weshalb im vorliegenden Verfahren keine Kosten zu erheben sind (ZR 110 [2011] Nr. 37). Mangels erkennbarer Umtriebe sind keine Entschädigungen zuzusprechen.
Es wird beschlossen:
1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 7. Abteilung - Einzelgericht, vom 12. September 2017 rechtskräftig.
2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz.
3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.
4. Schriftliche Mitteilung an
− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten − die Vertreterin der Privatklägerin für sich und zuhanden der Privatklägerin − die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an
− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).
5. Rechtsmittel:
Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.
Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.
Obergericht des Kantons Zürich
II. Strafkammer
Zürich, 9. Februar 2018
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Oberrichter Dr. Bussmann MLaw Guennéguès