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SB150024 • OG ZH SB150024 KI-generiert

Prosecution Withdrawal of Aiding and Abetting Appeal

Geschäftsnummer SB150024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The matter concerned an appeal filed by the prosecution against a lower court's judgment regarding the offense of aiding and abetting, but the prosecution subsequently withdrew its appeal before any substantive review by the appellate court. The court, noting the withdrawal, deemed the proceedings concluded and declared the lower court's original judgment final, with the costs of the appeal procedure being absorbed by the court treasury because the withdrawing party is considered the losing party under the procedural rules, and no compensation was awarded due to a lack of discernible activity.

Legislator-Regeste

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Art. 428 Abs. 1 StPO; Prosecution Withdrawal of Aiding and Abetting Appeal: The court, noting the withdrawal, deemed the proceedings concluded and declared the lower court's original judgment final, with the costs of the appeal procedure being absorbed by the court treasury because the withdrawing party is considered the losing party under the procedural rules, and no compensation was awarded due to a lack of discernible activity.

Schlagwörter

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Gehilfenschaft Verfahrensvorschriften Rückzug des Strafantrags Entzug des Anwaltspatents Strafantrag Bestechung bei Zwangsvollstreckung Begünstigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 428 Abs. 1 StPO

Cited in the reasoning to establish that the party withdrawing the appeal is deemed to have lost, which justifies the cost allocation in the dispositive orders.

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Volltext

Obergericht des Kantons Zürich

II. Strafkammer

Geschäfts-Nr.: SB150024-O/U/cw-ad

Mitwirkend: die Oberrichter Dr. Bussmann, Präsident, und lic. iur. Stiefel, der Ersatzoberrichter lic. iur. Ernst sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur.

Schwarzenbach-Oswald

Beschluss vom 3. Februar 2015

in Sachen

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, Anklägerin und Berufungsklägerin

gegen

A._____, Beschuldigter und Berufungsbeklagter

betreffend Begünstigung

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur, Einzelgericht Strafsachen, vom 28. August 2014 (GG140023)

Erwägungen:

Am 9. September 2014 meldete die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland gegen das Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur, Einzelgericht Strafsachen, vom

28. August 2014 Berufung an (Urk. 36).

Mit Eingabe vom 22. Januar 2015, eingegangen bei der hiesigen Strafkammer am

26. Januar 2015, hat die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland die Berufung zurückgezogen (Urk. 43). Das Verfahren ist demgemäss als erledigt abzuschreiben.

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, die das Rechtsmittel zurückzieht (Art. 428 Abs. 1 StPO). Unterliegt die Staatsanwaltschaft, trägt der verfahrensführende Kanton die Kosten (Schmid, StPO Praxiskommentar, 2. Aufl., Art. 428 N 3). Mangels erkennbarer Umtriebe sind keine Entschädigungen zuzusprechen.

Es wird beschlossen:

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur, Einzelgericht Strafsachen, vom 28. August 2014 rechtskräftig.

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz.

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.

4. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.

5. Schriftliche Mitteilung an − die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland − den Beschuldigten

sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an − die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).

6. Rechtsmittel:

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.

Obergericht des Kantons Zürich

II. Strafkammer

Zürich, 3. Februar 2015

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Oberrichter Dr. Bussmann lic. iur. Schwarzenbach-Oswald