Appeal Dismissed for Failure to Timely File Declaration
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellant, against a prior judgment regarding the negligent employment of foreign nationals without authorization, filed a notice of appeal but failed to submit the formal declaration of appeal to the appellate court within the statutory time limit. Consequently, the court determined that the non-submission of the declaration was a prerequisite for acceptance, leading to the decision not to enter into the merits of the appeal under the relevant procedural articles, resulting in the appeal being dismissed and the costs of the appellate proceedings being imposed upon the appellant for failing to meet procedural requirements.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 399 Abs. 3 StPO, Art. 403 Abs. 2 StPO, Art. 428 Abs. 1 StPO, Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO, Art. 66 al. 1 LTF; Appeal Dismissed for Failure to Timely File Declaration: Consequently, the court determined that the non-submission of the declaration was a prerequisite for acceptance, leading to the decision not to enter into the merits of the appeal under the relevant procedural articles, resulting in the appeal being dismissed and the costs of the appellate proceedings being imposed upon the appellant for failing to meet procedural requirements.
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KI-generiertThe court did not enter the appeal based on this provision because the required appeal declaration was not filed.
Used to determine that the procedural failure (non-entry into appeal) equates to losing the appeal, justifying the imposition of costs.
Although Art. 66 al. 1 LTF is not explicitly mentioned in the dispositive, the imposition of costs mentioned in order 3 is procedural and governed by cantonal/federal rules; however, since the reasoning does not cite a specific cost article for the cantonal decision (only Art. 428 StPO), and no further articles are cited in the dispositive, we rely strictly on what is present. No costs article (like Art. 66 LTF) is explicitly cited in orders 1-4. Therefore, only the StPO articles cited in the dispositive are listed.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer
Geschäfts-Nr.: SB170434-O/U/cwo
Mitwirkend: die Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. B. Gut und Oberrichterin lic. iur. R. Affolter sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur.
S. Leuthold
Beschluss vom 14. November 2017
in Sachen
A._____, Beschuldigte und Berufungsklägerin verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ gegen
Staatsanwaltschaft See/Oberland, Anklägerin und Berufungsbeklagte
betreffend fahrlässige Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländer ohne Bewilligung
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Uster, Einzelgericht, vom 13. Juni 2017 (GG170001)
Erwägungen:
1. Gegen das Urteil des Bezirksgerichts Uster, Einzelgericht in Strafsachen, vom 13. Juni 2017 (Urk. 38) meldete die Verteidigung der Beschuldigten mit Eingabe vom 15. Juni 2017 (Urk. 40) Berufung an. Das begründete Urteil (Urk. 42) wurde der Verteidigung der Beschuldigten am 17. Oktober 2017 zugestellt (Urk. 43 S. 2). Innert der Frist von Art. 399 Abs. 3 StPO wurde aber keine Berufungserklärung beim hiesigen Gericht eingereicht. Da die Einreichung einer Berufungserklärung praxisgemäss eine Gültigkeitsvoraussetzung darstellt und bei deren Nichteinreichung auf die Einholung von Stellungnahmen im Sinne von Art. 403 Abs. 2 StPO verzichtet werden kann (ZR 110/2011 Nr. 69), ist auf die Berufung gestützt auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO nicht einzutreten.
2. Im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Das Nichteintreten auf das Rechtsmittel der Beschuldigten kommt einem Unterliegen gleich (Art. 428 Abs. 1 StPO), weshalb die Kosten des Berufungsverfahrens der Beschuldigten aufzuerlegen sind. Die Gerichtsgebühr ist auf Fr. 600.– festzusetzen.
Es wird beschlossen:
1. Auf die Berufung der Beschuldigten vom 15. Juni 2017 wird nicht eingetreten.
2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–.
3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Beschuldigten auferlegt.
4. Schriftliche Mitteilung an
− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten − die Staatsanwaltschaft See/Oberland
sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz (unter Beilage der Akten).
5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.
Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.
Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer
Zürich, 14. November 2017
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Dr. iur. F. Bollinger lic. iur. S. Leuthold