Failure to Submit Reasoned Appeal Statement
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellant filed a notice of appeal against a lower court judgment concerning multiple threats, but failed to submit the required written statement of appeal within the twenty-day statutory period following the notification of the reasoned judgment. The court dismissed the appeal because the submission of a reasoned appeal statement is a prerequisite for admissibility, and since no substantial effort was expended in the appeal proceedings based only on the initial notice, the court decided not to proceed with the appeal, consequently imposing procedural costs on the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 399 Abs. 3 StPO, Art. 403 Abs. 2 StPO, Art. 428 Abs. 1 StPO, Art. 436 Abs. 1 StPO, Art. 135 Abs. 4 StPO, Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO; Failure to Submit Reasoned Appeal Statement: The court dismissed the appeal because the submission of a reasoned appeal statement is a prerequisite for admissibility, and since no substantial effort was expended in the appeal proceedings based only on the initial notice, the court decided not to proceed with the appeal, consequently imposing procedural costs on the appellant.
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KI-generiertThese articles are cited in connection with the non-admission of the appeal, likely relating to the procedure or admissibility criteria for appeals which were not met.
This article is cited in connection with the non-admission of the appeal, likely related to the decision on costs or procedural aspects in the appeal stage.
This article is cited in connection with the non-admission of the appeal, likely related to the decision on costs or procedural aspects in the appeal stage.
This article is cited in the dispositive (order 3) concerning the provisional handling of the costs for the official defense.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer
Geschäfts-Nr.: SB130270-O/U/jv
Mitwirkend: die Oberrichter Dr. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. Ch. Prinz und Dr. D. Schwander sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Hürlimann Winterhalter
Beschluss vom 8. August 2013
in Sachen
A._____, Beschuldigter und Berufungskläger amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ gegen
Staatsanwaltschaft See/Oberland, Anklägerin und Berufungsbeklagte
betreffend mehrfache Drohung etc. und Widerruf
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Hinwil, Einzelgericht, vom
11. Dezember 2012 (GG120046)
Nach Einsicht in die Berufungsanmeldung des Beschuldigten vom
20. Dezember 2012 (Urk. 51),
da das begründete Urteil des Bezirksgerichtes Hinwil vom 11. Dezember 2012 (Urk. 55 = Urk. 58) der Verteidigung am 3. Juli 2013 zugestellt wurde (Urk. 56),
da der Beschuldigte innerhalb der in Art. 399 Abs. 3 StPO festgelegten gesetzlichen Frist von 20 Tagen ab Zustellung des begründeten Urteils – mithin bis zum 23. Juli 2013 – keine schriftliche Berufungserklärung einreichte, da die Einreichung einer Berufungserklärung praxisgemäss eine Gültigkeitsvoraussetzung darstellt und bei deren Nichteinreichung auf die Einholung von Stellungnahmen im Sinne von Art. 403 Abs. 2 StPO verzichtet wird (ZR 110 [2011] Nr. 69),
da allein aufgrund der Berufungsanmeldung des Beschuldigten im Berufungsverfahren keine wesentlichen Aufwendungen entstanden sind, die zu entschädigen wären,
unter Hinweis auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO, Art. 428 Abs. 1 StPO und Art. 436 Abs. 1 StPO
wird beschlossen:
1. Auf die Berufung des Beschuldigten vom 20. Dezember 2012 wird nicht eingetreten.
2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
Fr. 600.-- ; die weiteren Kosten betragen:
Fr. amtliche Verteidigung
3. Die Kosten des Berufungsverfahrens mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse ge-
nommen. Die Rückzahlungspflicht bleibt gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten.
4. Schriftliche Mitteilung an
− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten − die Staatsanwaltschaft See/Oberland − die folgenden Privatkläger:
- B._____
- Kantonspolizei Zürich
- C._____
sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz.
5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.
Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.
Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer
Zürich, 8. August 2013
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Dr. F. Bollinger lic. iur. S. Hürlimann Winterhalter